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Ab heute stelle ich mich der aktuellen Weight Watchers Herausforderung: Der neue ProPoints Plan 2.0! In Kraft getreten ist er schon vor einigen Wochen und wie zu erwarten haben alle erst mal aufgeheult. „Versteh ich nicht, wie soll das gehen, hab ich keinen Bock drauf…“ war im Forum zu lesen. Bedenkt man, wie oft WW schon sein Programm geändert hat und wie viele Menschen trotzdem damit abnehmen, bereitet so ein Aufschrei maximal schlechte Laune.

Auch ich habe mich dem neuen Plan erst mal verweigert. Dabei finde ich die Idee so genannte Sattmachertage ohne Zählen zu haben wirklich super. Gerade, wenn man keine Zeit oder Lust hat, machen sie Planung und Durchführung viel einfacher. Du futterst ja einfach drauflos, Portionsgrößen oder Grammzahlen interessieren dich nicht… klingt sagenhaft – aber auch gefährlich.

Ich kenne mich. Wenn ich über einem Teller Pasta sitze, den ich nicht auszählen oder wiegen muss, dann drücke ich ihn rein – und zwar komplett. So ist das nun mal. Diät hin oder her. So ist die Sattmacherportion aber nicht gemeint… leider.

Was ist eine Sattmacherportion?

Sattmacherportionen bestehen aus Lebensmitteln, die WW als Sattmacher eingestuft hat. Dazu gehören grob gesagt Kartoffeln, Nudeln, Reis, Müsli, Eier, bestimmte Brot-, Fisch- und Fleischsorten, Magerjoghurt, Hülsenfrüchte und natürlich Obst und Gemüse. Auch die Sattmacher Lebensmittel haben Pointswerte, allerdings kann man sie für einen festen Wert in den Speiseplan einbauen. Der Wert ist abhängig vom jeweiligen Lebensmittel. Wer es genauer wissen möchte, dem empfehle ich das WW Programm.

Unglaublich für die meisten neuen Teilnehmer ist, dass sie vom Sattmacher soviel essen dürfen bis sie satt sind ohne dass man sich dafür den rechnerischen Punktewert aufschreiben muss. Nehmen wir mal an ein Teller Nudeln hat insgesamt 15 Points. Schreibt man die Nudeln nun als Sattmacherportion in den Plan, kommen sie aber lediglich auf das Sattmachermaximum für Nudeln, das in etwa der Hälfte des oben genannten Wertes entspricht.

Viele, v.a. die WW-Gegner, sehen darin die Lizenz zur Selbstverarsche, kannst du doch jetzt Nudeln bis zum Umfallen essen! Aus eigener Erfahrung kann ich dazu nur sagen: Das wird nicht funktionieren. Man muss ehrlich zu sich sein und darf vom Sattmacher wirklich nur soviel essen, bis man satt ist. Und wenn man wie ich nicht weiß, wann man satt ist, dann sollte man sich eben disziplinieren. Von Pasta zum Beispiel nehme ich maximal einen normal gefüllten Teller (s. Foto). Außerdem achte ich auf viel Abwechslung unter der Woche. Ich versuche an zwei aufeinanderfolgenden Tagen nie das Gleiche zu essen, will heißen, wenn ich heute Pasta habe, nehme ich morgen Reis oder Kartoffeln, aber nicht noch einmal Pasta. Das hilft.

Was ist ein Sattmachertag?

Die herausragendste Neuerung beim Weight Watchers ProPoints 2.0 Plan ist ohne Zweifel der Sattmachertag. Ein Sattmachertag besteht in der Theorie allein aus Sattmachern – ohne Zählen. Theoretisch kann man also morgens, mittags und abends Pasta essen, wenn das nicht zu einseitig und deshalb falsch wäre. Für heute plane ich beispielweise Obstsalat mit Müsli, eine gemischte Reis-Gemüse-Pfanne und heute Abend Kartoffeln mit Quark.

Im Weight Watchers Programm-Manager habe ich heute morgen den Sattmachertag eingestellt (funktioniert natürlich nur am gleichen Tag). Abgefahrenerweise zählt er jetzt keine Punkte für Sattmacher. Und wenn ich nun doch ein Lebensmittel nehme, das nicht unter die Sattmacher fällt, wie z.B. Honig zum Müsli, dann zieht der Manager diese Punkte vom Wochenextra (bei mir 49 Punkte) oder aber vom Aktivpointskonto ab. Ich kann also heute so viele Sattmacher essen, wie ich brauche, um satt zu sein für NULL Punkte. So gut!

Jetzt bleibt nur abzuwarten, ob Disziplin und Körper zusammenspielen und die Pfunde trotz Rundum-Satt-Gefühl schmelzen. Davor hatte ich die ganze Zeit mächtigen Bammel. Wir werden’s sehen!

Hat jemand von Euch den Sattmachertag schon mal erfolgreich ausprobiert? 

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