Kategorie: Ablenkung

Ablenkung: Zu groß gewordene Kleider zu Röcken verändern

Erinnert ihr Euch noch an das Bild oben links? Es ist aus dem letzten Jahr in Portland/USA, wo ich meine ersten Erfahrungen zu Weight Watchers auf Reisen gemacht habe. Zu der Zeit hatte ich noch propere 5 Kilo mehr auf den Hüften, war weit weniger trainiert und trug mit Ach und Krach Kleidergröße 40. Das Kleid, das ich auf dem Bild trage, war das erste Stück, das ich mir neu angeschafft habe, nachdem die ersten Pfunde von mir gerollt waren. Gosh, war ich stolz!

Noch viel stolzer bin ich nachdem ich letzte Woche an den wirklich warmen Tagen eben dieses Kleid tragen wollte und feststellen musste, dass es mir viel zu groß ist! Eigentlich kein Wunder, denn inzwischen trage ich 38. Da es mir aber so gut gefallen hat, habe ich mich hingesetzt und es kurzerhand zu einem Rock verarbeitet. War keine große Aktion und passte schon eine Stunde später wieder wie angegossen.

Näht Ihr eigentlich auch?

Wohl dem, der ein Hobby hat – und Pinterest!

So! Nun habe ich mich mit Verschlankomat endlich bei Pinterest angemeldet. Pinterest ist so etwas wie eine Sammlung virtueller Pinnwände. Ich habe bisher zum Beispiel eine für Klamotten, Rezepte, Fitness & Motivation, Katzen und DIY-Projekte. Egal auf welcher Seite oder welchem Blog du bist, du musst nun nicht mehr jede Idee in deinen Lesezeichen ablegen (wo ich persönlich sie nie mehr finde), sondern pinnst das, was dich interessiert, auf Pinterest. Vor allem mit Rezeptideen macht das super viel Spaß! Aus den gesammelten Bildchen kann ich mir nun immer das aussuchen, wonach mir gerade ist – für visuelle Menschen eine hervorragende Herangehensweise.

So kam es, dass ich ein Kleid von Tara Jarmon im Netz gefunden und gleich in meinem Klamotten-Pinboard gesichert habe. Gestern war ich dann bei Karstadt am Ku’damm (und da ist die Stoffabteilung natürlich Pflicht), wo ich eine reizende fliederfarbene Schweizer Baumwolle (8 Euro der Meter) erstanden habe. Während mein Süßer sich angeschaut hat, wie die Hertha immerhin unentschieden gespielt hat, habe ich angefangen, das Kleid nachzunähen (die Größen dieser Labels passen mir eh nicht – außerdem fehlt mir für Tara Jarmon die Penunse). Es sieht natürlich nicht absolut so aus wie das Teilchen auf dem Foto (ich bin ja auch wesentlich – und ich meine mit Betonung auf wesentlich – besser bestückt als das Mädel, das es hier trägt… LOL!), aber man kann die Inspiration sehen. Sobald es fertig ist, mache ich ein Bild :)

Wenn Du jemand bist, der bei Verschlankomat häufiger kommentiert und Du Interesse an einer Mitgliedschaft bei Pinterest hast, hinterlasse einen Kommentar und ich lade dich ein. Dann können wir uns gleich gegenseitig verfolgen. Wer schon bei Pinterest ist, hier bin ich: Verschlankomat bei Pinterest.

Viel Spaß beim Pinteresten!

Lachen soll Kalorien verbrennen

Wenn dem so ist, kann ich mir für dieses Video locker 5 Aktivpoints berechnen!
Kater Henri über den Schmerz seiner Existenz… Tränen sag ich Euch, Tränen hab ich gelacht!

Herrlich, oder?? Ich liebe Katzen!

Schönes Wochenende wünscht Euch die Crazy Cat Lady! =^.^=

Tipp 4 für WW-Einsteiger: Ablenkung

Wer kennt es nicht… man sitzt da und weiß nicht so genau, was man tun soll und schon will man Schokolade. Die Gedanken beginnen nur noch um das süße braune Gold zu kreisen und man kann schon bald von sich selbst trinken so sehr läuft einem das Wasser im Mund zusammen… Teufel! Teufel!

Wenn du nun zu denen gehörst, die meinen ersten WW Einsteiger-Tipp: Eine neue Ordnung immer noch nicht beherzigt haben, dann wirst du am Ende sogar noch Schokolade im Haus haben (Hallo!? Jetzt aber!) und sie natürlich essen/stopfen/schlingen… am Ende wird es dir wieder richtig sch… gehen also bring die Schoki sofort dahin, wo sie dir nichts anhaben kann: Aus deiner Reichweite! Einfrieren hilft übrigens auch. Bis die wieder essbar ist, hast du sie vergessen ;)

Wenn du nun keine Schoki im Haus hast (so wie ich, jawohl!) bist du 1. so was von megaschlau (wir sind so gut, oder!?) und 2. musst du dich natürlich irgendwie ablenken. Ich habe mir heute morgen zuerst mal mein Schüßler-Salz Nummer 9 in D12 auf der Zunge zergehen lassen und noch währenddessen nach einer Ablenkung gesucht, die mir jede Menge Spaß gemacht hat: Heute habe ich mir ein Origami Katzen-Lesezeichen (s. Foto) gefaltet. Süß, oder? Ich mag ja Katzen sehr und nun kann ich das Lesezeichen immer überall hin mitnehmen, weil ich immer ein Buch in der Tasche habe. Man weiß ja nie, wo es mal langweilig werden könnte.

Und so ganz nebenbei ist auch mein Süßhunger verschwunden. Wieder mal Glück gehabt! Es geht wirklich nichts über eine kurze kreative Atempause, das bringt das Gehirn auf neue Ideen und festigt dabei auch den Willen. Vielleicht liegt es daran, dass man dabei etwas selbst herstellt, das kann wirklich sehr befriedigend sein. Probiert es mal aus!

Sollte euch die Katze zu kompliziert sein, findet ihr bei Tavins Origami auch einfache Faltanleitungen auf deutsch. Habt Spaß!

Diese Posts könnten dich interessieren:

Tipp 1 für WW Einsteiger: Eine neue Ordnung
Tipp 2 für WW Einsteiger: Kernfragen
Tipp 3 für WW Einsteiger: Aktiv werden

I tell you why I don‘t like Mondays

Das ist es, mein neues Kleid. Am besten gefällt mir das affige Schleifchen (s. unten rechts). Leider habe ich bei der Stoffauswahl kein so gutes Näschen bewiesen, aber das sieht man ja Gott sei Dank nicht. Sehen tut man aber schon, dass ich noch 6 Kilo loswerden muss, gerne auch 8 bitteschön! Allerdings tut mein Montagshorror derzeit gerade sein Bestes mich von meinem 4. Stern (12 Kilo) fern zu halten.

Es ist wie verhext: Die gesamte Woche habe ich ihn sozusagen in der Tasche und wenn ich am Montagmorgen auf die Waage steige, klettert die Anzeige nach oben – wie von Zauberhand. Da hilft nur radikal sein. Um die Nur-mit-Schuhen-Waage im heutigen Treffen doch noch von meinen Absichten zu überzeugen, habe ich noch nichts gegessen, was Punkte hat. Nur Obst und selbst davon wenig. Außerdem bin ich knappe 6 Kilometer gelaufen und habe hinterher noch 40 Minuten geworkoutet. Wenn das nichts genutzt hat, dann verliere ich höchstwahrscheinlich die Nerven und fresse mir heute Abend einen Ballon an! Basta! Dann gibt es Pizza und zwar die fette vom Lieblingsitaliener!

Na denne, drückt mir mal die Daumen – BITTE! *buhuhuuuu*

Selbsttest: Passionsfrucht Maracuja essen

Ich hatte ja gestern bereits erwähnt, dass ich letzte Woche im Rahmen einer kleinen persönlichen Challenge jeden Tag ein neues „Gericht“ gekostet habe. Dabei ging es nicht unbedingt nur ums Kochen, auch zum Frühstück oder einfach zwischendurch musste es etwas geben, das ich so noch nicht kannte. Hat echt Spaß gemacht und meistens gut geschmeckt.

Es gab beispielsweise Pad Thai von Eat, Live, Run (ich hab das Gericht etwas punkte-freundlicher gestaltet, war aber kein Bringer), einen Chicoree Birnen Salat aus dem Ofen aus dem November Heft von Weight Watchers UK (definitiv ein Bringer), eine Bouillabaisse aus dem gleichen Heft (yum!), gebratene Banane auf Toast mit Frischkäse und Honig (könnt ich drin baden!), Karotten-Ingwer-Suppe, Thai Red Curry mit Butternut Kürbis (hechel), Butternut Kürbis Kartoffelpuree und Nudeln (in Form von Muscheln) mit gebratenen Rosenkohl (Selbstversuch, Rezept folgt bald – so lecker!).

Nachdem mir die Abwechslung auf dem Tisch so viel Spaß bereitet hat, habe ich mich getraut eine Frucht zu kaufen, die ich nicht kenne: Eine Passionsfrucht oder auch Maracuja. Da ich ihren Geschmack aus diversen Fruchtsaftmischungen (die ich nicht mag) kenne, habe ich meine Erwartungen nicht allzu hoch geschraubt. Die Früchte sehen nicht sonderlich hübsch aus und um sie zu essen, muss man auch noch warten bis die Schale leicht schrumpelig wird, denn erst dann sind sie wirklich reif. Will heißen meine Erwartungen waren so ziemlich im Keller, denn angelacht hat sie mich nicht gerade, die Maracuja.

Um sie zu essen, schneidet man die Passionsfrucht in zwei Hälften. Dabei werdet ihr zum ersten Mal positiv überrascht, denn sie riecht absolut fantastisch! Wenn ihr dann noch die letzte Hürde nehmt und mit einem Löffel das kernige Innenleben auslöffelt, dann habt ihr eventuell eine neue Lieblingsfrucht!

Wer traut sich? :D

Ablenkung und Belohnung in einem: Ein neues Kleid nähen

Die Zeichnung zur Idee

Denjenigen unter Euch, denen beim Anblick des Fotos (links) das Wasser im Munde zusammen läuft, muss ich wohl kaum erklären, wie glücklich es mich macht nach einer stressigen Woche die Möglichkeit zu haben ein neues Kleid zu nähen!

Seit einiger Zeit schon liebäugele ich mit einem Biba-Dress aus den 60s, das ich mir aber selbst 2nd Hand nicht leisten kann. Deshalb habe ich aus meinen Bergen von Burda-Schnittheften (ebenfalls aus den 60s) einen ähnlichen Schnitt herausgesucht und ihn entsprechend angepasst.

Und zur besseren Visualisierung habe ich Lo ein Kleid angezogen, das meinem künftigen Modell sehr ähnlich sieht ;)

Ich bin dann mal beim Nähen! Ich wünsch euch ein schönes Wochenende!

Ablenkung: Kleiderschrank organisieren, heute: Die Strumpfbox

Den meisten Frauen wird ja nachgesagt, dass sie Schuh-Fetischistinnen seien. Auch ich gehöre zu ihnen. Aber mich faszinieren Strumpfhosen genauso sehr. Von hauchdünn bis absolut blickdicht, in schwarz, weiß, grau, creme, bordeaux, lila, braun, orange und geringelt… sogar eine im Pepitamuster habe ich. Das liegt wohl an der dritten meiner Vorlieben: Ich stehe auf Kleider und Röcke. Hosen – das kann doch jeder! Aber ein schönes Kleid… da möchte ich gleich ein weiteres nähen.

Anstatt des Schneiderns habe ich jedoch für eine nicht ganz so zeitintensive Ablenkung nach dem Frühstück gesorgt (ich hätte nämlich am liebsten gleich ein zweites nachgeschoben) und habe meine Strumpfbox aufgeräumt. Meine Strumpfbox ist eine Schublade in meinem hohen Malm, einer Kommode von Ikea (ich besitze das Vorgängermodell in weiß). Bevor ich sie reorganisiert habe, quoll sie über und ich habe so ziemlich nichts mehr darin gefunden ohne den Gesamtinhalt auf dem Boden zu verteilen. Also nahm ich mir die Zeit mein vor längerem angefangenes System der Einzelverpackung zu perfektionieren. Dabei verpacke ich jede Strumpfhose einzeln in einen wiederverschließbaren Plastikbeutel. Das beugt Laufmaschen vor, hält die Strümpfe sauber und man kann sie nach Farben geordnet in der Schublade stapeln. Und siehe da: Ich habe noch Platz! Da muss ich mich doch gleich noch mal ranhalten und ein paar Gramm verlieren, so kann ich nächste Woche zur Belohnung eine neue Strumpfhose kaufen… vielleicht in herbstgrün!? Wir werden’s sehen!

Essen aus Langweile? Versuchs mal mit Ablenkung!

Neben der Belohnung ist auch die Ablenkung ein gutes Mittel im Plan zu bleiben, sie macht nur häufig weniger Spaß. Hinzu kommt, dass ich an vielen Tagen gar nicht so genau weiß, wie ich mich ablenken könnte. Darüber habe ich schon mit so vielen Leuten gesprochen und was mir die meisten von ihnen sagen ist: Geh doch einfach mal ne Runde spazieren.
Na toll! Spazieren gehen ohne Ziel. Allein. Das mag für den ein oder anderen ne echt dufte Idee sein, für mich nicht. Leider. Ich kann einfach nicht ohne Ziel vor die Tür gehen.

Ich brauche eine Aufgabe. Geht’s Euch auch so? Wenn ja, dass interessiert euch sicher die zweite neue Blog-Rubrik dieser Woche: Ablenkung. Dort hinein möchte ich künftig Dinge posten, die man machen könnte, wenn man Lust drauf hätte – für mich, für Euch, für alle. Viel Spaß!