Kategorie: Hauptmahlzeit
Schnell und lecker: Petersilien-Nudeln mit Champignons und Cocktailtomaten

Gelobt sei, was schnell geht und lecker schmeckt! Wie meine leckeren Petersilien-Nudeln, die nicht nur im Rahmen eines Sattmachertages die Stimmung heben.
Zutaten
Nudeln satt, z.B. LIDL Tortiglioni
frische Petersilie
1 EL Erbsen, z.B. TK
Cocktailtomaten, halbiert
Champignons in Scheiben
1 Knoblauchzehe, zerdrückt
1TL Pflanzenöl
Zubereitung
Nudeln nach Packungsanweisung gar kochen. Inzwischen in wenig Öl auf mittlerer Flamme Knoblauch gülden brutzeln, Champignons und Erbsen dazugeben, Pilze golden werden lassen. Die abgegossenen Nudeln unterheben, salzen, pfeffern und 3-5 Minuten mitköcheln. Gegen Ende Cocktailtomaten unterheben und mit Petersilie bestreut genießen. Absolut befriedigend!
Herausforderung: Spanische Tapas Light
Ich weiß ja nicht, wie es Euch geht, aber beim Spanier esse ich am liebsten Tapas. Ganz oben auf der Liste meiner Tapas-Favoriten stehen Pimientos de Padrón – in Olivenöl gebratene grüne Paprikaschoten aus der Padrón-Gegend in Galizien/Spanien; Gambas A La Plancha – in Olivenöl und Knoblauch gebratene Krabben; Knoblauch-Champignons – in Olivenöl gebratene Champignons mit Knoblauch und schließlich Patatas Bravas – in Olivenöl gebratene pikante Kartoffelecken mit Aioli-Dip. So häufig wie Olivenöl in der spanischen Küche genannt wird, so punkteintensiv ist dieselbe. Geschätzt hat so ein spanisches Tapasmenü wie oben an die 25-30 Punkte (wenn nicht mehr), eine ganze Tagesration also, und dann du hast noch nichts dazu getrunken, kein Brot dazu gegessen und Oliven dürfen auch keine dabei sein…. Traurig, was?
Aber es heißt nicht umsonst, bei WW darf man alles essen, nicht wahr!? Allerdings weniger weil WW eine Wunderdiät ist, sondern weil man über WW lernt, wie man selbst schwere Gerichte möglichst leicht und lecker selbst herstellen kann. Ich habe mich mit meinem gesammelten WW-Wissen nun einmal an die oben genannten Varianten herangewagt und die Zubereitung für Euch aufgeschrieben.
Kleiner Einwurf: Leider sind die Bilder aufgrund der abendlichen Lichtverhältnisse in unserem Wohnzimmer nicht so aussagekräftig, schmecken tut es dafür umso professioneller.
Das beste daran: Ihr könnt die Tapas im Rahmen eines Sattmachertages (s. u. Tipp) genießen! Ist es nicht traumhaft!?
Zutaten für 2 Personen
6-10 Padrón-Paprika, alternativ tun es auch grüne Spitzpaprika (s.u. *)
1 Packung (250 gr) Garnelen
300 gr Kartoffeln
1 Schale frische Champignons
4 TL Olivenöl
Wasser
5 Knoblauchzehen
1 TL Tomatenmark (oder Tomaten)
1 kleine Zwiebel
1 Zitrone
Chilipulver nach Geschmack (oder Chilischoten)
1 TL Paprikapulver
2 EL Sherryessig oder Balsamico oder Rotwein
viel frische Petersilie
2 EL Miracle Whip So Leicht
1 EL Magerjoghurt
1 EL Magerquark
grobkörniges Meersalz
Pfeffer und Salz zum Abschmecken
Zubereitung
Ofen auf 200° C vorheizen, Backblech mit Backpapier auslegen, 2 feuerfeste Formen für Champignons und Paprika bereit stellen.
Von jetzt an ist Planung gefragt, denn drei unserer Gerichte müssen in den Ofen: die Kartoffeln (30-40 Minuten), die Paprika (ca. 20 Minuten) und die Pilze (ca. 10 Minuten). Nach Möglichkeit soll alles gleichzeitig fertig werden – kriegen wir hin! Und zwar wie folgt:
Garnelen auftauen. Kartoffeln (mit Schale) schrubben, abtupfen und in gleich große Würfel schneiden, Paprika (bitte ganz lassen, nicht aufschneiden) und Pilze putzen, die Knoblauchzehen schälen und bereit legen, Petersilie waschen und trockenschleudern, Zwiebel sehr klein hacken.
Wir starten mit dem Dip, dann kann er durchziehen und wir vergessen ihn am Ende nicht
Aioli-Dip
2 EL Miracle Whip So Leicht, 1 EL Magerjoghurt, 1 EL Magerquark am besten mit einem Mixer glatt rühren, 1 zerdrückte Knoblauchzehe (oder Pulver), unterrühren (ich brate den Knobi vorher etwas an, dann verdaut er sich besser), salzen, pfeffern,bis zum Servieren in den Kühlschrank stellen.
Patatas Bravas à la Jesse
1 Tl Olivenöl, 1 TL Tomatenmark, 1 EL Sherry-Essig oder Balsamico oder Rotwein, 1 TL Chilipulver (oder nach Geschmack), 1 TL Paprikapulver, 1 zerdrückte Knoblauchzehe (oder Pulver), die sehr klein gewürfelte Zwiebel, Salz und Pfeffer in eine größere Schüssel geben, vermengen. Kartoffelwürfel in die vorbereitete Marinade geben, wenden bis sie glänzen. Anschließend gleichmäßig auf dem vorbereiteten Backblech verteilen. 10 – 15 Minuten bei 200° backen, wenden, noch einmal 10 – 15 Minuten (oder bis alles goldbraun und durch ist) backen. Kartoffeln anschließend in einer Schüssel anrichten, etwas Petersilie oder eine mediterrane Kräutermischung unterheben, salzen, pfeffern.
Pimientos de Padrón
* In Ermangelung der echten Padrón-Paprika habe ich grüne und einige rote Spitzpaprika für meine Variante gewählt – die schmecken ähnlich, etwas milder, die roten Paprika sind zudem leicht süßlich
1 TL Olivenöl, 1 Tl Wasser, etwas Meersalz in einer größeren Schüssel vermengen, Paprika darin wenden, alternativ könnt ihr die Paprika auch mit der Marinade bestreichen. In eine feuerfeste Form geben, zu den Kartoffeln in den Ofen schieben, 10 Minuten backen, wenden, noch einmal 10 Minuten backen oder bis die Haut Blasen wirft. Auf einer Platte anrichten, mit grobkörnigem Meersalz bestreuen.
Knoblauch-Champignons
1 TL Olivenöl, 1 TL Wasser, etwas Meersalz und 1 zerdrückte Knoblauchzehe in einer größeren Schüssel vermengen, Champignons darin wenden, in eine feuerfeste Form geben, zu den Kartoffeln (wenden nicht vergessen) und den Paprika in den Ofen schieben, 10 Minuten backen oder bis sie goldbraun und durch sind. In einer Schüssel anrichten, abschmecken und ordentlich Petersilie unterheben.
Gambas A La Plancha
Die aufgetauten Garnelen waschen und trocken tupfen, mit Zitronensaft beträufeln, salzen, pfeffern. 1 TL Olivenöl in einer Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen, eine zerdrückte Knoblauchzehe goldig werden lassen, darauf achten, dass der Knoblauch nicht verbrennt, Garnelen dazu geben, 2-3 Minuten auf beiden Seite anbraten, gerade solange, dass sie gut durch, aber nicht übergar sind, sonst werden sie „ledrig“. Eine zweite Knoblauchzehe darüberdrücken, mischen, ordentlich Petersilie unterheben, mit Zitronenscheiben auf einem Teller anrichten.
Dann holt Ihr den Dip aus dem Kühli und lasst es Euch für 8 Punkte pro Person schmecken. Da passen dann noch locker ein paar Oliven dazu, etwas Brot und oder ein Glas Rotwein. Mmmmmmmh!
Tipp
Wer die Tapas im Rahmen eines Sattmachertages verputzen möchte, der nimmt es mit den Mengenangaben (außer beim Öl natürlich) nicht so genau und schreibt lediglich 1 EL Miracel Whip pro Portion auf.
Aber Vorsicht: Solltet Ihr mehr als 2 TL Öl pro Portion verwenden bzw. Eure Tagesration Öl schon anderweitig verwendet haben, müsst ihr das Öl aufschreiben, ebenso die Punkte für eventuelle Beilagen wie Brot, Oliven und Getränke!
Olé!
Manchmal muss es einfach Käse sein: Gebackenes Käsegemüse à la WW
Stimmt. Bei Weight Watchers kann man alles essen. Oder sagen wir mal, man könnte alles essen, wenn man beliebig viele Punkte zur Verfügung hätte. Hat man aber nicht. Und darum fallen viele Produkte flach. Für mich jedenfalls. Ich kann mich nicht einer dünnen Scheibe Brot (im schlimmsten Fall Vollkorn) zufrieden geben. Wenn ich Brot esse, dann esse ich Brot (und oh Mann, ich steh so auf Weißbrot, Baguette, Ciabatta!! Jajaja! So böse!). Und Brot hat wie Teigwaren im Allgemeinen megamäßig viele Punkte.
Ebenso ist es um den Käse bestellt. Ein Winzkanten echter, nicht gestreckter Camembert (will sagen 70%… hechel!) hat 3 Punkte. Klar kann ich den essen, aber HALLO!?? Ich meine, was soll ich mit 30 gr Camembert (im schlimmsten Fall auf Voll… okay, ich lass es…) – jetzt mal ehrlich!? Da vergeht dir doch die Freude am Leben, oder?
Leider gehöre ich immer noch nicht zu der Kategorie Frau, die behauptet, von Krümelchen satt zu werden. Das wäre nämlich gelogen. Ich steh so dermaßen auf Völlerei… hahaaaa! (Mein Gott, stellt Euch vor, meine letzte WW-Trainerin würde diesen Artikel lesen! Sie würde mich in die Folterkammer schicken… muaahahhhahhaaaa!!) Und darum habe ich mich hingesetzt und überlegt, wie ich meinem Käsehunger nachgeben könnte ohne hinterher zu weinen. Und jetzt schaut mal, was dabei herausgekommen ist: Lecker käsiges Backgemüse! So geil!!

Das braucht Ihr für 1 Portion:
Eure persönliche Gemüsemischung für 0 Punkte (meine bestand aus 2 Bio-Karotten, je 1/4 Paprika rot und gelb, 1/2 Knolle Fenchel – denkbar wären auch Pilze, Broccoli, Zucchini, Aubergine, Gemüsezwiebeln, Sellerie… eben, was Euch am besten schmeckt)
1 kleine Zwiebel
150 gr Kartoffeln (ich mag derzeit die kleinen roten aus’m LIDL so gerne)
1 TL Olivenöl
1 TL Wasser
Gewürz-Kräuter-Mischung aus Paprikapulver, Curry, Cayennepfeffer, schwarzer Pfeffer, etwas Kümmel, Salz, Oregano, Thymian, Rosmarin sowie 1 zerdrückte Zehe Knoblauch (oder Pulver)
1/2 Kugel Mozzarella leicht (pssssst, ich hab die ganze genommen! heheeee!)
1 EL Kapern
Salz und Pfeffer zum Abschmecken
Ofen auf 200° vorheizen, ein Blech mit Backpapier auslegen. Gemüse putzen und in etwa gleich große Stifte schneiden, Zwiebel sehr klein hacken. Öl, Wasser, die Gewürz-Kräuter-Mischung und die Hälfte der gehackten Zwiebel in eine Schüssel geben, vermengen. Das Gemüse darin wenden bis es glänzt. Anschließend gleichmäßig auf dem Backblech verteilen. 10 – 15 Minuten backen, wenden, noch einmal 10 – 15 Minuten (oder bis alles goldbraun und durch ist) backen. Inzwischen Mozzarella würfeln und mit der restlichen Zwiebel (ich habe meine leicht angedünstet, weil ich sie dann besser vertrage) und den Kapern mischen, abschmecken. Gebackenes Gemüse in eine feuerfeste Form füllen, die Käsemischung darüber verteilen und noch einmal für 3-5 Minuten (oder bis der Käse geschmolzen ist) in den Ofen schieben. Heiß servieren → schmeckt und füllt für 6 oder mit der ganzen Mozzarellakugel für 8 Punkte.
Dazu passt Saure Sahne, Forellenfilet, sicher auch Fleisch, ein kleiner Salat oder ein Gläschen Weißwein (Punkte addieren).
Lasst es Euch schmecken!
Nachgekocht: Skinnytaste’s Asian Edamame Fried Rice
Ich hatte ja schon einmal erwähnt wie sehr ich Edamame mag. Edamame sind junge grüne Sojabohnen, reich an Eiweiß und Ballaststoffen und richtig lecker. Angeblich isst der Japaner Edamame wie wir Chips, ebenso süchtig machen sie jedenfalls. Allerdings sind sie im Gegensatz zu Chips kalorienarm und bei WW außerdem ein Sattmacher. Ihr findet Edamame in der TK-Abteilung der meisten Asialäden.
→ s. dazu auch Edamame: Gesunder Snack als Sattmacher
Logisch, dass ich gleich das neueste Skinnytaste Rezept Asian Edamame Fried Rice ausprobieren musste, noch dazu, wo es hervorragend als Sattmacherrezept taugt: Reis, Edamame, Karotten, Frühlingszwiebel und Eier.
Wer keine Eier mag, kann ebenso gut Tofu dazunehmen (schnippelt ihn dafür am besten ganz klein und zerstoßt ihn während der Zubereitung wie ich es bei der schnellen Tofupfanne erklärt habe) oder sich ein paar Shrimps dazu braten. Bestimmt schmeckt das Rezept auch mit Huhn oder anderen Fisch- und Fleischsattmachern!
Den braunen Reis habe ich durch Wildreis ersetzt und mir außerdem einen Spritzer Sriracha Hot Chili Sauce untergemischt. Eigentlich mag ich scharfes Essen nicht, aber Sriracha hat echtes Suchtpotenzial. Man kann es sehr gut portionieren und so den Schärfegrad selbst bestimmen. Mein bevorzugter Grad ist mild mit Messern
Guten Appetit!
Karotten-Ingwer-Reis mit Erdnüssen und Koriander

Kennt Ihr das? Da kauft man sich eine Schale Bio-Karotten und weiß nie so genau, was man eigentlich daraus machen soll. Ich mag Karotten sehr, aber mit möhrigen Rezept-Ideen habe ich es nicht so. Und die 100. Karotten-Ingwer-Suppe (yummy), die wollte ich mir heute auch nicht machen. Also habe ich das Internet ein wenig nach Inspiration für Karottengerichte durchstöbert. Bei allrecipes.com habe ich ein Rezept für duftigen Carrot Rice gefunden, das ich WW-angepasst und ganz leicht abgewandelt habe. Das Ergebnis ist der Karotten-Ingwer-Reis mit Erdnüssen und Koriander, sehr lecker und ideal für einen Tag, an dem man auf schöneres (wärmeres) Wetter hofft. Eine Portion wie unten beschrieben hat 5 Punkte.
Das braucht Ihr für 2 Personen:
4 EL trockenen Basmati-Reis (oder eine Sattmacherportion Reis, Achtung: Punkte addieren)
5-6 mittelgroße Bio-Karotten, geraspelt
1 Gemüsezwiebel, klein gewürfelt
2 TL Pflanzenöl oder Margarine
2 TL Erdnussbutter (mache ich mir selbst, indem ich frische Erdnüsse in den Mixer gebe und sie so lange zerkleinere bis sie zu Butter geschmolzen sind – sau lecker!)
1 TL frisch gehackter Ingwer (oder nach Geschmack)
1/2 TL Cayenne-Pfeffer (oder nach Geschmack)
1/2 TL Garam Masala (indische Gewürzmischung, könnt ihr auch weglassen)
2 TL Honig
frischer Koriander nach Geschmack
Salz und Pfeffer nach Geschmack
Reis nach Packungsangabe garen. Währenddessen Zwiebel in Öl/Margarine bei mittlerer Hitze golden werden lassen (ca. 10 Minuten), Ingwer und Karotten dazugeben, salzen und pfeffern, abdecken, 5-10 Minuten garen bis die Karotten zart sind. Anschließend Honig und Erdnussbutter darüber schmelzen lassen, Cayenne Pfeffer und Garam Masala unterheben, gut mischen. Am Ende frisch gehackten Koriander dazugeben, abschmecken, fertig.
Guten Appetit!
Schnelle Tofupfanne

„Was macht man eigentlich aus Tofu?“, fragen mich ganz viele Bekannte, wenn ich erwähne, dass ich kein Fleisch (außer Fisch) esse. Die Frage taucht auch immer wieder im Weight Watchers Treffen auf, denn Tofu ist immerhin ein Sattmacher, mit dem aber die wenigsten etwas anfangen können.
Ich muss ehrlich zugeben, mir geht es da ähnlich. Es gab sogar eine Zeit, da konnte man mich mit Tofu über den gesamten Globus jagen. Inzwischen habe ich aber ein bisschen was dazu gelernt und kenne durchaus Tofuzubereitungen, die sehr, sehr lecker sind. Mein heutiges Rezept ist eine davon, vielleicht mögt ihr sie ja auch.
Ihr braucht:
1 Block (150-200 gr) schnittfester Tofu (z.B. der von ALDI Nord)
1 kl. Dose/Glas Erbsen und Möhren (oder sonstige Hülsenfrüchte, auch frisch oder TK)
1 mittelgroße Gemüsezwiebel (normale Zwiebeln sind auch geeignet)
1 Zehe Knoblauch
1 TL Öl oder Butter
1 TL gekörnte Gemüsebrühe (instant, nicht aufgelöst)
Pfeffer und Salz, ggf. Kräuter wie Thymian, Oregano etc.
Als erstes solltet ihr den Tofu aus der Verpackung nehmen und auf Küchenpapier trocknen lassen. Ich lasse ihn meistens so 10 Minuten stehen, dann brät er besser und sondert keine Flüssigkeit ab (kann ich ja so was von nicht leiden!). Inzwischen Zwiebel schälen und klein hacken, den Knoblauch ebenso. Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen, Öl/Butter dazu, Zwiebel darin glasig werden lassen. Gegen Ende den Knobi hinzufügen.
Tofu in kleine Quader schneiden, hinzufügen, gut mischen. Wenn die Tofustücke goldgelb werden (ca. 5-8 Minuten), mit einer Gabel o.ä. zerdrücken, salzen, pfeffern. Noch eine Weile erhitzen und gut vermengen (3- 5 Minuten).
Zum Schluss die Hülsenfrüchte (hier Erbsen und Möhren aus der Dose, frisch oder TK schmeckt noch besser) mit 1 gestrichenen TL gekörnter Brühe unterheben und erhitzen (3-5 Min). Wer will kann noch eine Kräutermischung unterheben. Hierzu passt besonders Thymian oder Oregano, selbst ein Schuss Balsamico ist lecker, noch mal abschmecken, fertig.
Mit den Zutaten wie oben angegeben hat die gesamte Portion 0 Points am Sattmachertag (Öl ggf. anrechnen). Beim Zähltag einfach die Punkte wie gegessen eintragen. Je nachdem, welche Hülsenfrüchte ihr wählt, variiert der Wert, daher lege ich mich hier nicht auf einen fest.
Achtung: Die Angabe Sattmacher bezieht sich auf naturbelassenen Tofu. Räuchertofu und ähnliches zählt nicht dazu!
Für künftige Sattmacherrezepte habe ich eine entsprechende Kategorie (s. Navigation „Rezepte“) eingerichtet. Ich hoffe, sie füllt sich in den nächsten Wochen.
Wildlachsfilet auf Spinat
Während normales Lachsfilet einiges Punkten bringt (7 für 125 gr) kann man mehr als die Hälfte davon sparen, wenn man Wildlachsfilet stattdessen nimmt (3 für 125 gr). Wahrscheinlich liegt es am Fettgehalt, aber sicher bin ich nicht.
Wie auch immer, ich liebe Wildlachs und verarbeite ihn gerne. Zum Beispiel asiatisch mariniert und gegrillt, serviert auf Spinat – lecker!

Für 2 Personen braucht ihr
1 Pck Aldi oder Lidl Wildlachsfilet (250 gr)
400 gr Blattspinat (z.B. TK)
2 Zehen Knoblauch
Saft 1 Limette
2 TL Honig
2 EL Sojasoße
2 TL dunkles Sesamöl
1 walnussgroßes Stück Ingwer, gehackt
1 EL Wasser oder Gemüsebrühe
1 EL Sesam
Salz und Pfeffer zum abschmecken
Wildlachsfilet (2 Stücke á 125 g) auftauen. Backofen (Grillfunktion) auf 200° vorheizen.
Eine Knoblauchzehe zerstoßen und mit Limettensaft, Sojasoße, Sesamöl und dem gehackten Ingwer zu einer Marinade verrühren. 1 EL davon beiseite stellen. Im Rest den aufgetauten Lachs wenden, salzen, pfeffern und abgedeckt 10 Minuten ziehen lassen, zwischendurch 1-2 Mal wenden. Anschließend 15 Minuten im Backofen vorgrillen (dickere Filets etwas länger).
Inzwischen eine beschichtete Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen. 1 EL Wasser mit der beiseite gestellten Marinade vermischen und in der Pfanne zum köcheln bringen, die zweite Knoblauchzehe hineindrücken, Spinat hinzufügen und zusammen 2 Minuten erwärmen, abschmecken.
Spinat in eine ofenfeste Form geben, die vorgegrillten Lachsfilets darauf setzen und zusammen noch einmal 10 Minuten in den Backofen schieben. Vor dem Servieren mit je 1 TL Honig bestreichen und mit Sesam bestreuen.
Guten Appetit!
Blumenkohl-Steinpilz-Gratin Light und Lecker

Letzte Woche habe ich mir nach einigem Zögern die Weight Watchers Magazine App gekauft. In Europa bekommt man derzeit nur die englische Version, aber die ist ohnehin interessanter als die deutsche. Leider fehlt es uns an den Produkten, die darin beworben werden, aber die vielen leckeren Rezepte wiegen dieses Manko schnell auf.
Heute z.B. gab es ein Blumenkohl-Steinpilz-Gratin, das ich nur leicht verändert habe. Ergebnis: Satt und begeistert für nur 4,5 Points pro Nase! Natürlich möchte ich es gleich mit Euch teilen. Für 2 Personen braucht ihr:
1 Blumenkohl in Röschen zerkleinert
2 TL Instant Gemüsebrühe
300 gr Steinpilze in Scheiben
300 gr Champignons in Scheiben
1 Knoblauchzehe, zerdrückt
das Grün dreier Frühlingszwiebeln
1 TL Olivenöl
60 gr geraspelten Parmesan
2 TL (10 g) Mehl
100 ml fettarme Milch 1,5 %
Salz und Pfeffer
Wer den Blumenkohl so wie ich fast schon verkocht mag, stellt ihn als erstes mit der Gemüsebrühe auf. Den Backofen auf 180° vorheizen.
Während das Gemüse gart, die Pilze putzen, in Scheiben schneiden und mit der zerdrückten Knoblauchzehe zusammen in 1 TL Olivenöl auf mittlerer Stufe andünsten. Sobald die Pilze durch und golden sind, mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit 1 EL Mehl bestäuben (Tipp: Sollte zu viel Wasser um die Pilze entstehen, besser vorher abkippen, sonst wird das zu matschig). Eine Minuten die Pilze im Mehl wenden, dann mit der Milch angießen und andicken lassen (Tipp: Sollte dir die Soße zu dick erscheinen, gib einfach noch etwas vom Kochwasser deines Blumenkohls dazu bis sie lecker aussieht). Das zerkleinerte Frühlingszwiebelgrün untermischen.
Blumenkohl abgießen und in eine feuerfeste Form geben, die Hälfte des geriebenen Parmesans darüber verteilen, Pilzmasse mit der Soße untermischen. Zum Abschluss die zweite Hälfte Käse darüber verteilen und für ca. 15 Minuten in den heißen Ofen schieben, bis die Oberfläche golden wird. Guten Appetit!
Lachs-Feige-Pizzabrot auf Schafskäsefeta mit Ruccola

Nachdem ich gestern bei Eat, Live, Run die goat cheese, fig and bacon flatbreads gesehen habe, wusste ich, ich muss Punkte sparen, um sie abends essen zu können. Ich hab am Nachmittag noch ein zusätzliches Jillian Michaels Shred abgeliefert, damit sie sicher reinpassen – hat sich so was von gelohnt!!!
Da ich kein Fleisch aber Fisch esse, habe ich den Schinken durch Räucherlachs ersetzt und alles andere verschlankt. 1 Verschlankomat Pizzabrot hat 4 Punkte, aus einem Boden (s.u.) bekommt man 8 Brote. 2 machen satt, nach dreien bist du pappe!
1 Gut und Günstig Pizzaboden (ohne Soße) o.ä.
2 Feigen, geachtelt
1 Pck (180 gr) Schafskäse Feta Light, 9% Fett,
z.B. von Salakis, in kleine Würfel geschnitten
2 kleine Scheiben (ca. 100 gr) Räucherlachs in schmale Streifen geschnitten
Pfeffer nach Wunsch
Ruccola nach Wunsch
Ofen nach Packungsanweisung vorheizen. Den Boden inzwischen auf der Küchenplatte ausrollen, in 8 gleiche Rechtecke schneiden und diese auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen. Den Schafskäse darauf zerbröseln. Dann die Lachsstreifen darüber verteilen. Zum Schluss die Feigenachteln drauflegen und ab damit in den Ofen. Backzeit laut Packungsaufdruck, ggf. kürzer. Tipp: Einfach die Farbe beachten. Mit Ruccola und Pfeffer kurz vor dem Servieren aufpeppen. Guten Appetit!
Pikante Erdnussnudeln
Obwohl ich die Nüsse selbst nicht ausstehen kann, bei asiatischen Gerichten mit Erdnusssoße könnte ich regelmäßig schwach werden! Doch weil so ein Gericht üblicherweise viel zu viel Fett hat, habe ich mir kurzerhand ein eigenes gezimmert. Ich hoffe Euch schmeckt es so gut wie mir.
Für 2 Personen nehme man
Nudeln satt
einige Spritzer Sesamöl
5 TL (ca. 25 gr) Erdnussbutter
1 Stück Ingwer daumengroß, gehackt
1 Tasse Gemüsebrühe
1 EL Honig
1-2 Knoblauchzehen, zerdrückt
1 EL Sojasoße
2 Frühlingszwiebeln, geschnitten
1 mittelgroße Karotte in dünnen Scheiben
4-5 Brokkoliröschen (z.B. TK)
1 Hand voll frischer Koriander, gehackt
Salz, Pfeffer, Chilipulver oder Cayennepfeffer, Currypulver oder Kurkuma
1 TL Sesam
Nudeln zusammen mit dem Brokkoli nach Packungsanleitung zubereiten. Inzwischen gehackten Ingwer zusammen mit den Karottenscheiben, Frühlingszwiebeln, dem Knobi und den paar Spritzern Sesamöl in einer Pfanne auf mittlerer Hitze ca. 2-3 Minuten erwärmen. Löffelweise die Erdnussbutter unterziehen, darauf achten, dass sie nicht anbrennt. Anschließend mit Gemüsebrühe aufgießen, Cayennepfeffer und Currypulver nach Geschmack hinzugeben. Sobald es köchelt Sesam, Honig und Sojasoße unterrühren, leicht andicken lassen. Wenn es zu trocken werden sollte, einfach ein wenig vom Nudelwasser dazugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die fertigen Nudeln mit dem Brokkoli unterheben, Brokkoliröschen leicht zerstampfen. Zum Schluss den Koriander unterheben, servieren. Pro Portion kommt man auf ca. 10-11 Points.
Wer es asiatischer möchte nimmt statt der Tortiglioni asiatische Nudeln oder Basmati-Reis. Tofu und Hühnchen könnte man ebenfalls noch dazugeben, allerdings hat das Essen dann auch mehr Points.