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Gäste-Posting: Personal Trainer Kiel

Heute freue ich mich ganz besonders über die Möglichkeit Euch André Leisner, den Personal Trainer Kiel, vorzustellen. André hat mit viel Geduld und ebenso vielen Kommentaren meine Fortschritte auf der Waage sowie der sportlichen Betätigung im letzten Jahr verfolgt, mir Mut gemacht und immer wieder weiter geholfen. Im heutigen Gäste-Posting bei Verschlankomat teilt der Sportjunkie seine Tipps zum gesunden Abnehmen mit uns. Wenn Euch der Artikel gefällt, dann stimmt doch wie ich für André und sein Studio beim Online Service Award der Stadt Kiel ab – es gibt sogar etwas zu gewinnen :)

Alle notwendigen Infos und Links findet Ihr am Ende des Beitrags. Viel Spaß beim Lesen wünscht Euch Jesse.

Tipps zum gesunden Abnehmen

Wann habe ich die „X“ kg abgenommen? Diese Frage höre ich sehr häufig! Gerade wenn es darum geht Gewicht zu verlieren. Als Beispiel, die Gruppe der etwas Beleibteren. Zielsetzung, wie lange dauert es 20 kg abzunehmen? Rechnet man mit ca. einem knappen Kilo die Woche liegen wir bei 6 Monaten. Die Reaktionen darauf sind unterschiedlich, aber oftmals geht es vielen doch zu langsam.

Wenn man anders herum die Frage stellt, wie lange hat es gedauert, sich die Kilos anzufuttern, wird man in den seltensten Fällen 6 Monate hören, sondern eher die Antwort eines schleichenden Prozesses. Der meist über mehrere Jahre ging, also zurück zum Anfang, was sind dann also 6 Monate? Man sollte die langsame Methode bevorzugen. Die Haut hat die Möglichkeit mitzuwachsen, der Stoffwechsel kann sich umgewöhnen und die Gefahr eines Jojo-Effekts ist deutlich geringer.

Denn wie so oft, wird bei der schnellen Variante einfach nur sehr, sehr wenig gegessen. Der Körper reagiert: Das erste was man am Anfang verliert ist sehr schnell das Wasser, danach geht es bereits den Muskeln an den Kragen. Und genau hier liegt der Hund begraben. Nehmen wir an, eine Person hat jeden Tag 3.000 Kalorien zu sich genommen, obwohl sie nur 2.000 benötigt. Heißt, jeden Tag 1.000 Kalorien zu viel, die der Körper in Fett abspeichert.

Diese fiktive Person entscheidet sich zu einer Diät und fährt den Kalorienbedarf auf 800 Kalorien und weniger für die nächsten Wochen runter. Der Grundumsatz ist in keinster Weise gedeckt. Was passiert? Bekommt der Körper keine Bewegung, ist das zweite was der Körper abbauen wird, die Muskeln. Die Muskeln die kaum bis gar nicht genutzt werden, verbrennt der Körper und setzt diese in Energie um, die er für seine tägliche Funktion benötigt.

Nach einigen Wochen/Monaten, ist das Wunschgewicht fürs erste erreicht. Es wird der normale Grundumsatz zu sich genommen, doch halt, der Normale? Nein, denn dieser hat sich geändert! Durch die Reduzierung der Muskeln, hat sich auch der Grundumsatz gesenkt, die 2.000 Kalorien werden nicht mehr benötigt sondern z.B. nur noch 1.700 Kalorien. Schon nimmt man täglich wieder 300 Kalorien zu viel zu sich und man wundert sich, warum man wieder zunimmt.

Und so gehen die meisten von Diät zu Diät und wundern sich, warum sie zunehmen, anstatt Gewicht zu verlieren. Der richtige Weg, ausrechnen was der Körper am Tag benötigt, dazu gibt es im Netz verschiedene Tabellen und Tools, mit dem man relativ genau seinen täglichen Grundumsatz ausrechnen kann. Ich empfehle den Körperfettanteil zu bestimmen, mit einer Waage oder mit einem Handsensor. Hand und Fußsensor sind am besten weil so der Impuls durch den ganzen Körper geleitet wird und damit das beste Ergebnis erzielt wird.

Hat man den Grundumsatz errechnet, sollte man erstmal für sich eine Woche Tagebuch führen und ausrechnen was man derzeit an Kalorien täglich zu sich nimmt. Nach einer Woche vergleicht man beide Werte (Soll und Ist) und passt den Kalorienbedarf dem benötigten Grundumsatz an. Dazu ein bis zwei Einheiten die Woche Sport. Das kann Fahrradfahren sein, Schwimmen, Walken oder was auch immer Hauptsache körperliche Bewegung. Nach einer Woche stellt man sich wieder auf die Waage und misst den Körperfettanteil. Hat sich dieser reduziert ist man auf einem guten Weg. Und der erste Schritt Richtung Ziel ist getan!


Gib Deine Stimme ab und nehme an zwei Verlosungen teil

Einmal im Jahr wird in Kiel das servicefreundlichste Unternehmen ausgezeichnet. Erst werden die Unternehmen nominiert, danach kann jeder seine Stimme abgeben. Das Unternehmen mit den meisten Stimmen gewinnt. Grund genug für mich, Werbung für Personal Trainer Kiel zu machen!

Ihr habt noch bis zum 23. Mai 2012 Zeit mir Eure Stimme zu geben. Als kleines Dankeschön verlose ich auf meinem Blog Personal Trainer Kiel einen Tankgutschein im Wert von 100 Euro. Wie Ihr für mich stimmen und außerdem den Gutschein gewinnen könnt, verrate ich in meinem Beitrag 100 Euro Tankgutschein zu gewinnen.

Danke und viele Grüße,
André


Auch Interesse an einem Gäste Posting bei Verschlankomat? Dann schreibe bitte eine kurze Mail mit Vorstellung deines Blogs oder Unternehmens an magicadespell [at] gmail [dot] com. Das Gäste Posting ist bis auf einen Link zurück zum Verschlankomaten selbstverständlich kostenfrei.

Bitte beachten: Ich behalte mir vor, nur Gäste-Postings zu veröffentlichen, die ich als passend für mein Blogthema erachte.

Haftungsausschluss: Für den Inhalt der Gäste-Postings sind allein die Verfasser verantwortlich.

Endlich wieder auf Kurs mit dem neuen Treffen

Hallo Ihr Lieben! Ich kann Euch gar nicht sagen, wie froh ich mit meinem neuen WW Treffen bin! Die Leiterin ist so niedlich, sie lacht immer, lässt einen essen, was man will, hat selbst mit WW 23 Kilo abgenommen, weiß also, wovon sie redet, und sie ist gertenschlank. Kurz: Motivation Overdose! Diesmal wird erst wieder gestoppt, wenn ich stolz auf mich bin; weil nämlich: I CAN DO IT! Das hatte ich schon fast wieder vergessen.

In den letzten Wochen hatte ich ganz oft das von mir so genannte „Spätraupen-Syndrom“. Kennt ihr das? Ihr steht morgens auf, habt gute Vorsätze, kommt im Limit über den Tag, aber wehe, der Abend naht. Da ist auf einmal alles egal, man stellt sich vor den Kühlschrank und frisst wie eine Raupe alles, was einen anlacht. Ich hasse mich regelrecht, wenn ich das tue, stoppen kann ich es trotzdem nicht. Das Schlimme ist, im Raupenstadium ist einem die Diät völlig egal. Schlimmer noch, man findet alles nur noch doof: Punktezählen, Weight Watchers, Sport, Sterne, Abnahmen, Erfolgskurven, Wiegetage…. Wichtig ist nur der Nachschub und der muss immer rein, rein, rein. SCHRECKLICH! Das war ein Teufelskreis, aus dem ich wahrscheinlich nicht mehr alleine heraus gekommen wäre. Die Anwandlung hat mich laut meiner Freundin, der „nur-mit-Schuhen-Waage“, ganze 2,4 Kilo gekostet. Dabei war ich doch so happy im Februar mit meinen 13,1 Kilo Abnahme. Weeeee! So doof von mir!

Aber was soll’s, ab jetzt ist wieder Pfunde loswerden angesagt! Und dafür lege ich diese Woche wieder ein paar Sattmachertage ein. Es hat sich nämlich (allerdings noch inoffiziell) auch im Treffen herauskristallisiert, dass Teilnehmer mit einer hohen Anzahl an Sattmachertagen viel schneller und zufriedener Pfunde verlieren als die Punktezählerinnen! Also ganz ähnlich den Sattmachertag-Erfahrungen, die ich selbst Anfang März sammeln konnte. Wer hätte das gedacht? Ich kann nur immer wieder sagen: Traut Euch an die Sattmachertage, sie sind Gold wert!

Für heute Abend habe ich mir wieder eine Herausforderung ausgedacht: Ich möchte eine griechische Vorspeisenplatte à la Weight Watchers machen. Natürlich werde ich Euch bei geschmacklichem Erfolg die Rezepte mitteilen :)

Neue Woche, neues Treffen, neuer Anfang

Ein paar von Euch werden sich gefragt haben, was sich gewichtsmäßig bei mir getan hat, denn in letzter Zeit gab es dazu kein Update mehr. Aus gutem Grund: Ich habe es tunlichst vermieden, meine anwachsenden Wallungen auf die Waage zu hieven, denn aufschreiben tue ich schon seit Mitte März nicht mehr! Nachdem dann die erste Jeans am WE nicht mehr zugehen wollte, habe ich es schweren Herzens doch gemacht: Nur 2 Kilo mehr, aber trotzdem… was soll ich sagen? Die Gründe sind nun mal eindeutig:

Man nimmt zu, wenn man mehr zuführt als verbrennt. Punkt!

Wo ist meine Motivation hin? Ich hatte in den vergangenen Wochen einfach überhaupt keine Lust mich auch nur ansatzweise zu beherrschen. Mir fehlen nun mal die Treffen, der Erfolg der anderen, das unter anderen erfolgreich sein… und deshalb gehe ich ab heute wieder hin!

Ganz in der Nähe hat nämlich ein neues Treffen aufgemacht. Die Leiterin ist noch recht jung, ganz doll schlank (Gesamtabnahme 23 Kilo) und total nett. Um sicher zu gehen, nicht schon wieder nach 1 Woche vom Treffen abgeschreckt zu sein, war ich schon mal kurz dort und habe die Nase hinein gesteckt. Das ist es, was ich brauche!

Na denn: Auf ein neues Kapitel Weight Watchers am Montag und nur mit Schuhen für Jesse!

Manchmal muss es einfach Käse sein: Gebackenes Käsegemüse à la WW

Stimmt. Bei Weight Watchers kann man alles essen. Oder sagen wir mal, man könnte alles essen, wenn man beliebig viele Punkte zur Verfügung hätte. Hat man aber nicht. Und darum fallen viele Produkte flach. Für mich jedenfalls. Ich kann mich nicht einer dünnen Scheibe Brot (im schlimmsten Fall Vollkorn) zufrieden geben. Wenn ich Brot esse, dann esse ich Brot (und oh Mann, ich steh so auf Weißbrot, Baguette, Ciabatta!! Jajaja! So böse!). Und Brot hat wie Teigwaren im Allgemeinen megamäßig viele Punkte.

Ebenso ist es um den Käse bestellt. Ein Winzkanten echter, nicht gestreckter Camembert (will sagen 70%… hechel!) hat 3 Punkte. Klar kann ich den essen, aber HALLO!?? Ich meine, was soll ich mit 30 gr Camembert (im schlimmsten Fall auf Voll… okay, ich lass es…) – jetzt mal ehrlich!? Da vergeht dir doch die Freude am Leben, oder?

Leider gehöre ich immer noch nicht zu der Kategorie Frau, die behauptet, von Krümelchen satt zu werden. Das wäre nämlich gelogen. Ich steh so dermaßen auf Völlerei… hahaaaa! (Mein Gott, stellt Euch vor, meine letzte WW-Trainerin würde diesen Artikel lesen! Sie würde mich in die Folterkammer schicken… muaahahhhahhaaaa!!) Und darum habe ich mich hingesetzt und überlegt, wie ich meinem Käsehunger nachgeben könnte ohne hinterher zu weinen. Und jetzt schaut mal, was dabei herausgekommen ist: Lecker käsiges Backgemüse! So geil!!

Das braucht Ihr für 1 Portion:

Eure persönliche Gemüsemischung für 0 Punkte (meine bestand aus 2 Bio-Karotten, je 1/4 Paprika rot und gelb, 1/2 Knolle Fenchel – denkbar wären auch Pilze, Broccoli, Zucchini, Aubergine, Gemüsezwiebeln, Sellerie… eben, was Euch am besten schmeckt)
1 kleine Zwiebel
150 gr Kartoffeln (ich mag derzeit die kleinen roten aus’m LIDL so gerne)
1 TL Olivenöl
1 TL Wasser
Gewürz-Kräuter-Mischung aus Paprikapulver, Curry, Cayennepfeffer, schwarzer Pfeffer, etwas Kümmel, Salz, Oregano, Thymian, Rosmarin sowie 1 zerdrückte Zehe Knoblauch (oder Pulver)
1/2 Kugel Mozzarella leicht (pssssst, ich hab die ganze genommen! heheeee!)
1 EL Kapern
Salz und Pfeffer zum Abschmecken

Ofen auf 200° vorheizen, ein Blech mit Backpapier auslegen. Gemüse putzen und in etwa gleich große Stifte schneiden, Zwiebel sehr klein hacken. Öl, Wasser, die Gewürz-Kräuter-Mischung und die Hälfte der gehackten Zwiebel in eine Schüssel geben, vermengen. Das Gemüse darin wenden bis es glänzt. Anschließend gleichmäßig auf dem Backblech verteilen. 10 – 15 Minuten backen, wenden, noch einmal 10 – 15 Minuten (oder bis alles goldbraun und durch ist) backen. Inzwischen Mozzarella würfeln und mit der restlichen Zwiebel (ich habe meine leicht angedünstet, weil ich sie dann besser vertrage) und den Kapern mischen, abschmecken. Gebackenes Gemüse in eine feuerfeste Form füllen, die Käsemischung darüber verteilen und noch einmal für 3-5 Minuten (oder bis der Käse geschmolzen ist) in den Ofen schieben. Heiß servieren → schmeckt und füllt für 6 oder mit der ganzen Mozzarellakugel für 8 Punkte.

Dazu passt Saure Sahne, Forellenfilet, sicher auch Fleisch, ein kleiner Salat oder ein Gläschen Weißwein (Punkte addieren).

Lasst es Euch schmecken!

Verschlankomat bei gofeminin.de

Bild

Vor ein paar Wochen schrieb mich das Frauenportal gofeminin.de mit der Bitte um ein Interview zum Thema Abnehmen an. Gestern gingen meine Antworten online, schaut selbst: Verschlankomat auf gofeminin.de. Dort findet Ihr außer meinem auch noch Interviews mit weiteren Abnehmbloggern sowie allgemeine Tipps zu Diäten und Ernährung.

Euch einen schönen Mittwoch!

Gedanken zum inneren Schweinehund

Vor kurzem postete André von Personal Training Kiel etwas über den weltbekannten inneren Schweinehund. Laut eigener Aussage hat selbst er trotz 18 Jahren Sport den Kläffer noch immer nicht im Griff.

Vor einem Jahr hätte mich diese Aussage völlig fertig gemacht, dachte ich doch, wie die meisten „Sportfremden“, es gäbe einen einfachen Trick, den man mit der Zeit ganz sicher lernen würde. Inzwischen weiß ich jedoch, dass es für mich keinen solchen Trick gibt und zu wissen, dass es einem sportlichen Menschen genauso geht, macht mich wieder locker – so bin ich immerhin kein hoffnungsloser Fall… puh!

Aber ist es nicht lustig, wenn man sich überlegt wie schnell Menschen bereit sind einen in einem ganz anderen Licht zu sehen, nur weil man etwas tut, das sie selbst nicht tun!?

Beispiel: Eine Freundin von mir bewegt sich eher wenig. Für sie ist es der Knaller, dass ich mich jeden Morgen vor der Arbeit entweder vor den Fernseher zum Workout oder hinaus zum Laufen „quäle“. Sie glaubt, bei mir im Kopf hätte etwas Großes, etwas Magisches stattgefunden, und nun gehöre ich endgültig „zu den anderen“, zu denen nämlich, die den magischen Trick erlernt haben…

Das bauchpinselt mich natürlich ungemein, die Wahrheit sieht leider eher so aus: Heute morgen bin ich zum dritten Mal in dieser Woche in meine Laufkluft gestiegen, allerdings nicht ohne vorher ungefähr zehn Mal aus dem Fenster zu starren und mich zu fragen, ob ich das wirklich tun soll. Die Schweinesau in mir schrie nur nach Leckerli, mehr Kaffee, am besten gleich Frühstück und zack vor den Computer, denn es waren ja sooooo viele Emails zu erledigen (hinter Arbeit kann man sich doch immer noch am besten verstecken, gell!?), aber ich bin hart geblieben – nicht etwa weil ich einen Trick kenne, sondern weil ich weiß, dass es keinen gibt!

Ein weiteres Sport-Märchen ist, dass man meint, es sei alles gut, wenn man erst mal los gelaufen ist. Weit gefehlt! Heute morgen hat mich der innere Schweinehund trotz aller guten Vorsätze so dermaßen abgenervt, dass ich am liebsten laut geschrien hätte! Nach nur zehn Metern (nicht Minuten, Metern!) dachte ich meine Waden explodieren, mein Atem war schon hinter mir und der eingebildete Schlaganfall gleich an der nächsten Ecke. Über die Vorstellung, dass meine Fontanelle an einem unsichtbaren Seil oben am Himmel befestigt ist, strecke ich meine Wirbelsäule und entgehe so einer verkrampften Haltung. Darüber vergesse ich dann die Waden, der Atem reguliert sich und auch der Schlaganfall ist abgewendet. Das hat auch heute morgen geklappt, aber nicht für lange. Denn nach den Waden waren es die Knie, die mir weh taten und so zog sich das bis zum Ende meiner Piste, die ich unterwegs um einen ganzen Kilometer gekürzt habe, denn sonst wäre womöglich wirklich was großes in meinem Kopf passiert, aber nichts magisches, eher etwas in die Richtung von Massenmord (an Schokoladentafeln z.B.). Zuhause habe ich dann noch ein gemischtes Workout mit Kraftübungen, Bauchtraining und ausgedehntem Stretching gemacht. Das ist mir verdammt schwer gefallen, aber es gibt einfach nichts auf der Welt, das ein Scheitern wert wäre – vor allem nicht dieser blöde Köter!

Ich wünsch Euch was (und wenn ihr den Trick findet, bitte zeigt ihn mir)!

Vorher-Nachher – Zwischenbericht mit Bildern

Ein überdurchschnittlich dämliches Bild von mir aus dem Sommer 2009 (OMG!!!) und dagegen eines aus dem letzten Sommer in New York (4 Kilo mehr als heute)

Damit es nicht langweilig wird, dachte ich mir, ich sollte nun mal endlich mit konkretem Bildmaterial rüberkommen. Das war gar nicht so einfach, denn seit Ende 2007 herrscht totales Fotoverbot mit mir vor der Linse. Trotzdem fand ich ein paar schreckliche Zeugen meiner Ballonzeit. Auch wenn ich noch nicht das Ende meiner Wünsche erreicht habe, denke ich, sieht man schon ganz deutliche Unterschiede. Ich hab nämlich wieder ein Gesicht :)

April 2009 im Botanischen Garten und gestern im Park am Gleisdreieck

So, und jetzt gibt es gleich noch ein leckeres Workout, damit ich nachher auch auf die Waage steigen kann ohne hysterisch zu werden. Bis morgen!

Wer eine Belohnung verdient…

Wellness-Belohnung: Tetesept Sternenglanz, meine persönliche Nummer Eins in Duft und Farbe

Neben der Frage nach der Motivation eine Diät durchzuziehen (habe ich gestern drüber berichtet) waren Belohnungen Thema dieser Weight Watchers Woche. Das fand ich witzig, denn seit ich letzte Woche in einem meiner Posts missverstanden wurde (André von Personal Trainer Kiel dachte, ich habe mich mit Essen belohnt), kreisen meine Gedanken immer häufiger um Belohnung und Essen. Gefühlt habe ich mich seit Beginn meiner WW Reise im Februar nicht mehr mit Essen belohnt – Gott bewahre! Ist das doch das Schlimmste, das man tun kann…

Wenn ich aber ganz im Stillen ehrlich mit mir bin, dann gebe ich offen zu, dass ich nichts schöner finde als lecker zu essen! Aber eben anders als vor dem Verschlankomaten. Ich laufe nicht mehr zu meinem Lieblingsitaliener und ziehe mir seine Wagenradpizza rein, weil ich eh schon 10 Kilo ins Off geschickt habe. Ich renne auch nicht mehr vor zu Edeka und hole mir eine Schachtel Kinderriegel, von denen ich ganz ehrlich nur einen essen will und plötzlich sind alle weg…

Ich setze mich stattdessen mit Musik und Tee oder einem Glas Wein an den Tisch, studiere Kochbücher, oder vor meinen Mac und suche das Netz nach leckeren Lightrezepten ab (z.B. bei Weight Watchers Rezepte, Gina’s Skinny Recipes oder Cooking Light). Und wenn ich keine Lightvariante meiner Favoriten finde, dann bastel ich mir eben selbst eine. Das macht mir mittlerweile fast mehr Spaß als das Essen selbst!

Und darum möchte ich jetzt ganz offiziell ein Tabu brechen: Ich finde sich an einem guten Essen im Rahmen des jeweils gewählten Diätplanes zu erfreuen ist absolut okay. Es ist nichts Verwerfliches Essen zu lieben und ganz sicher nicht bedauernswert sich damit auch noch wohl zu fühlen. Wir sollten uns allmählich klar machen, dass wir nichts nötiger brauchen als die Aussöhnung mit dem Essen, wenn ein Leben mit unserem Wunschgewicht möglich sein soll! Und wenn der ein oder andere sich in gesundem Maßstab mit Essen belohnen möchte – warum denn nicht!? Bei Belohnungen geht es um Freude am Leben. Und zum Leben gehört Essen… das ist nun mal so!

Neue Laufschuhe waren eine Belohnung fürs Dranbleiben am täglichen Workout

Natürlich spreche ich hier nur für mich. Denn seitdem ich all diese neuen Rezepte ausprobiere, sie genieße, dabei im Plan bleibe und Gewicht verliere, seitdem ist Essen mein Freund! War es vorher nie. Essen war immer etwas, das ich besser vermeiden sollte. Seit der Ernährungsumstellung durch Weight Watchers ist es aber etwas, auf das ich mich täglich freue. Soll es nicht so sein? Doch, soll es!

Aber da auch so ein Punktebudget irgendwann mal aufgebraucht ist, habe ich mir Gedanken über adäquate (nicht essbare) Belohnungen gemacht. Sie brachten mich auf die Idee einer neuen Blog-Kategorie: Daily Treats (Tägliche Belohnungen) wird sie heißen und besonders für Frauen interessant sein. Ich belohne mich nämlich schrecklich gern mit Kosmetikartikeln oder Wellness. Es wird mir zwar nicht möglich sein tatsächlich täglich eine Belohnung zu posten, aber mit der Zeit werde ich die neue Rubrik schon füllen. Und wie immer steht Euch meine Kommentarbox zur Verfügung, wenn ihr selber eine Idee habt – ich bin immer interessiert!

Wunschgewicht – was nun!?

Im gestrigen Treffen (ich habe wieder 800 Gramm weniger… happy!) ging es um die Frage, was jeden Einzelnen persönlich motiviert abzunehmen. Die einen wollen gesünder und beweglicher sein, nicht mehr so schwer atmen nach dem Treppengang, die anderen wollen hübscher aussehen, kleinere Klamotten tragen, sich an ihren Exen rächen… der Motive gibt es gar viele.

Ich zum Beispiel möchte mich wieder wohl in meiner Haut fühlen, mir selbst gefallen und mich so kleiden, wie es mir gefällt. Das mag oberflächlich klingen – von mir aus – aber ich habe schon vor Zeiten festgestellt, dass ich den größten Teil meines Selbstbewusstseins aus meinem täglichen Aussehen schöpfe. Dabei kann ich noch nicht mal sagen, dass es mich interessiert wie ich auf andere wirke, ich muss mir nur selbst gefallen. Und diese eigenen Ansprüche sind für mich leider am Schwierigsten zu erfüllen. Hinzu kommt, dass ich schon seit meiner Teenagerzeit auf die Perfektion der Sixties stehe: Schmale Kleider, blasses Make-Up, klasse Frisur… ich bin ein echter Vintage-Fan, Hippielook hat da null Chancen. Nun schaff das mal mit 70 Kilo bei 1,62 m… wisster!??

Worauf ich aber hinaus will ist etwas, das ein erfolgreicher WW-Treffen-Teilnehmer gestern geäußert hat: Der Mann hat bisher 13 Kilo verloren und ist von seinem anfänglich angesetzten Wunschgewicht nur noch 1-2 Kilo entfernt. Er sagte, dass er eventuell sein Ziel noch etwas nach unten korrigieren müsse, denn Abnehmen mache ihm Spaß und in der Rolle als „Aktiver“ fühle er sich stark und gut. Sein Wunschgewicht erreicht zu haben käme ihm eigentlich gar nicht so gelegen, denn die Zeit danach, die mache ihm irgendwie Bange. Er formulierte seine Worte dabei absichtlich ein wenig überspitzt. Der Mann hat keinen Dachschaden oder so, natürlich freut er sich darauf sein Wunschgewicht zu erreichen, er wollte nur einen Gedanken ausformulieren – und traf damit bei mir voll ins Schwarze!

Ich habe vielleicht gar nicht so große Angst vor Erfolg, ich habe vor allem Angst vor dem Leben danach! Was mich bisher am meisten motiviert hat, war so weit von meinem Ziel entfernt zu sein, Hindernisse (wie meinen USA-Urlaub) zu überwinden, mir zu beweisen, dass ich es trotz allem schaffen kann. Nun, da ich dem Ende der Reise so nah gekommen bin, geht mir die Klammer! Ich suche nach Entschuldigungen, Ausreden… eben nach Gründen wieso ich gerade jetzt so kurz vorm Ziel nicht den Endspurt einlege.

Und ich bin sicherlich nicht die Einzige. Schaut Euch mal die vielen Blogs an, die ins Leben gerufen werden als Unterstützung zur gerade begonnenen Diät… die meisten von ihnen werden geführt bis zu dem Punkt, an dem es nicht weitergeht oder der Blog scheinbar vergessen wird. Meiner Meinung nach bezeichnet dieser Punkt kein Versagen oder gar die Aufgabe des Wunsches schlanker zu werden, dieser Punkt bezeichnet vielleicht das unbewusste Realisieren der Angst vor dem Leben danach!

Die von Euch, die selbst noch auf dem Weg sind, bitte stellt Euch mal folgende Frage: Was ist die Alternative zu eurem Wunsch abzunehmen? Was tut ihr, wenn ihr es geschafft habt? Wofür (Vorsicht Übertreibung) lebt ihr dann? Womit entschuldigt ihr fehlende Motivation, fehlendes Selbstbewusstsein, die Unlust gut auszusehen… ja, ich gehe sogar soweit zu fragen: Wie kommt ihr dann damit klar, dass ihr nicht endlich das tut, was ihr schon immer wolltet?

Ich meine, ich bin jetzt nicht der Vollloser in Life, aber es gibt durchaus Dinge, die ich vor mir herschiebe, weil ich der Meinung bin noch nicht bereit dafür zu sein, noch nicht schlank genug zu sein, noch nicht fit genug, noch nicht… und so weiter und so fort…

Meiner Meinung nach sollte die Frage also nicht lauten: Was motiviert dich abzunehmen? Die Frage muss lauten: Was motiviert dich mit deinem Wunschgewicht zu leben?

Weißt Du’s?

Benutzt gerne die Kommentarbox, um Euch mit mir auszutauschen, ich bin sehr gespannt!

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Lies dazu auch den Weight Watchers Artikel „Meine Bedürfnisse“ zum Thema „Was motiviert mich zum Abnehmen?“

Ein Blog, der sich v.a. mit dem Leben danach beschäftigt: Fit to the Finish – beyond weight loss and into life