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Schnell und lecker: Petersilien-Nudeln mit Champignons und Cocktailtomaten

Gelobt sei, was schnell geht und lecker schmeckt! Wie meine leckeren Petersilien-Nudeln, die nicht nur im Rahmen eines Sattmachertages die Stimmung heben.

Zutaten

Nudeln satt, z.B. LIDL Tortiglioni
frische Petersilie
1 EL Erbsen, z.B. TK
Cocktailtomaten, halbiert
Champignons in Scheiben
1 Knoblauchzehe, zerdrückt
1TL Pflanzenöl

Zubereitung

Nudeln nach Packungsanweisung gar kochen. Inzwischen in wenig Öl auf mittlerer Flamme Knoblauch gülden brutzeln, Champignons und Erbsen dazugeben, Pilze golden werden lassen. Die abgegossenen Nudeln unterheben, salzen, pfeffern und 3-5 Minuten mitköcheln. Gegen Ende Cocktailtomaten unterheben und mit Petersilie bestreut genießen. Absolut befriedigend!

Karotten-Ingwer-Reis mit Erdnüssen und Koriander

Kennt Ihr das? Da kauft man sich eine Schale Bio-Karotten und weiß nie so genau, was man eigentlich daraus machen soll. Ich mag Karotten sehr, aber mit möhrigen Rezept-Ideen habe ich es nicht so. Und die 100. Karotten-Ingwer-Suppe (yummy), die wollte ich mir heute auch nicht machen. Also habe ich das Internet ein wenig nach Inspiration für Karottengerichte durchstöbert. Bei allrecipes.com habe ich ein Rezept für duftigen Carrot Rice gefunden, das ich WW-angepasst und ganz leicht abgewandelt habe. Das Ergebnis ist der Karotten-Ingwer-Reis mit Erdnüssen und Koriander, sehr lecker und ideal für einen Tag, an dem man auf schöneres (wärmeres) Wetter hofft. Eine Portion wie unten beschrieben hat 5 Punkte.

Das braucht Ihr für 2 Personen:

4 EL trockenen Basmati-Reis (oder eine Sattmacherportion Reis, Achtung: Punkte addieren)
5-6 mittelgroße Bio-Karotten, geraspelt
1 Gemüsezwiebel, klein gewürfelt
2 TL Pflanzenöl oder Margarine
2 TL Erdnussbutter (mache ich mir selbst, indem ich frische Erdnüsse in den Mixer gebe und sie so lange zerkleinere bis sie zu Butter geschmolzen sind – sau lecker!)
1 TL frisch gehackter Ingwer (oder nach Geschmack)
1/2 TL Cayenne-Pfeffer (oder nach Geschmack)
1/2 TL Garam Masala (indische Gewürzmischung, könnt ihr auch weglassen)
2 TL Honig
frischer Koriander nach Geschmack
Salz und Pfeffer nach Geschmack

Reis nach Packungsangabe garen. Währenddessen Zwiebel in Öl/Margarine bei mittlerer Hitze golden werden lassen (ca. 10 Minuten), Ingwer und Karotten dazugeben, salzen und pfeffern, abdecken, 5-10 Minuten garen bis die Karotten zart sind. Anschließend Honig und Erdnussbutter darüber schmelzen lassen, Cayenne Pfeffer und Garam Masala unterheben, gut mischen. Am Ende frisch gehackten Koriander dazugeben, abschmecken, fertig.

Guten Appetit!

Schnelle Tofupfanne

„Was macht man eigentlich aus Tofu?“, fragen mich ganz viele Bekannte, wenn ich erwähne, dass ich kein Fleisch (außer Fisch) esse. Die Frage taucht auch immer wieder im Weight Watchers Treffen auf, denn Tofu ist immerhin ein Sattmacher, mit dem aber die wenigsten etwas anfangen können.

Ich muss ehrlich zugeben, mir geht es da ähnlich. Es gab sogar eine Zeit, da konnte man mich mit Tofu über den gesamten Globus jagen. Inzwischen habe ich aber ein bisschen was dazu gelernt und kenne durchaus Tofuzubereitungen, die sehr, sehr lecker sind. Mein heutiges Rezept ist eine davon, vielleicht mögt ihr sie ja auch.

Ihr braucht:

1 Block (150-200 gr) schnittfester Tofu (z.B. der von ALDI Nord)
1 kl. Dose/Glas Erbsen und Möhren  (oder sonstige Hülsenfrüchte, auch frisch oder TK)
1 mittelgroße Gemüsezwiebel (normale Zwiebeln sind auch geeignet)
1 Zehe Knoblauch
1 TL Öl oder Butter
1 TL gekörnte Gemüsebrühe (instant, nicht aufgelöst)
Pfeffer und Salz, ggf. Kräuter wie Thymian, Oregano etc.

Als erstes solltet ihr den Tofu aus der Verpackung nehmen und auf Küchenpapier trocknen lassen. Ich lasse ihn meistens so 10 Minuten stehen, dann brät er besser und sondert keine Flüssigkeit ab (kann ich ja so was von nicht leiden!). Inzwischen Zwiebel schälen und klein hacken, den Knoblauch ebenso. Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen, Öl/Butter dazu, Zwiebel darin glasig werden lassen. Gegen Ende den Knobi hinzufügen.
Tofu in kleine Quader schneiden, hinzufügen, gut mischen. Wenn die Tofustücke goldgelb werden (ca. 5-8 Minuten), mit einer Gabel o.ä. zerdrücken, salzen, pfeffern. Noch eine Weile erhitzen und gut vermengen (3- 5 Minuten).
Zum Schluss die Hülsenfrüchte (hier Erbsen und Möhren aus der Dose, frisch oder TK schmeckt noch besser) mit 1 gestrichenen TL gekörnter Brühe unterheben und erhitzen (3-5 Min). Wer will kann noch eine Kräutermischung unterheben. Hierzu passt besonders Thymian oder Oregano, selbst ein Schuss Balsamico ist lecker, noch mal abschmecken, fertig.
Mit den Zutaten wie oben angegeben hat die gesamte Portion 0 Points am Sattmachertag (Öl ggf. anrechnen). Beim Zähltag einfach die Punkte wie gegessen eintragen. Je nachdem, welche Hülsenfrüchte ihr wählt, variiert der Wert, daher lege ich mich hier nicht auf einen fest.

Achtung: Die Angabe Sattmacher bezieht sich auf naturbelassenen Tofu. Räuchertofu und ähnliches zählt nicht dazu!

Für künftige Sattmacherrezepte habe ich eine entsprechende Kategorie (s. Navigation „Rezepte“) eingerichtet. Ich hoffe, sie füllt sich in den nächsten Wochen.

 

Sattmachertag 2.0 – erstes Fazit mit Vergleich

Gestern hatte ich doch meinen ersten Sattmachertag nach dem neuen WW ProPoints 2.0 Plan. Ich bin voller Angst und Selbstzweifel an die Sache herangegangen – würde ich es gleich übertreiben oder kriege ich ihn auf die Reihe, den furchteinflößenden Sattmachertag? Lest selbst!

Frühstück

Zum Frühstück hatte ich Müsli mit Sharon Frucht, Melone, Banane und 1,8% Joghurt. Normalerweise nehme ich maximal 1 EL Müsli, aber weil gestern ein Sattmachertag war, dachte ich mir, ich nehme mal 3 (dabei habe ich auch gleich festgestellt, dass mir 1 EL geschmacklich absolut reicht, ich hab’s wohl nicht so mit Körnern). Beim Joghurt bin ich bei 4 EL geblieben, doch auch davon hätte ich theoretisch einen ganzen Becher nehmen können. Durch die Mischung Melone, Banane, Sharon konnte ich auf zusätzliche Süße verzichten, andernfalls hätte ich Honig dazu gegeben, der aber als Nicht-Sattmacher von meinem Wochenextra abgegangen wäre. Die Milch im Kaffee muss ich euch ehrlich sagen, die schreibe ich nicht auf. Irgendwann is ja auch mal gut, oder? ;)

Sättigungsgefühl

Mein Sättigungsgefühl war durch die vielen Körner deutlich größer als nach meinem normalen Frühstück. Das war auf keinen Fall unangenehm, ich hatte eher den Eindruck als bliebe ich viel länger satt. Das war auch genauso. An einem normalen Tag bekomme ich spätestens gegen eins wieder Gelüste, gestern war ich erst um drei soweit, dass ich Lust hatte etwas zu kochen.

Punktekonto Vergleich

Üblicherweise esse ich wie oben beschrieben lediglich 1 EL Müsli gemischt mit Obst und 4 EL Magerjoghurt. Das entspricht einem Punktewert von 2. Mit 3 Löffeln Müsli, wie ich sie gestern gegessen habe, käme ich beim Zählen schon auf 4 Punkte. Gegenüber der Zählvariante habe ich also schon 2 Punkte gespart :)

Mittagessen

Zu Mittag habe ich mir Reis in etwas Gemüsebrühe gekocht und ihn mit Erbsen- und Möhren sowie einer Dose Thunfisch gemischt. Auch meinen ersten freien Teelöffel Fett* habe ich in Form von Erdnussöl dazu gegeben. Zusammen mit Pfeffer, Salz, etwas Schnittlauch und Petersilie hat das ganz köstlich geschmeckt.

Sättigungsgefühl

Mein Sättigungsgefühl war das gleiche wie immer. Das lag wahrscheinlich daran, dass ich nicht mehr Reis oder Gemüse genommen habe wie sonst auch (4-5 EL Reis, 1 kleine Dose Erbsen und Möhren). Hätte ich alle Punkte zählen müssen, hätte ich nicht noch den Thunfisch dazu gegeben, aber stattdessen etwas Saure Sahne für 0 Punkte untergerührt.

Punktekonto Vergleich

Das Gericht wie oben beschrieben hätte inkl. Erdnussöl 8 Punkte, im Punktemodus hätte ich es auf 4 reduziert (minus Thunfisch), will heißen, ich habe diesmal ganze 4 Punkte gespart.

* da Fett zu den Grundnahrungsmitteln gehört, soll man nach WW täglich mindestens 2 TL davon nehmen. 1 TL hat üblicherweise schon 1 Punkt, den man auch zählen muss, weil Öl natürlich nicht zu den Sattmachern gehört. Nach dem neuen WW ProPoints 2.0 Plan sind die beiden TL Fett an Sattmachertagen frei, man muss sie also nicht extra aufschreiben und sie werden auch nicht vom Wochenextra oder den Aktivpoints abgebucht.

Zwischenmahlzeit(en)

Über den Tag verteilt esse ich Obst, Karotten oder Maiskölbchen für 0 Points, auch mal einen Riegel für 2-5 Punkte (hier eignet sich Duplo, Kinder Riegel, Milchschnitte und alle WW Riegel), Joghurt oder Schokopudding. Letzteres mag ich besonders in Form von Optiwell oder WW Schokopudding mit Sahne für 3 Punkte.

Sättigungsgefühl

Gestern habe ich ausschließlich Obst gegessen. Das hat mich ein wenig gestört, weil mein süßer Zahn nur unzulänglich befriedigt werden konnte. Satt war ich allerdings die ganze Zeit.

Punktekonto Vergleich

Unfreiwillig habe ich also noch einmal mindestens 3 Punkte gespart.

Abendessen

Wie Ihr oben leicht feststellen konntet, hebe ich mir meine Punkte für abends auf. Zuerst einmal, weil ich mich abends meist nicht beherrschen kann. Ein anderer Grund ist mir die Möglichkeit offen zu halten unerwartet ausgehen zu können oder wenn es sein muss, Punkte für Chips oder Salzstangen übrig zu haben. Immer gelingt mir das allerdings nicht, z.B. wenn ich mittags schon Pasta esse.

Gestern habe ich mir zum Abendessen nicht wie angekündigt Kartoffeln mit Quark gemacht, sondern habe meiner Gier ganz nachgegeben und Pasta (ja, Pasta! Juhuu! Pastaaaa!) gekocht. Mensch, die waren so lecker! Es gab sie mit Spinat, Champignons und frisch geriebenem Parmesan – könnt ich drin baden! Und hallo!?

Sättigungsgefühl

Ich war danach so dermaßen pappesatt, ich hatte ein gaaaaaaanz schlechtes Gewissen und wollte den Sattmachertag schon gar nie mehr in Betracht ziehen, v.a. nicht, wenn ich dabei in der Nähe von Pasta sitzen darf.

Punktekonto Vergleich

Pasta mit Spinat, Champignons, dem 2. TL Öl, etwas Knoblauch, Zwiebeln und 2 EL geriebenem Parmesan kommen im Punktemodus auf 10 Punkte. Am Sattmachertag jedoch gibt es sie für 0 Punkte abzüglich 2 Punkte für den Käse vom Wochenextra.

Getränke

Getrunken habe ich gestern meinen morgendlichen Kaffee mit aufgeschäumter Milch, 1 Kanne Ingwertee und jede Menge Wasser. Das hatte zusammen maximal 3 Punkte für die Milch in meinem Kaffee.

Fazit

Die WW Hasen unter Euch haben sicher gleich festgestellt, dass ich „zu wenig“ gegessen habe, die Kalorienzähler baumeln wahrscheinlich schon unterm Giebel (ROFL), denn ja, Leute, wir WW-Tanten nehmen bei diesen Unmengen an Nahrung ab (Gebt mir Fünf, Ihr WWler)!

Schauen wir genau hin: Insgesamt habe ich an meinem Sattmachertag inklusive der Milch in meinem Kaffee 25 Punkte verdrückt, darf aber 26. Ich war den ganzen Tag absolut satt, bloß meinen Riegel/ Pudding am Nachmittag hab ich vermisst. Will heißen, die Angst vorm Sattmachertag ist unbegründet. Man achtet automatisch mehr auf die Lebensmittel, die man isst, man möchte ja auf keinen Fall zu viel vom Wochenextra opfern, das hilft.

Gewicht

Eigentlich ist es zu früh, um etwas dazu zu sagen, aber trotzdem war ich heute morgen verwundert, dass ich rund 1 Kilo weniger wog als gestern früh. Bei meiner Waage kann man das ja nie so genau sagen, aber sie zeigt Tatsache weniger an… so gut!

Mehr zum Gewicht gibt es allerdings erst am Freitag, denn am Donnerstagabend ist der Tag der Wahrheit. Dann gehe ich nämlich zu meinem neuen Treffen und stelle mich meiner Weihnachtsvöllerei. YARKS!

Bin gespannt auf Eure Sattmachergeschichten!

Sattmachertag – Der neue WW ProPoints Plan 2.0

Ab heute stelle ich mich der aktuellen Weight Watchers Herausforderung: Der neue ProPoints Plan 2.0! In Kraft getreten ist er schon vor einigen Wochen und wie zu erwarten haben alle erst mal aufgeheult. „Versteh ich nicht, wie soll das gehen, hab ich keinen Bock drauf…“ war im Forum zu lesen. Bedenkt man, wie oft WW schon sein Programm geändert hat und wie viele Menschen trotzdem damit abnehmen, bereitet so ein Aufschrei maximal schlechte Laune.

Auch ich habe mich dem neuen Plan erst mal verweigert. Dabei finde ich die Idee so genannte Sattmachertage ohne Zählen zu haben wirklich super. Gerade, wenn man keine Zeit oder Lust hat, machen sie Planung und Durchführung viel einfacher. Du futterst ja einfach drauflos, Portionsgrößen oder Grammzahlen interessieren dich nicht… klingt sagenhaft – aber auch gefährlich.

Ich kenne mich. Wenn ich über einem Teller Pasta sitze, den ich nicht auszählen oder wiegen muss, dann drücke ich ihn rein – und zwar komplett. So ist das nun mal. Diät hin oder her. So ist die Sattmacherportion aber nicht gemeint… leider.

Was ist eine Sattmacherportion?

Sattmacherportionen bestehen aus Lebensmitteln, die WW als Sattmacher eingestuft hat. Dazu gehören grob gesagt Kartoffeln, Nudeln, Reis, Müsli, Eier, bestimmte Brot-, Fisch- und Fleischsorten, Magerjoghurt, Hülsenfrüchte und natürlich Obst und Gemüse. Auch die Sattmacher Lebensmittel haben Pointswerte, allerdings kann man sie für einen festen Wert in den Speiseplan einbauen. Der Wert ist abhängig vom jeweiligen Lebensmittel. Wer es genauer wissen möchte, dem empfehle ich das WW Programm.

Unglaublich für die meisten neuen Teilnehmer ist, dass sie vom Sattmacher soviel essen dürfen bis sie satt sind ohne dass man sich dafür den rechnerischen Punktewert aufschreiben muss. Nehmen wir mal an ein Teller Nudeln hat insgesamt 15 Points. Schreibt man die Nudeln nun als Sattmacherportion in den Plan, kommen sie aber lediglich auf das Sattmachermaximum für Nudeln, das in etwa der Hälfte des oben genannten Wertes entspricht.

Viele, v.a. die WW-Gegner, sehen darin die Lizenz zur Selbstverarsche, kannst du doch jetzt Nudeln bis zum Umfallen essen! Aus eigener Erfahrung kann ich dazu nur sagen: Das wird nicht funktionieren. Man muss ehrlich zu sich sein und darf vom Sattmacher wirklich nur soviel essen, bis man satt ist. Und wenn man wie ich nicht weiß, wann man satt ist, dann sollte man sich eben disziplinieren. Von Pasta zum Beispiel nehme ich maximal einen normal gefüllten Teller (s. Foto). Außerdem achte ich auf viel Abwechslung unter der Woche. Ich versuche an zwei aufeinanderfolgenden Tagen nie das Gleiche zu essen, will heißen, wenn ich heute Pasta habe, nehme ich morgen Reis oder Kartoffeln, aber nicht noch einmal Pasta. Das hilft.

Was ist ein Sattmachertag?

Die herausragendste Neuerung beim Weight Watchers ProPoints 2.0 Plan ist ohne Zweifel der Sattmachertag. Ein Sattmachertag besteht in der Theorie allein aus Sattmachern – ohne Zählen. Theoretisch kann man also morgens, mittags und abends Pasta essen, wenn das nicht zu einseitig und deshalb falsch wäre. Für heute plane ich beispielweise Obstsalat mit Müsli, eine gemischte Reis-Gemüse-Pfanne und heute Abend Kartoffeln mit Quark.

Im Weight Watchers Programm-Manager habe ich heute morgen den Sattmachertag eingestellt (funktioniert natürlich nur am gleichen Tag). Abgefahrenerweise zählt er jetzt keine Punkte für Sattmacher. Und wenn ich nun doch ein Lebensmittel nehme, das nicht unter die Sattmacher fällt, wie z.B. Honig zum Müsli, dann zieht der Manager diese Punkte vom Wochenextra (bei mir 49 Punkte) oder aber vom Aktivpointskonto ab. Ich kann also heute so viele Sattmacher essen, wie ich brauche, um satt zu sein für NULL Punkte. So gut!

Jetzt bleibt nur abzuwarten, ob Disziplin und Körper zusammenspielen und die Pfunde trotz Rundum-Satt-Gefühl schmelzen. Davor hatte ich die ganze Zeit mächtigen Bammel. Wir werden’s sehen!

Hat jemand von Euch den Sattmachertag schon mal erfolgreich ausprobiert? 

Pikante Erdnussnudeln

Obwohl ich die Nüsse selbst nicht ausstehen kann, bei asiatischen Gerichten mit Erdnusssoße könnte ich regelmäßig schwach werden! Doch weil so ein Gericht üblicherweise viel zu viel Fett hat, habe ich mir kurzerhand ein eigenes gezimmert. Ich hoffe Euch schmeckt es so gut wie mir.

Für 2 Personen nehme man

Nudeln satt
einige Spritzer Sesamöl
5 TL (ca. 25 gr) Erdnussbutter
1 Stück Ingwer daumengroß, gehackt
1 Tasse Gemüsebrühe
1 EL Honig
1-2 Knoblauchzehen, zerdrückt
1 EL Sojasoße
2 Frühlingszwiebeln, geschnitten
1 mittelgroße Karotte in dünnen Scheiben
4-5 Brokkoliröschen (z.B. TK)
1 Hand voll frischer Koriander, gehackt
Salz, Pfeffer, Chilipulver oder Cayennepfeffer, Currypulver oder Kurkuma
1 TL Sesam

Nudeln zusammen mit dem Brokkoli nach Packungsanleitung zubereiten. Inzwischen gehackten Ingwer zusammen mit den Karottenscheiben, Frühlingszwiebeln, dem Knobi und den paar Spritzern Sesamöl in einer Pfanne auf mittlerer Hitze ca. 2-3 Minuten erwärmen. Löffelweise die Erdnussbutter unterziehen, darauf achten, dass sie nicht anbrennt. Anschließend mit Gemüsebrühe aufgießen, Cayennepfeffer und Currypulver nach Geschmack hinzugeben. Sobald es köchelt Sesam, Honig und Sojasoße unterrühren, leicht andicken lassen. Wenn es zu trocken werden sollte, einfach ein wenig vom Nudelwasser dazugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die fertigen Nudeln mit dem Brokkoli unterheben, Brokkoliröschen leicht zerstampfen. Zum Schluss den Koriander unterheben, servieren. Pro Portion kommt man auf ca. 10-11 Points.

Wer es asiatischer möchte nimmt statt der Tortiglioni asiatische Nudeln oder Basmati-Reis. Tofu und Hühnchen könnte man ebenfalls noch dazugeben, allerdings hat das Essen dann auch mehr Points.

Herr Schlendrian – ein Mann mit vielen Gesichtern

Wenn wir Herrn Schlendrian begegnen, sehen wir zuerst nur einen höchst zuvorkommenden Mann, der uns Komplimente macht. Das macht er so lange, bis unser Bauch so arg gepinselt ist, dass unser Stolz größer als unser Hirn ist!

Nach der Definition auf Wiki ist der Schlendrian „…umgangssprachlich eine langsame, träge, nachlässige und dadurch ineffektive und fehleranfällige Arbeitsweise. Der Schlendrian entsteht meist durch mangelnde Motivation und/oder zu ausgeprägte Routine bei der Arbeit. […]“ s. dazu auch Wikipedia/Schlendrian.

Dem braucht man nicht mehr viel hinzuzufügen. Zumindest nicht, wenn man bereit ist einzusehen, dass der Grund für Stagnation oder Zunahme bei einem selbst liegt, denn paranormaler Natur kann er nun mal nicht sein! Wer tatsächlich „im Plan“ ist nimmt auch ab, das habe ich ja in der Vergangenheit gesehen. Wenn ich es plötzlich nicht mehr tue, muss ich wohl oder übel noch einmal genauer untersuchen, wo meine Fehler liegen!

Ich benutze seit letzter Woche das Frage-Antwort-Spiel, um mich wieder neu zu justieren:

FrageWas habe ich am Anfang über mich geschrieben?
Antwort: Ich hatte z.B. Startschwierigkeiten und schnell erkannt, dass ich mich über die Sattmacherportionen selbst belüge. Ich mag vielleicht im Plan sein, aber wenn ich ehrlich bin, sind meine Pasta-, Reis- und Kartoffelportionen unmerklich gewachsen.
Gegenaktion: Vergegenwärtige dir aufs Neue: Selbst wenn Sattmacher für einen pauschalen Pointswert gegessen werden dürfen, wir sollten nicht vergessen, dass selbst Obst letzten Endes Kalorien hat! Sattmacher heißt nicht all you can eat, Sattmacher heißt, du darfst essen bis du satt bist. (Und sorry, satt bist du nicht erst, wenn du dich bis zum Anschlag vollgestopft hast! Klar soweit!? *hüstel*)

Frage: Du frühstückst nicht gerne, hast dich aber anfangs motiviert, wenigstens eine Handvoll Obst zu essen. Ist das noch so?
Antwort: Nein, ich verzichte immer häufiger darauf bis mich spätestens gegen zwei Uhr der Hunger halb irre macht und dann muss es schnell gehen. Meist koch ich dann einen Sattmacher wie z.B. Pasta und achte überhaupt nicht darauf, dass die Gemüseportion größer ist als die Kohlenhydrateportion. Manchmal verzichte ich sogar komplett auf das Gemüse, Hauptsache ich bin voll! *räusper*
Gegenaktion: Morgens bewusst frühstücken, sättigende Zutaten auswählen, Speisenachschub entsprechend anpassen!

Frage: Wie sieht’s mit den Vorräten aus? Ist immer etwas dabei, das dir über kleinere Durchhänger hilft?
Antwort: Nein. In der Obstschale sieht es recht verschrumpelt aus, im Kühlschrank herrscht gähnende Leere, im Vorratsschrank steht nur noch Zeux, das ich nicht mag und in die TK habe ich schon ewig nicht mehr reingeschaut!
Gegenaktion: Umgebung wieder neu ordnen und Schränke befüllen! Lass die Küche lächeln, dann lächelst auch du!

Frage: Was noch?
Antwort: Ich esse nicht nur, wenn ich hungrig bin, sondern auch, wenn ich gerade keinen Bock zum *kochen, laufen, nähen, arbeiten…* hab, mich meine Mutter schon wieder geärgert hat oder ich nicht weiß, was ich tun soll.
Gegenaktion: Essen ist kein Ersatz für andere Notwendigkeiten. Lerne Nein zu sagen!

Fazit

Ich habe doch tatsächlich mein Wissen um den Weight Watchers Plan schamlos ausgenutzt, um meine Fressattacken zu tarnen!

Wie es heute auf der Waage aussehen wird, kann ich natürlich auch durch meine Bestandsaufnahme nicht beeinflussen. Aber egal was kommt, ich werde mein Verhalten wieder genauer beaufsichtigen und die Fehler ausbügeln, die sich durch meine Unachtsamkeit und Ignoranz eingeschlichen haben, denn…

Wir können vielleicht uns selbst, unser Tagebuch, unsere Freunde, unsere Treffenleiterin, unsere Leser usw. betrügen, unseren Körper können wir aber nicht betrügen!

Frage: Und wie sieht Euer Frage-Antwort-Spiel aus?

Sommerkuss – Römischer Wassermelonensalat

Egal, ob als Vorspeise, Beilage, Zwischenmahlzeit oder Dessert, mein römischer Wassermelonensalat ist eine farbenfrohe Abwechslung auf dem sommerlichen Weight Watchers Speiseplan – auch wenn’s draußen mal wieder regnet. Entstanden ist er aus der Not heraus: Ich hatte noch eine viertel Wassermelone sowie ein Romanaherz übrig mit denen ich nichts weiter anzufangen wusste, also bereitete ich daraus eine schnelle Vorspeise zu. Dazu die Melone einfach in mundgerechte Stücke, das geputzte Romanaherz in Streifen schneiden. Als Dressing 1 EL Apfelsaft mit dem Saft einer halben Orange, ein paar Spritzern Zitrone und/ oder Limone und 1 TL dunklem Sojaöl mischen und unter den Salat heben. Mit etwas Zimt und Pfeffer abschmecken – fertig.

Tipp: Solange man bei 1 TL Sojaöl bleibt (bei guter Qualität ist das mehr als ausreichend im Geschmack) kann man die Menge an Grundzutaten, also Romana und Melone, auch verdoppeln und den Salat als leichte Sattmacherportion für nur 1 Point genießen.

Hmmmm… das wird schmecken!

Teriyakifischflocken über Spargelgemüse mit Erdbeersoße

Um meiner Stimmung aus dem Keller zu helfen, startete ich heute ein besonderes Kochabenteuer. An Frischzeug hatte ich außer Spargel nur Reste im Haus: Eine Karotte, eine Handvoll Erdbeeren, angetrocknete Pilze und ein Rest Ingwerwurzel. In der Tiefkühle fand sich außerdem ein einsames Kabeljaufilet, diverse TK-Gemüse und gefriergetrockneter Koriander… das schrie doch geradezu nach einem Asia-Gericht!? Und so sah das Ergebnis aus:

Ganz lecker, oder? Hat auch so geschmeckt!

So wird’s gemacht: Aufgetauten Kabeljau (80 g) in Flocken zupfen, in einer Marinade aus 1 EL Teriyaki Soße, 1 TL Honig, 1TL Sesamöl und dem Saft einer halben Zitrone ziehen lassen. Inzwischen Spargel, Champignons und Karotte putzen, in mundgerechte Stücke schneiden, ein Stückchen Ingwerwurzel hacken und alles zusammen mit einem Röschen Blumenkohl und einem Spinattaler (diese TK-Dinger) über heißem Wasserdampf dämpfen (Tipp: Wer nicht so schwach bestückt ist, gibt idealerweise noch eine Handvoll Sojabohnen mit hinein oder mischt sich sein Dämpfgemüse nach Lust und Laune). Reis mit einem Schuss Sojasoße im Wasser aufkochen. Kurz bevor alles fertig ist, die Fischflocken aus der Marinade nehmen, scharf anbraten (braucht eigentlich kein Öl, evl. WW Kochspray oder PAM benutzen).

Für die Soße ein paar Erdbeeren (alternativ 2 TL Erdbeermarmelade – Vorsicht Extra-Points) mit 1 TL Senf, etwas Cayennepfeffer , 1 EL Teriyaki Soße, 1 EL dunklem Balsamicoessig pürieren (falls zu wässrig einfach vom gegarten Gemüse, z.B. Blumenkohl und Karotten dazugeben und mit pürieren), mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zum Servieren 5 EL Reis in einen tiefen Teller geben, das gedämpfte Gemüse darauf verteilen, die Fischflocken darüberstreuen, mit Erdbeersoße und Koriander garnieren. Das Abenteuer macht 6 Punkte oder 9,5 mit dem Reis als Sattmacherportion.

Brokkoli im Eiweißmantel und Dotter im Knopfloch

Samstags bin ich gerne in Berlin unterwegs und will mich nicht ums Essen kümmern. Deshalb gibt es gleich zum Frühstück etwas Nahrhaftes, das mich durch den Tag bringt. Heute war es Brokkoli mit Cheddar und Parmesan im Eiweißmantel und Dottern in Paprika – absolut lecker und super wenig Points! Die Eier gibt es nämlich wie so vieles als Sattmacherportion, will heißen ab 3 Eiern kann man für einen fixen Pointswert 5 so viele essen bis man satt ist.

Hmmmm… sehr zum Nachmachen empfohlen! Und so geht’s: 3 Eier teilen, Eiweiß schlagen und mit Salz und Pfeffer würzen. 1 Paprika in Scheiben schneiden, wer sie etwas weicher mag 2 min in die Mikrowelle stellen, ebenso 1-2 Handvoll Brokkoli (z.B. TK) im Topf oder der Mikrowelle auftauen und/oder garen. Ich mache das immer mit 1TL Instant Gemüsebrühe und etwas Wasser. In der Zwischenzeit Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen, mit PAM oder WW Rapsöl einsprühen (alternativ Pflanzenöl verwenden und Punkte extra berechnen – TIPP: Es funktioniert auch mit Mineralwasser, einfach mal austesten!), geschlagenes Eiweiß hineingeben und einmal schwenken sodass der Boden bedeckt ist, weiß werden lassen. 1 EL geriebenen Cheddar mit 1 EL geriebenen Parmesan vermengen und zu 2/3 auf dem Eiweißfladen verteilen. Brokkoli ebenfalls bis auf 1-2 kleinere Röschen darauf betten, anschließend Seiten einschlagen (vgl. Photo), mit dem Rest Käse betreuen und den Brokkoliröschen garnieren.

Zwischenzeitlich eine zweite Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen, mit PAM oder WW Rapsöl einsprühen (alternativ Pflanzenöl verwenden und Punkte extra berechnen – TIPP: Es funktioniert auch mit Mineralwasser, einfach mal austesten!), Paprikascheiben hineingeben und mit den Dottern füllen. Einmal wenden, mit Salz, Pfeffer und Paprika abschmecken, zusammen mit dem Brokkoli im Eiweißmantel auf einem Teller verteilen und mit Zitronenthymian garnieren.

TIPP: Ich habe die Eier nicht vollkommen geteilt und dem Dotter noch einen Teil Eiweiß gelassen sodass die Paprikascheibe auch damit gefüllt werden kann. Alternativ könnte man natürlich auch die Dotter zusammen aufschlagen und löffelweise im Paprika verteilen.

Schmeckt sicher auch mit grünem Spargel, das werde ich nächste Woche ausprobieren :)

Wie viele Rezepte, von denen ich mich derzeit inspirieren lasse, sind auch diese von Skinnytaste.