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In meinem Post Aller Anfang bleibt schwer – Startschwierigkeiten bei Weight Watchers habe ich von meiner Anfangspleite berichtet. Es gibt sicher Menschen, die sich bei so etwas sagen: „Es ist nicht deine Schuld, du hast alles richtig gemacht.“ – Ich gehöre nicht dazu! Ich wußte doch aus eigener Erfahrung, dass ich mit WW erfolgreich abnehmen kann, also wieso klappte es nicht?

Die Leiterin meines Treffens machte mir Mut, erklärte, manchmal brauche der Körper eben etwas länger für die Umstellung und ich solle einfach am Ball bleiben. Sie riet mir, ich solle einmal mein Wochenextra (bei mir 42 Punkte) aufessen, da eventuell der Stoffwechsel ein wenig mehr brauche, um in Schwung zu kommen. Als sie mir riet, mich fortan doch häufiger zu bewegen, platzte mir fast der Kragen. Sie konnte ja nicht wissen, dass ich das schon erfolglos tat.

Anstatt zu verzweifeln (oder aus Wut zu explodieren), habe ich mich zuhause hingesetzt, meine Tagebücher studiert und sämtliche WW-Informationen noch einmal genauer beleuchtet.

Dabei ist mir aufgefallen, dass ich zwar täglich fleißig so genannteSattmacherportionen zu mir nehme, aber nicht die Bohne auf die Zusammenstellung der Mahlzeiten im Sinne einer ausgewogenen Ernährung achtete. Bestimmte Dinge sollten da laut WW nicht fehlen. Dazu gehören neben viel Wasser die Aufnahme von Calcium, also Milchprodukten, mindestens 5 Portionen Obst und Gemüse sowie pflanzliches Fett.

Und so habe ich angefangen, auch diese Regeln zu beachten, indem ich gleich morgens schon jede Menge Obst auf meinen Tagesplan setzte.

Ein Beispiel: Man nehme 1 Banane, 1 Apfel sowie ein paar Beeren, ne Mandarine oder ungezuckerte Dosenfrüchte (Achtung, die haben unsinnigerweise Points) und vermenge das ganze zu einem Obstsalat – geht man davon aus, dass eine Portion Obst und Gemüse etwa einer Hand voll entspricht, hat man auf diese Weise schon zwei geschafft. Und satt wird man ganz nebenbei auch davon.

Mittags achtete ich nun darauf, dass der Gemüse- bzw. Salatteil meiner Mahlzeit schon rein optisch das doppelte des Sattmachers (z.B. Nudeln, Reis oder Kartoffeln) ausmachte.

Kurz und gut: Die Rechnung ging auf. Letzten Montag brachte ich sage und schreibe 1,8 kg weniger auf die „nur mit Schuhen“-Waage, genug, um auch weiterhin motiviert zu bleiben. Ich muss sagen, dass v.a. die Resonanz in der Gruppe auf meinen Erfolg wirklich ein tolles Erlebnis war. Ich bin also sehr froh mit meiner Entscheidung zu den Treffen zu gehen!