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In meiner Familie ist Dicksein sozusagen das zweite Ich. Mich hat es nicht mal so hart getroffen, ich war immer die Dünnste unter den Dicken und somit auch die, die am wenigsten dazu gehörte. Ich erinnere mich z.B. noch genau an meinen 5. Geburtstag. Ich war ein wirklich dürres Kind und meine Tante schimpfte meine Mutter aus, sie kümmere sich zu wenig (in der Zeit war auch meine Mutter für ihre Verhältnisse schmal). Das stimmte natürlich nicht, Fakt war, dass ich wohl selten irgendwas aufaß. Jedenfalls bekam ich hinterher Kinder-Aufbaumittelchen wie Multi-Sanostol, wurde schrecklich hungrig und fraß mir meine ersten Probleme an.

Heute – mit 40 – bin ich der lebende Beweis für den Jojo-Effekt. Allein in den letzten 10 Jahren habe ich zusammen gerechnet bestimmt 80 Kilo abgenommen, dafür aber 90 Kilo zu. Und weil das nicht mehr so weiter geht, möchte ich genau hier und jetzt mein Leben verändern (tatsächlich ist die Veröffentlichung dieses Posts erst mal der schwierigste Schritt dabei). Einfach dafür, dass ich nicht mit 50 wieder hier sitze, mich scheiße fühle und wünschte, ich hätte damals – vor 10 Jahren durchgehalten. Denn wo genau stehe ich mit 50, wenn ich das hier nicht durchziehe? Habe ich dann wieder 10 Kilo mehr zu bieten? Will ich dann 30 statt wie diesmal 18 Kilo abnehmen? Mein Gott, mit 30 waren es bloß 8… egal wie man es dreht und wendet: Es wird nicht besser, wenn man selbst nicht besser wird… I CAN DO IT!

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