Weiter geht’s, trotz kranker Woche

Die letzte Woche wurde für mich schrecklich träge. Entsprechend brachte ich es auf gerade mal 6 Aktivpoints. Deshalb habe ich ganz besonders darauf geachtet im Plan zu bleiben und es auch größtenteils hinbekommen. Wieder einmal bin ich dem WW Wochenextra dankbar für seine Großzügigkeit, denn mit 35 Punkten obendrauf lässt sich schon einmal ein Ausrutscher kaschieren.

Mein gestriger Gang zur Waage war also einer mit gemischten Gefühlen. Auf der einen Seite war da mein Hormonspiegel, der durch allerlei Wasseransammlungen und schlechte Laune auf mich einprügelte. Auf der anderen Seite jedoch stand die Entdeckung einer deutlich konkaven Linie an meinem Torso. Sogar der Rippenbogen kommt langsam zum Vorschein, ein Event der Sonderklasse, auf das ich seit meinem 14. Geburtstag nur noch hoffe. Regelmäßige sportliche Betätigung unterstützt also nicht nur eine Diät, sondern ist maßgeblich am Aussehen des Körpers beteiligt. Immerhin wiege ich noch über 65 Kilo, was bei einer Größe von nur 1,62 m nicht gerade wenig ist. Trotzdem verändert sich mein Äußeres zum Guten. Ich könnte schreien vor Glück!

Aber jetzt mal raus mit der Sprache: Habe ich mein Vorhaben aus der letzten Woche meine bisherige Maximalabnahme von 10,2 Kilo zu überbieten in die Tat umgesetzt? Die Antwort ist JA!!!!! Ich habe nämlich trotz aller Hindernisse weitere 300 Gramm verloren und bin damit bei 10,4 Kilo – ich freue mich wahnsinnig! Aber wirklich rundum zufrieden mit meiner Leistung bin ich erst, wenn ich es nun diese Woche auch noch schaffe mein kurzfristiges Ziel unter 65 Kilo zu fallen zu erreichen! Denn das war es, was ich mir im Februar vorgenommen, aber insgeheim nicht für möglich gehalten habe: Zu meinem Geburtstag am 15. September möchte ich unter 65 sein.

Laut WW Plan nimmt man im Durchschnitt 0,5 Kilo pro Woche ab, also 2 Kilo pro Monat, das macht für 7 Monate 14 Kilo. Ich müsste also in den nächsten zweieinhalb Wochen noch 3,6 Kilo ins Off schicken… eine schwere Aufgabe, aber nicht unmöglich. Ich lege also wieder mein Ninjakostüm an und fighte mich zur nächsten Marke!

Because I CAN DO IT!

Gewichtsstillstand? Nicht mit mir!


Woah! Ich hab’s geschafft! Mein Stillstand ist erst mal überwunden, die nervigen Kilos, die sich in den letzten Wochen zurückgeschlichen haben, wieder weg. Und dann gleich alle auf einmal: 1,6 Kilo wieder im Off – und nur weil ich mich endlich mal wieder richtig beobachtet habe. Damit bin ich bei 10,1 Kilo Gesamtverlust, mein bester Stand war bisher -10,2 Kilo. Wenn die Hormone mir keinen Strich durch die Rechnung machen, unterbiete ich ihn nächste Woche. Jajajajaaaaaaaa!!!

Wer wissen möchte, was ich anders gemacht habe, der sollte meinen Artikel über Herrn Schlendrian lesen.

Herr Schlendrian – ein Mann mit vielen Gesichtern

Wenn wir Herrn Schlendrian begegnen, sehen wir zuerst nur einen höchst zuvorkommenden Mann, der uns Komplimente macht. Das macht er so lange, bis unser Bauch so arg gepinselt ist, dass unser Stolz größer als unser Hirn ist!

Nach der Definition auf Wiki ist der Schlendrian „…umgangssprachlich eine langsame, träge, nachlässige und dadurch ineffektive und fehleranfällige Arbeitsweise. Der Schlendrian entsteht meist durch mangelnde Motivation und/oder zu ausgeprägte Routine bei der Arbeit. […]“ s. dazu auch Wikipedia/Schlendrian.

Dem braucht man nicht mehr viel hinzuzufügen. Zumindest nicht, wenn man bereit ist einzusehen, dass der Grund für Stagnation oder Zunahme bei einem selbst liegt, denn paranormaler Natur kann er nun mal nicht sein! Wer tatsächlich „im Plan“ ist nimmt auch ab, das habe ich ja in der Vergangenheit gesehen. Wenn ich es plötzlich nicht mehr tue, muss ich wohl oder übel noch einmal genauer untersuchen, wo meine Fehler liegen!

Ich benutze seit letzter Woche das Frage-Antwort-Spiel, um mich wieder neu zu justieren:

FrageWas habe ich am Anfang über mich geschrieben?
Antwort: Ich hatte z.B. Startschwierigkeiten und schnell erkannt, dass ich mich über die Sattmacherportionen selbst belüge. Ich mag vielleicht im Plan sein, aber wenn ich ehrlich bin, sind meine Pasta-, Reis- und Kartoffelportionen unmerklich gewachsen.
Gegenaktion: Vergegenwärtige dir aufs Neue: Selbst wenn Sattmacher für einen pauschalen Pointswert gegessen werden dürfen, wir sollten nicht vergessen, dass selbst Obst letzten Endes Kalorien hat! Sattmacher heißt nicht all you can eat, Sattmacher heißt, du darfst essen bis du satt bist. (Und sorry, satt bist du nicht erst, wenn du dich bis zum Anschlag vollgestopft hast! Klar soweit!? *hüstel*)

Frage: Du frühstückst nicht gerne, hast dich aber anfangs motiviert, wenigstens eine Handvoll Obst zu essen. Ist das noch so?
Antwort: Nein, ich verzichte immer häufiger darauf bis mich spätestens gegen zwei Uhr der Hunger halb irre macht und dann muss es schnell gehen. Meist koch ich dann einen Sattmacher wie z.B. Pasta und achte überhaupt nicht darauf, dass die Gemüseportion größer ist als die Kohlenhydrateportion. Manchmal verzichte ich sogar komplett auf das Gemüse, Hauptsache ich bin voll! *räusper*
Gegenaktion: Morgens bewusst frühstücken, sättigende Zutaten auswählen, Speisenachschub entsprechend anpassen!

Frage: Wie sieht’s mit den Vorräten aus? Ist immer etwas dabei, das dir über kleinere Durchhänger hilft?
Antwort: Nein. In der Obstschale sieht es recht verschrumpelt aus, im Kühlschrank herrscht gähnende Leere, im Vorratsschrank steht nur noch Zeux, das ich nicht mag und in die TK habe ich schon ewig nicht mehr reingeschaut!
Gegenaktion: Umgebung wieder neu ordnen und Schränke befüllen! Lass die Küche lächeln, dann lächelst auch du!

Frage: Was noch?
Antwort: Ich esse nicht nur, wenn ich hungrig bin, sondern auch, wenn ich gerade keinen Bock zum *kochen, laufen, nähen, arbeiten…* hab, mich meine Mutter schon wieder geärgert hat oder ich nicht weiß, was ich tun soll.
Gegenaktion: Essen ist kein Ersatz für andere Notwendigkeiten. Lerne Nein zu sagen!

Fazit

Ich habe doch tatsächlich mein Wissen um den Weight Watchers Plan schamlos ausgenutzt, um meine Fressattacken zu tarnen!

Wie es heute auf der Waage aussehen wird, kann ich natürlich auch durch meine Bestandsaufnahme nicht beeinflussen. Aber egal was kommt, ich werde mein Verhalten wieder genauer beaufsichtigen und die Fehler ausbügeln, die sich durch meine Unachtsamkeit und Ignoranz eingeschlichen haben, denn…

Wir können vielleicht uns selbst, unser Tagebuch, unsere Freunde, unsere Treffenleiterin, unsere Leser usw. betrügen, unseren Körper können wir aber nicht betrügen!

Frage: Und wie sieht Euer Frage-Antwort-Spiel aus?

Abnehmen? Jetzt erst recht!

Ob’s am Montag für mich geklappt hat!?? NEIN! Hat es nicht! Ich wog doch tatsächlich schon wieder 200 gr mehr! Ist das zu fassen!?

Da ärgerst du dich seit Monaten rum, schreibst alles auf (na ja, meistens jedenfalls), verzichtest, redest es dir schön, machst eine Gehirnwäsche nach der anderen und dann!??????

DANN NIMMST DU TROTZDEM ZU!!!!!!

Meine Herren, bin ich sauer! Aber ich gebe nicht auf! Und inzwischen ist es mir auch piep egal, wer das ist, der da soviel abnimmt! Es ist mir auch egal, ob ich der dämlichen Rolle gewachsen bin, denn ich muss sie ja erst mal kriegen, verdammt(e) Kabumm noch mal!

Ja, ich bin sauer! Ich bin SO sauer, dass ich sogar anfange tief in den Topf der emotionalen Schreibweise des Internets zu greifen! Ich verwende Fettschrift, GROSSBUCHSTABEN, Ausrufezeichen!!!!!!!!!!!!!! und am liebsten würde ich das Feuerwerk auch noch farblich untermalen… aber das verbietet mir die Grafikerin in mir. Halt ich also die Hände still und komme mit einem neuen, einem weiteren, einem verbesserten Plan heraus, denn ich bin – wie man an der heutigen Lo-Illustration (Lo ist die Kleene auf den Illus, sozusagen mein Alter Ego) bestens erkennen kann:

Ready To Kick Ass!

Bestandsaufnahme, die Hundertsiebenunddreißigste

Wir haben eine Person, die sich (gefühlt) an ihren Weight Watchers Plan hält, inzwischen 5 mal die Woche ca. 60 Minuten Sport macht, dazu Fahrrad fährt, Treppen steigt (ich wohne im 5. Stock ohne Fahrstuhl), sich im Allgemeinen nicht mehr vor Bewegung scheut, sogar während des Urlaubs Gewicht verliert und trotzdem einen Stillstand erreicht hat. Soweit, so schhhhhhh…schlimm.

Auf der anderen Seiten haben wir alte, unterdrückte, teilweise schon veränderte Gewohnheiten, den Herrn Schlendrian und, nicht zu vergessen, die böse Unbekannte, die uns heimlich Appetit suggeriert und schon mal erklärt, dieses oder jenes Stückchen müsse nicht so dringend im Plan erscheinen, schließlich waren das ja bloß 3 oder vielleicht 4 Punkte. Hat doch bisher auch geklappt, meint die Schlampe, unterstützt dich, wenn du „mal keinen Bock“ hast und ratzefatze bist du wieder am Anfang deiner Diät, Jojo lässt grüßen!

Machen wir uns nichts vor: Veränderung ist vielleicht angsterzeugend, aber letztlich ist es genau das, was wir erreichen wollten, als wir am Anfang rumgejammert haben, oder? Wir können nun mal nicht erwarten, dass wir genauso weiter machen wie zuvor, oder irgendwann mal wieder dahin zurück können, wo es so schön bequem war (und wo wir uns, nebenbei bemerkt, überhaupt nicht mochten). Das geht nicht, Ladies! Wir müssen also unseren Ninjaanzug auspacken und der Unbekannten in uns ordentlich den Hintern versohlen. So unbekannt ist die gar nicht, sie begleitet uns schon seit wir dick sind! Wir müssen einsehen, dass nur der Herr Schlendrian lacht, wenn wir mal wieder hier oder da zuviel gegessen haben „weil es ja nicht anders ging – die anderen hatten ja nur… u.s.w.“ – nein! WIR haben NICHT, muss das heißen! Wir haben nicht durchgehalten, wir waren nicht konsequent, wir haben geglaubt, es ginge auch so. Am Ende dachten wir uns vielleicht sogar: Aber wenn ich mich doch wohl fühle…

Ist es nicht so? Das ist Gift, Ladies, wir machen uns was vor! Wir schaffen das, und wir müssen es der Alten zeigen! Ich will Eure Krallen sehen! Meine sind schon fünf Meter lang und wie ich sie gegen unsere Feinde einsetze, erzähle ich Euch morgen (oder aber sobald ich die Zeit finde, momentan ist hier alles etwas stressig).

Bis dahin verbleiben Lo und ich mit einem schmetternden AIIIIIIIJJJAAAAAAAAAAAAAH!
(Kampfschrei der schrecklichen Diätninjakriegerinnen!)

Montags wird das Fleisch gewogen

Nach einer recht arbeitsintensiven letzten Woche, möchte ich mich heute kurz zurückmelden, bevor ich zum Treffen gehe und mich auf die Horrorwaage stelle! Nein, sie war auch letzte Woche nicht gut zu mir, ich stehe wie eine Wand, nichts geht mehr.

Allerdings formt sich mein Body weiterhin auf freundliche Weise. Hüfte und Taille haben den Umfangszuwachs von vor 3 Wochen (ca. je 3 cm) wieder abgebaut und mir scheint mein Bauch zieht sich zurück – wie nett! Wer hätte das gedacht!?

Ich mache mir also vor, mein renitentes Gewicht ist auf verstärkten Muskelaufbau zurückzuführen, denn ich habe trotz Arbeit meine 40-60-minütigen Workouts nicht geschwänzt. Allein der Stress, der durch sie abgebaut wird, ist jede Schweißperle wert!

Außerdem war gestern das Wetter endlich (!!) mal wieder für eine Radtour geeignet (zumindest bis zum Nachmittag). Das haben wir dann auch prompt ausgenutzt und waren 3 Stunden zügig durch Berlin und am Teltowkanal entlang unterwegs. Schön war’s – und beim Fatburning heute morgen hat es sich auch gleich bemerkbar gemacht! Meine Beine waren schon nach kurzer Zeit wie Pudding.

Nun bleibt zu hoffen, dass die nur-mit-Schuhen-Waage heute Abend so nett ist, wie es meine uralte Drehscheibenwaage heute Morgen war. Laut der sollte ich nämlich 1 Kilo weniger wiegen – wäre ja mal wieder Zeit. Drückt mir die Daumen, bis morgen.

P.S. Kennt ihr schon die neuen Jahreszeiten!?? Nein? Frühling, Arschloch*, Herbst und Winter ;)

*oooops… Mund mit Seife auswaschen!

Frozen Banana Buttermilk

Letzte Woche habe ich mich als Eismaschine probiert, hier möchte ich nun eines der Ergebnisse vorstellen: Frozen Banana Buttermilk – so lecker!

Die Herstellung ist total einfach. Für 2 Portionen püriert man 2 Bananen mit einem halben Becher (250 ml) Buttermilch und friert die leckere Masse ein bis sie hart ist. Ein cremiges Ergebnis erzielt man, indem man das Püree bis zu 4 Mal alle 60 bis 90 Minuten noch einmal gut durchmixt.

Zum Genießen das Bananeneis 15 Minuten vor dem Servieren aus dem Eisschrank nehmen, noch mal kurz durchrühren und für einen Punkt pro Portion schmecken lassen. Hmmmmm…

Johanna Fellners Fatburner Workout mit Core-Training

Wer schon eine Weile bei mir liest, der weiß, wie sehr ich Johanna Fellners Body sowie ihre Workouts bewundere. Auch das Fit for Fun – Fatburner Workout mit Core-Training macht da keine Ausnahme. Ich habe die 67 Minuten bisher erst einmal durchgeturnt, bin aber jetzt schon davon überzeugt, dass es seine Wirkung zeigen wird.

Leider ist es für mehr als 1 oder vielleicht 2 Mal die Woche zu langweilig (und die Musik stellenweise einfach unerträglich). Die Übungen sind gut, aber durch die häufige Wiederholungsrate kann ich mir vorstellen, das Training wird auf Dauer etwas öde. Die einzelnen Bewegungsabläufe werden immer wieder variiert und sind leicht zu übernehmen, aber Squats bleiben eben Squats, egal ob nun eng, weit, ein Bein aufgestellt, Ausfallschritt und so weiter. Sehr gut gefallen mir die sehr langsamen, dafür kraftvollen Bewegungsabläufe, die Muskelaufbau, Haltung und Balance fördern. Wie bei den meisten Wohnzimmer-Workouts kommen Arme und Rücken etwas zu kurz, mit Gewichten kann man da sicher etwas nachhelfen. Im DVD-Menü ist das gesamte Training in verschiedene Module aufgeteilt, die bestimmte Muskelgruppen trainieren. So hat man die Möglichkeit sich sein eigenes Training zusammen zu stellen, Module zu wiederholen oder eben einfach zu überspringen. Wie üblich bei Fellner wird auch dem Stretching Part Aufmerksamkeit gezollt, das mag ich ganz besonders.

Mein Fazit: Das Fit for Fun – Fatburner Workout mit Core-Training ist schön zu haben, aber kein Muss. Wer regelmäßig Core-Training macht und ab und zu eine Cardio-Runde einlegt hat alles, was er braucht, v.a. wenn er schnell gelangweilt ist. Besser geeignet für Action-Freunde, da schneller und abwechslungsreicher, dafür nicht so gut für Anfänger ist der VITAL Fatburner – Intensiv mit Bodyshaping von und mit Nina Winkler, von dem ich nächste Woche genauer berichten werde.