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Den meisten Frauen wird ja nachgesagt, dass sie Schuh-Fetischistinnen seien. Auch ich gehöre zu ihnen. Aber mich faszinieren Strumpfhosen genauso sehr. Von hauchdünn bis absolut blickdicht, in schwarz, weiß, grau, creme, bordeaux, lila, braun, orange und geringelt… sogar eine im Pepitamuster habe ich. Das liegt wohl an der dritten meiner Vorlieben: Ich stehe auf Kleider und Röcke. Hosen – das kann doch jeder! Aber ein schönes Kleid… da möchte ich gleich ein weiteres nähen.

Anstatt des Schneiderns habe ich jedoch für eine nicht ganz so zeitintensive Ablenkung nach dem Frühstück gesorgt (ich hätte nämlich am liebsten gleich ein zweites nachgeschoben) und habe meine Strumpfbox aufgeräumt. Meine Strumpfbox ist eine Schublade in meinem hohen Malm, einer Kommode von Ikea (ich besitze das Vorgängermodell in weiß). Bevor ich sie reorganisiert habe, quoll sie über und ich habe so ziemlich nichts mehr darin gefunden ohne den Gesamtinhalt auf dem Boden zu verteilen. Also nahm ich mir die Zeit mein vor längerem angefangenes System der Einzelverpackung zu perfektionieren. Dabei verpacke ich jede Strumpfhose einzeln in einen wiederverschließbaren Plastikbeutel. Das beugt Laufmaschen vor, hält die Strümpfe sauber und man kann sie nach Farben geordnet in der Schublade stapeln. Und siehe da: Ich habe noch Platz! Da muss ich mich doch gleich noch mal ranhalten und ein paar Gramm verlieren, so kann ich nächste Woche zur Belohnung eine neue Strumpfhose kaufen… vielleicht in herbstgrün!? Wir werden’s sehen!