Daily Treats: Hände mal ganz groß

P2 Baumwollhandschuhe und Ultra Intense Hand Butter

Jetzt, da es auf den Winter zugeht, werden vielleicht einige von Euch – so wie ich – bemerken, dass auch die Hände langsam trockener und später rissig werden. Aber das kann man aufhalten, indem man ihnen ab und an die richtige Pflege angedeihen lässt.

Ich bin keine Freundin sündhaft teurer Cremes – zu häufig habe ich die Erfahrung machen müssen, dass auch die keine größeren Wunder bewirken als ihre Partner aus dem „Billig-Preis-Segment“ – daher sehe ich mich oft auch im Bereich der Drogerieprodukte um. Und unter ihnen habe ich nun eine wirklich günstige Marke entdeckt, die zu überraschend guten Ergebnissen führt. Es ist P2 von dm.

Apricot Cuticle Cream von P2 und Rosenholzstäbchen zum sanften Zurückschieben der Nagelhaut

Während schon allein der Geruch ihrer Nagellacke deine Fingernägel zerbröselt, sind einige Produkte aus der P2-Handpflegeserie wirklich zu empfehlen. So zum Beispiel die P2 Baumwollpflegehandschuhe, die man zur Unterstützung der Wirkung diverser Handpflegeprodukte über Nacht trägt (Ich habe schon mein drittes Paar, sie sind also zu empfehlen). Die Handschuhe sind bei 60° waschbar und ich trage sie fast täglich – selbst wenn ich nur eine reichhaltige Handcreme auftrage. Am besten aber wirken sie bei der Verwendung so genannter Hand Butter. Während ich gewöhnlich zu Body Shop Artikeln greife, wenn es um Hand- oder Fußpflege geht, habe ich mich vom geringen Preis der P2 Ultra Intense Hand Butter überzeugen lassen und sie mir zusammen mit den neuen Handschuhen gekauft. Im Gegensatz zu vergleichbaren Produkten von Body Shop zieht sie recht schnell ein, hinterlässt aber das gleiche weiche Gefühl. Auf Dauer betrachtet tut Body Shop Almond Oil Hand Rescue Treatment natürlich mehr (vor allem riecht sie so lecker, dass man sie essen will), aber gegen P2 Ultra Intense Hand Butter zwischendurch ist nichts einzuwenden. Ich trage sie auch auf meine Füße auf, die ich anschließend in Socken verpacke. Auch dort tut sie ihr Bestes. Meine Füße sind weich und überhaupt nicht mehr trocken!

Vichyderm Handpflege Creme

Ebenfalls von passabler Qualität ist die P2 Apricot Cuticle Cream (s.o.), die spröder Nagelhaut vorbeugen soll. Häufiger angewendet tut sie exakt was sie soll, der Einsatz von gemeinem Nagelöl oder auch Vaseline einmal in der Woche tut jedoch das gleiche. Ich denke, da kommt es einfach darauf an, ob man eher ein „Täglich-Mehrmals-“ oder ein „Einmal-die-Woche-Typ“ ist. Beide Wege führen zum Ziel.

Super für die kalte Jahreszeit ist auch Vichyderm Handpflege-Creme. Sie umhüllt die Hände mit einer Art Schutzfilm. Der ist kälte- und wasserabweisend. Natürlich ersetzt er keine Handschuhe, aber er beugt dem Austrocknen der Hände durch Kälte vor.

Schüßler-Salz Nr. 11 Silicea, die Wunderwaffe zur Aufbesserung der äußeren Erscheinung

Zum Schluss noch ein Produkt aus der Homöopathie für die Schönheit von innen: Schüßler-Salz Nr. 11 Silicea ist bekannt für seine regenerierende Kraft. Ich nehme es seit etwa 8 Monaten, weil meine Haare so stumpf und meine Fingernägel so brüchig waren. Es hat echte Wunder gewirkt! Meine Haare strotzen inzwischen vor Kraft, glänzen wie eine Perücke und erhalten langsam auch wieder mehr Volumen. Meine Fingernägel sind widerstandsfähiger denn je und wenn ich sie nicht mit billigem Nagellack belästige, muss ich sie jede Woche kräftig zurück feilen. Auch meine Haut ist durch Silicea schöner geworden – kurz: Ich bin ganz verliebt in dieses Salz!

Ich hoffe, ich konnte Euch mit meinem heutigen Artikel auf den Geschmack bringen, Euch in den nächsten Tagen ganz besonders gut zu behandeln. Denn das ist es, was wir tun müssen, wenn wir uns verändern möchten: Wir müssen uns ernst nehmen, uns selbst Gutes tun, darauf achten, dass wir nicht zu kurz kommen. Nur so ist es möglich zufrieden zu sein – mit oder noch auf dem Weg zum Wunschgewicht. :)

Ablenkung: Kleiderschrank organisieren, heute: Die Strumpfbox

Den meisten Frauen wird ja nachgesagt, dass sie Schuh-Fetischistinnen seien. Auch ich gehöre zu ihnen. Aber mich faszinieren Strumpfhosen genauso sehr. Von hauchdünn bis absolut blickdicht, in schwarz, weiß, grau, creme, bordeaux, lila, braun, orange und geringelt… sogar eine im Pepitamuster habe ich. Das liegt wohl an der dritten meiner Vorlieben: Ich stehe auf Kleider und Röcke. Hosen – das kann doch jeder! Aber ein schönes Kleid… da möchte ich gleich ein weiteres nähen.

Anstatt des Schneiderns habe ich jedoch für eine nicht ganz so zeitintensive Ablenkung nach dem Frühstück gesorgt (ich hätte nämlich am liebsten gleich ein zweites nachgeschoben) und habe meine Strumpfbox aufgeräumt. Meine Strumpfbox ist eine Schublade in meinem hohen Malm, einer Kommode von Ikea (ich besitze das Vorgängermodell in weiß). Bevor ich sie reorganisiert habe, quoll sie über und ich habe so ziemlich nichts mehr darin gefunden ohne den Gesamtinhalt auf dem Boden zu verteilen. Also nahm ich mir die Zeit mein vor längerem angefangenes System der Einzelverpackung zu perfektionieren. Dabei verpacke ich jede Strumpfhose einzeln in einen wiederverschließbaren Plastikbeutel. Das beugt Laufmaschen vor, hält die Strümpfe sauber und man kann sie nach Farben geordnet in der Schublade stapeln. Und siehe da: Ich habe noch Platz! Da muss ich mich doch gleich noch mal ranhalten und ein paar Gramm verlieren, so kann ich nächste Woche zur Belohnung eine neue Strumpfhose kaufen… vielleicht in herbstgrün!? Wir werden’s sehen!

Essen aus Langweile? Versuchs mal mit Ablenkung!

Neben der Belohnung ist auch die Ablenkung ein gutes Mittel im Plan zu bleiben, sie macht nur häufig weniger Spaß. Hinzu kommt, dass ich an vielen Tagen gar nicht so genau weiß, wie ich mich ablenken könnte. Darüber habe ich schon mit so vielen Leuten gesprochen und was mir die meisten von ihnen sagen ist: Geh doch einfach mal ne Runde spazieren.
Na toll! Spazieren gehen ohne Ziel. Allein. Das mag für den ein oder anderen ne echt dufte Idee sein, für mich nicht. Leider. Ich kann einfach nicht ohne Ziel vor die Tür gehen.

Ich brauche eine Aufgabe. Geht’s Euch auch so? Wenn ja, dass interessiert euch sicher die zweite neue Blog-Rubrik dieser Woche: Ablenkung. Dort hinein möchte ich künftig Dinge posten, die man machen könnte, wenn man Lust drauf hätte – für mich, für Euch, für alle. Viel Spaß!

 

Daily Treats: Ein Schminkspiegel von Mary Quant aus London

Da freut sich das Designerherz! Endlich habe ich mir einen lange gehegten Wunsch erfüllt und bin bei meinem London-Besuch vor zwei Wochen beim Mary Quant Store vorbei gegangen. Ehrlich gesagt hatte ich gehofft, dass mir eines der smarten Kleidchen in Größe 38 / Size 10 passen könnte, aber da wurde ich leider enttäuscht. Mary Quant Kleider sind für flachbusige, schlanke Frauen. Da muss ich wohl oder übel noch durch einige Tae Bo und Jillian Michaels Workouts bis ich da rein passe – 38 hin oder her :)

Gefunden habe ich trotzdem was: Um mir die Wartezeit auf das Kleid zu versüßen schminke ich mich fortan in einem Daisy-Mirror von Mary. Ist er nicht absolut perfekt!? *SCHWELG*

Der Mary Quant Spiegel ist meine Belohnung dafür, dass ich es geschafft habe zu meinem Geburtstag am 15. September unter 65 Kilo gefallen zu sein.

Ausgepackt habe ich ihn eben erst, weil ich doch zwischendurch wieder hochgeschnellt bin mit den Kilos. Seit Montag ist aber alles wieder im Lot. Auf zum nächsten Meilenstein!

 

Wer eine Belohnung verdient…

Wellness-Belohnung: Tetesept Sternenglanz, meine persönliche Nummer Eins in Duft und Farbe

Neben der Frage nach der Motivation eine Diät durchzuziehen (habe ich gestern drüber berichtet) waren Belohnungen Thema dieser Weight Watchers Woche. Das fand ich witzig, denn seit ich letzte Woche in einem meiner Posts missverstanden wurde (André von Personal Trainer Kiel dachte, ich habe mich mit Essen belohnt), kreisen meine Gedanken immer häufiger um Belohnung und Essen. Gefühlt habe ich mich seit Beginn meiner WW Reise im Februar nicht mehr mit Essen belohnt – Gott bewahre! Ist das doch das Schlimmste, das man tun kann…

Wenn ich aber ganz im Stillen ehrlich mit mir bin, dann gebe ich offen zu, dass ich nichts schöner finde als lecker zu essen! Aber eben anders als vor dem Verschlankomaten. Ich laufe nicht mehr zu meinem Lieblingsitaliener und ziehe mir seine Wagenradpizza rein, weil ich eh schon 10 Kilo ins Off geschickt habe. Ich renne auch nicht mehr vor zu Edeka und hole mir eine Schachtel Kinderriegel, von denen ich ganz ehrlich nur einen essen will und plötzlich sind alle weg…

Ich setze mich stattdessen mit Musik und Tee oder einem Glas Wein an den Tisch, studiere Kochbücher, oder vor meinen Mac und suche das Netz nach leckeren Lightrezepten ab (z.B. bei Weight Watchers Rezepte, Gina’s Skinny Recipes oder Cooking Light). Und wenn ich keine Lightvariante meiner Favoriten finde, dann bastel ich mir eben selbst eine. Das macht mir mittlerweile fast mehr Spaß als das Essen selbst!

Und darum möchte ich jetzt ganz offiziell ein Tabu brechen: Ich finde sich an einem guten Essen im Rahmen des jeweils gewählten Diätplanes zu erfreuen ist absolut okay. Es ist nichts Verwerfliches Essen zu lieben und ganz sicher nicht bedauernswert sich damit auch noch wohl zu fühlen. Wir sollten uns allmählich klar machen, dass wir nichts nötiger brauchen als die Aussöhnung mit dem Essen, wenn ein Leben mit unserem Wunschgewicht möglich sein soll! Und wenn der ein oder andere sich in gesundem Maßstab mit Essen belohnen möchte – warum denn nicht!? Bei Belohnungen geht es um Freude am Leben. Und zum Leben gehört Essen… das ist nun mal so!

Neue Laufschuhe waren eine Belohnung fürs Dranbleiben am täglichen Workout

Natürlich spreche ich hier nur für mich. Denn seitdem ich all diese neuen Rezepte ausprobiere, sie genieße, dabei im Plan bleibe und Gewicht verliere, seitdem ist Essen mein Freund! War es vorher nie. Essen war immer etwas, das ich besser vermeiden sollte. Seit der Ernährungsumstellung durch Weight Watchers ist es aber etwas, auf das ich mich täglich freue. Soll es nicht so sein? Doch, soll es!

Aber da auch so ein Punktebudget irgendwann mal aufgebraucht ist, habe ich mir Gedanken über adäquate (nicht essbare) Belohnungen gemacht. Sie brachten mich auf die Idee einer neuen Blog-Kategorie: Daily Treats (Tägliche Belohnungen) wird sie heißen und besonders für Frauen interessant sein. Ich belohne mich nämlich schrecklich gern mit Kosmetikartikeln oder Wellness. Es wird mir zwar nicht möglich sein tatsächlich täglich eine Belohnung zu posten, aber mit der Zeit werde ich die neue Rubrik schon füllen. Und wie immer steht Euch meine Kommentarbox zur Verfügung, wenn ihr selber eine Idee habt – ich bin immer interessiert!

Wunschgewicht – was nun!?

Im gestrigen Treffen (ich habe wieder 800 Gramm weniger… happy!) ging es um die Frage, was jeden Einzelnen persönlich motiviert abzunehmen. Die einen wollen gesünder und beweglicher sein, nicht mehr so schwer atmen nach dem Treppengang, die anderen wollen hübscher aussehen, kleinere Klamotten tragen, sich an ihren Exen rächen… der Motive gibt es gar viele.

Ich zum Beispiel möchte mich wieder wohl in meiner Haut fühlen, mir selbst gefallen und mich so kleiden, wie es mir gefällt. Das mag oberflächlich klingen – von mir aus – aber ich habe schon vor Zeiten festgestellt, dass ich den größten Teil meines Selbstbewusstseins aus meinem täglichen Aussehen schöpfe. Dabei kann ich noch nicht mal sagen, dass es mich interessiert wie ich auf andere wirke, ich muss mir nur selbst gefallen. Und diese eigenen Ansprüche sind für mich leider am Schwierigsten zu erfüllen. Hinzu kommt, dass ich schon seit meiner Teenagerzeit auf die Perfektion der Sixties stehe: Schmale Kleider, blasses Make-Up, klasse Frisur… ich bin ein echter Vintage-Fan, Hippielook hat da null Chancen. Nun schaff das mal mit 70 Kilo bei 1,62 m… wisster!??

Worauf ich aber hinaus will ist etwas, das ein erfolgreicher WW-Treffen-Teilnehmer gestern geäußert hat: Der Mann hat bisher 13 Kilo verloren und ist von seinem anfänglich angesetzten Wunschgewicht nur noch 1-2 Kilo entfernt. Er sagte, dass er eventuell sein Ziel noch etwas nach unten korrigieren müsse, denn Abnehmen mache ihm Spaß und in der Rolle als „Aktiver“ fühle er sich stark und gut. Sein Wunschgewicht erreicht zu haben käme ihm eigentlich gar nicht so gelegen, denn die Zeit danach, die mache ihm irgendwie Bange. Er formulierte seine Worte dabei absichtlich ein wenig überspitzt. Der Mann hat keinen Dachschaden oder so, natürlich freut er sich darauf sein Wunschgewicht zu erreichen, er wollte nur einen Gedanken ausformulieren – und traf damit bei mir voll ins Schwarze!

Ich habe vielleicht gar nicht so große Angst vor Erfolg, ich habe vor allem Angst vor dem Leben danach! Was mich bisher am meisten motiviert hat, war so weit von meinem Ziel entfernt zu sein, Hindernisse (wie meinen USA-Urlaub) zu überwinden, mir zu beweisen, dass ich es trotz allem schaffen kann. Nun, da ich dem Ende der Reise so nah gekommen bin, geht mir die Klammer! Ich suche nach Entschuldigungen, Ausreden… eben nach Gründen wieso ich gerade jetzt so kurz vorm Ziel nicht den Endspurt einlege.

Und ich bin sicherlich nicht die Einzige. Schaut Euch mal die vielen Blogs an, die ins Leben gerufen werden als Unterstützung zur gerade begonnenen Diät… die meisten von ihnen werden geführt bis zu dem Punkt, an dem es nicht weitergeht oder der Blog scheinbar vergessen wird. Meiner Meinung nach bezeichnet dieser Punkt kein Versagen oder gar die Aufgabe des Wunsches schlanker zu werden, dieser Punkt bezeichnet vielleicht das unbewusste Realisieren der Angst vor dem Leben danach!

Die von Euch, die selbst noch auf dem Weg sind, bitte stellt Euch mal folgende Frage: Was ist die Alternative zu eurem Wunsch abzunehmen? Was tut ihr, wenn ihr es geschafft habt? Wofür (Vorsicht Übertreibung) lebt ihr dann? Womit entschuldigt ihr fehlende Motivation, fehlendes Selbstbewusstsein, die Unlust gut auszusehen… ja, ich gehe sogar soweit zu fragen: Wie kommt ihr dann damit klar, dass ihr nicht endlich das tut, was ihr schon immer wolltet?

Ich meine, ich bin jetzt nicht der Vollloser in Life, aber es gibt durchaus Dinge, die ich vor mir herschiebe, weil ich der Meinung bin noch nicht bereit dafür zu sein, noch nicht schlank genug zu sein, noch nicht fit genug, noch nicht… und so weiter und so fort…

Meiner Meinung nach sollte die Frage also nicht lauten: Was motiviert dich abzunehmen? Die Frage muss lauten: Was motiviert dich mit deinem Wunschgewicht zu leben?

Weißt Du’s?

Benutzt gerne die Kommentarbox, um Euch mit mir auszutauschen, ich bin sehr gespannt!

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Lies dazu auch den Weight Watchers Artikel „Meine Bedürfnisse“ zum Thema „Was motiviert mich zum Abnehmen?“

Ein Blog, der sich v.a. mit dem Leben danach beschäftigt: Fit to the Finish – beyond weight loss and into life

[Vegan] Edamame: Gesunder Snack als Sattmacher

Sieht das lecker aus oder sieht das lecker aus!??

Letzte Woche habe ich ganz zufällig Edamame im Tiefkühlfach unseres Asialadens entdeckt. Bisher hatte ich sie vergeblich im Frischeregal gesucht. Edamame sind junge Sojabohnen, die beim Japaner gerne als Vorspeise oder Beilage gereicht werden. Man isst sie ohne Schale. Wenn die Schoten gegart sind, drückt man sich ihren zarten Inhalt einfach in den Mund. Sie stecken voller Eiweiß, liefern gute Nährstoffe, schmecken super lecker und ersetzen abends die Chips vorm Fernseher, zwischendurch die Knabberei und schmecken auch als energiereiches Frühstück. Wagt Euch ruhig mal ran, ihr werdet begeistert sein :)

Das beste an Edamame ist, sie sind in Windeseile zubereitet, da hat der Heißhunger keine Chance: Man nehme eine Sattmacherportion Edamame (z.B. TK) und gare sie 5 Minuten in siedendem Salzwasser, abgießen, mit grobem Meersalz bestreuen und genießen.