Daily Treats: Frostküken Schuhe bei ALDI Nord

Bei ALDI Nord gibt es derzeit günstige Leinsamen Wärmeschuhe (5,99 Euro)! Das sind schicke Fellpantoffel (vgl. Foto), die man wie Slippies oder HotSox (um die 8-20 Euro) in die Mikrowelle steckt, um anschließend die Füße schön warm zu haben. Gehen kann man darin nicht, aber sie sind gut geeignet, um die Kälte unterm Schreibtisch deiner Altbauwohnung zu vertreiben – also sehr gut für den Berliner Winter geeignet :)

Man kann nicht früh genug anfangen der Winterdepression ein Schnippchen zu schlagen, also auf zu ALDI!

Jillian Michaels’ Shred und die Macht der Werbung

EDIT 2013: Obwohl ich noch immer zum folgenden Artikel stehe, muss ich sagen, dass sich meine Meinung zu Shred im Laufe der Zeit verändert hat. Inzwischen habe ich das Programm 30 Tage lang gemacht und bin mit den Ergebnissen sehr zufrieden. Mein Körper hat sich toll geformt, allerdings habe ich trotz WW Diät gerade mal 900 gr Gewicht verloren. Was soll’s… dafür sehe ich besser aus! Es lohnt sich also durchzuhalten – auch wenn es weh tut!

→ Hier geht’s zum Artikel mit den sichtbaren Ergebnissen nach Jillian Michaels 30-Days Shred


Nachdem ich nun seit ungefähr 6 Wochen Besitzerin von Jillian Michaels Shred bin, wird es höchste Zeit die Dame und ihr Wunder-Workout zu bewerten. Wie jedes Mal, wenn ich eine DVD rezensiere, habe ich eine Meinung. Sie ist nicht dazu da, jemandem auf die Füße zu treten! Also bitte verzeih mir, wenn du anderer Meinung bist. Ich finde dich deshalb nicht blöd ;)

Jillian Michaels Shred ist fürwahr eines der härtesten Workouts auf dem Markt. Wie das? Es sind doch nur 20 Minuten am Tag? Tja, das habe ich nach dem ersten Mal auch gedacht! War zwar ein wenig schnell und anstrengend, aber alles in allem doch leicht zu bewältigen. Man hatte den Eindruck jede Muskelgruppe sei bewegt worden, außerdem ist auch der Cardioteil nicht zu kurz gekommen, denn außer Puste war man zwischendurch auch. So weit, so gut.

Aber dann… am nächsten Tag bedankt sich dein Körper für das viel zu kurze Stretching mit einem feinen Muskelkater. Es tut sogar der Bauch weh, da glaubt man tatsächlich das Wunderworkout gefunden zu haben – jedenfalls wenn man so tickt wie ich. Medizin muss schließlich bitter schmecken. Oder: Wenn es funktionieren soll, dann muss es ja weh tun. Sagt doch auch Jillian: If you want your body to change in a short amount of time, you need to put stress on it. Also dann! Auf zum zweiten Tag! Aufgrund deines Muskelkaters sind diese 20 Minuten schon bedeutend schwerer zu bewältigen, aber natürlich bist du nicht zimperlich und schaffst es auch das zweite Mal. Wieder mit nur 1 Minute Cooldown, wird schon irgendwie richtig sein!

Um eine lange Geschichte kurz zu machen: Ich habe es knapp eine Woche, genauer 6 Tage, durchgehalten. Gebracht hat es lächerliche 300 Gramm Abnahme und den schlimmsten Muskelkater, den ich jemals hatte. Es tut dir einfach alles weh, es ist unbeschreiblich! Meiner Meinung nach muss man, um dieses Workout einen Monat lang täglich durchzuziehen, wirklich top trainiert sein. Jemand, der allerdings noch 10 Kilo ins Off schicken möchte (also ich), kann da einfach nicht mithalten. Aber wie gesagt, das ist meine Meinung.

Fazit

Wer Shred dazu benutzen möchte 2-3 Mal in der Woche 20 Minuten Sport in den dicht bepackten Tag zu flechten, dem kann ich es empfehlen. Du solltest unbedingt den Cooldown verlängern und wenigstens 5 Minuten stretchen, sonst ist der Folgetag ein Drama!

Wunder vs Realität oder was mich ärgert…

Egal wie gut oder schlecht Shred auch immer sein mag, die Werbung dafür ist jedenfalls hervorragend! Gib es zu oder nicht, aber letzten Endes geht es beim Kauf dieser DVD um den stillen Wunsch das Covermärchen könnte ausgerechnet bei dir funktionieren: Bis zu 10 Kilo in 30 Tagen. Und schon ist er dir fortgelaufen, dein gesunder Menschenverstand!

Aber das ist nicht das Schlimmste! Das Schlimmste ist, dass du anstatt zeitig die Segel zu streichen tatsächlich anfängst dir einzureden, du seist nicht sportlich genug, nicht trainiert genug, nicht hart genug…. Denn genau das ist es, was uns hier suggeriert wird: Wenn du hart genug bist, wirst du mit bis zu 10 Kilos belohnt, wenn nicht, dann bleibst du dick, du Loser. Aber dick willst du ja nicht bleiben, also forderst du dich bis zum Umkippen, um selbst dann noch den Fehler bei dir zu suchen. Is aber falsch! Der einzige Fehler dabei ist aus welchem Grund auch immer zu glauben, was die Werbung uns hier auftischt!

Also… alles noch mal auf Anfang

Was wissen wir? Wir wissen, dass wir lediglich mit Geduld und Kontinuität unsere Pfunde zum Schmelzen bringen. Und wenn wir täglich an uns arbeiten, werden wir vielleicht auch fit genug für Shred. Ich jedenfalls bleibe dran!


EDIT 2013: Obwohl ich noch immer zum obigen Artikel stehe, muss ich sagen, dass sich meine Meinung zu Shred im Laufe der Zeit verändert hat. Inzwischen habe ich das Programm 30 Tage lang gemacht und bin mit den Ergebnissen sehr zufrieden. Mein Körper hat sich toll geformt, allerdings habe ich trotz WW Diät gerade mal 900 gr Gewicht verloren. Was soll’s… dafür sehe ich besser aus! Es lohnt sich also durchzuhalten – auch wenn es weh tut!

→ Hier geht’s zum Artikel mit den sichtbaren Ergebnissen nach Jillian Michaels 30-Days Shred

Speiübel – schon fast vergessen, was das heißt

Wer nicht hören will… ich sage immer gerne von mir selber, dass mich so schnell nichts umwirft – zumindest wenn es um meinen Magen geht. Aber gestern habe ich ihm offenbar dann doch zu viel zugemutet! Aus lauter Frust habe ich doch nichts gegessen außer Obst, damit ich meinen vierten Stern bekomme und sollte das nicht klappen wollte ich eine Pizza essen… ihr erinnert Euch!??

Gesagt, getan! Ich bin fast ausgeflippt, als nur 200 Gramm weg waren und darum bin ich gestern mit einer Stinkwut zu meinem Lieblingsitaliener, bereit eine Familienpizza in mich hinein zu stopfen. Wie es das Schicksal so will hatte er zum ersten Mal seit ich ihn kenne trotz aller Anstrengung keinen Platz für uns. Das ist selten. Irgendwo findet sich immer noch ein Eckchen – auch wenn er ausgebucht ist. Aber gestern nicht. Woah! Hab ich gekocht!

Also sind wir weiter zum Inder. Und weil mir das Essen dort nicht fettig genug war, habe ich mir obendrauf auch noch ein Bier bestellt (mag ich nicht, hat aber sau viel Punkte). Und siehe da: Heute morgen um 4 bin ich aufgewacht und hatte solche Magenschmerzen, ich dachte, ich müsse sterben! Weiter gehe ich jetzt nicht ins Detail. Essen oder Sport ist aber heute eher nicht. Na ja, morgen ist ja auch noch ein Tag!

I tell you why I don‘t like Mondays

Das ist es, mein neues Kleid. Am besten gefällt mir das affige Schleifchen (s. unten rechts). Leider habe ich bei der Stoffauswahl kein so gutes Näschen bewiesen, aber das sieht man ja Gott sei Dank nicht. Sehen tut man aber schon, dass ich noch 6 Kilo loswerden muss, gerne auch 8 bitteschön! Allerdings tut mein Montagshorror derzeit gerade sein Bestes mich von meinem 4. Stern (12 Kilo) fern zu halten.

Es ist wie verhext: Die gesamte Woche habe ich ihn sozusagen in der Tasche und wenn ich am Montagmorgen auf die Waage steige, klettert die Anzeige nach oben – wie von Zauberhand. Da hilft nur radikal sein. Um die Nur-mit-Schuhen-Waage im heutigen Treffen doch noch von meinen Absichten zu überzeugen, habe ich noch nichts gegessen, was Punkte hat. Nur Obst und selbst davon wenig. Außerdem bin ich knappe 6 Kilometer gelaufen und habe hinterher noch 40 Minuten geworkoutet. Wenn das nichts genutzt hat, dann verliere ich höchstwahrscheinlich die Nerven und fresse mir heute Abend einen Ballon an! Basta! Dann gibt es Pizza und zwar die fette vom Lieblingsitaliener!

Na denne, drückt mir mal die Daumen – BITTE! *buhuhuuuu*

Gedanken zum inneren Schweinehund

Vor kurzem postete André von Personal Training Kiel etwas über den weltbekannten inneren Schweinehund. Laut eigener Aussage hat selbst er trotz 18 Jahren Sport den Kläffer noch immer nicht im Griff.

Vor einem Jahr hätte mich diese Aussage völlig fertig gemacht, dachte ich doch, wie die meisten „Sportfremden“, es gäbe einen einfachen Trick, den man mit der Zeit ganz sicher lernen würde. Inzwischen weiß ich jedoch, dass es für mich keinen solchen Trick gibt und zu wissen, dass es einem sportlichen Menschen genauso geht, macht mich wieder locker – so bin ich immerhin kein hoffnungsloser Fall… puh!

Aber ist es nicht lustig, wenn man sich überlegt wie schnell Menschen bereit sind einen in einem ganz anderen Licht zu sehen, nur weil man etwas tut, das sie selbst nicht tun!?

Beispiel: Eine Freundin von mir bewegt sich eher wenig. Für sie ist es der Knaller, dass ich mich jeden Morgen vor der Arbeit entweder vor den Fernseher zum Workout oder hinaus zum Laufen „quäle“. Sie glaubt, bei mir im Kopf hätte etwas Großes, etwas Magisches stattgefunden, und nun gehöre ich endgültig „zu den anderen“, zu denen nämlich, die den magischen Trick erlernt haben…

Das bauchpinselt mich natürlich ungemein, die Wahrheit sieht leider eher so aus: Heute morgen bin ich zum dritten Mal in dieser Woche in meine Laufkluft gestiegen, allerdings nicht ohne vorher ungefähr zehn Mal aus dem Fenster zu starren und mich zu fragen, ob ich das wirklich tun soll. Die Schweinesau in mir schrie nur nach Leckerli, mehr Kaffee, am besten gleich Frühstück und zack vor den Computer, denn es waren ja sooooo viele Emails zu erledigen (hinter Arbeit kann man sich doch immer noch am besten verstecken, gell!?), aber ich bin hart geblieben – nicht etwa weil ich einen Trick kenne, sondern weil ich weiß, dass es keinen gibt!

Ein weiteres Sport-Märchen ist, dass man meint, es sei alles gut, wenn man erst mal los gelaufen ist. Weit gefehlt! Heute morgen hat mich der innere Schweinehund trotz aller guten Vorsätze so dermaßen abgenervt, dass ich am liebsten laut geschrien hätte! Nach nur zehn Metern (nicht Minuten, Metern!) dachte ich meine Waden explodieren, mein Atem war schon hinter mir und der eingebildete Schlaganfall gleich an der nächsten Ecke. Über die Vorstellung, dass meine Fontanelle an einem unsichtbaren Seil oben am Himmel befestigt ist, strecke ich meine Wirbelsäule und entgehe so einer verkrampften Haltung. Darüber vergesse ich dann die Waden, der Atem reguliert sich und auch der Schlaganfall ist abgewendet. Das hat auch heute morgen geklappt, aber nicht für lange. Denn nach den Waden waren es die Knie, die mir weh taten und so zog sich das bis zum Ende meiner Piste, die ich unterwegs um einen ganzen Kilometer gekürzt habe, denn sonst wäre womöglich wirklich was großes in meinem Kopf passiert, aber nichts magisches, eher etwas in die Richtung von Massenmord (an Schokoladentafeln z.B.). Zuhause habe ich dann noch ein gemischtes Workout mit Kraftübungen, Bauchtraining und ausgedehntem Stretching gemacht. Das ist mir verdammt schwer gefallen, aber es gibt einfach nichts auf der Welt, das ein Scheitern wert wäre – vor allem nicht dieser blöde Köter!

Ich wünsch Euch was (und wenn ihr den Trick findet, bitte zeigt ihn mir)!

Selbsttest: Passionsfrucht Maracuja essen

Ich hatte ja gestern bereits erwähnt, dass ich letzte Woche im Rahmen einer kleinen persönlichen Challenge jeden Tag ein neues „Gericht“ gekostet habe. Dabei ging es nicht unbedingt nur ums Kochen, auch zum Frühstück oder einfach zwischendurch musste es etwas geben, das ich so noch nicht kannte. Hat echt Spaß gemacht und meistens gut geschmeckt.

Es gab beispielsweise Pad Thai von Eat, Live, Run (ich hab das Gericht etwas punkte-freundlicher gestaltet, war aber kein Bringer), einen Chicoree Birnen Salat aus dem Ofen aus dem November Heft von Weight Watchers UK (definitiv ein Bringer), eine Bouillabaisse aus dem gleichen Heft (yum!), gebratene Banane auf Toast mit Frischkäse und Honig (könnt ich drin baden!), Karotten-Ingwer-Suppe, Thai Red Curry mit Butternut Kürbis (hechel), Butternut Kürbis Kartoffelpuree und Nudeln (in Form von Muscheln) mit gebratenen Rosenkohl (Selbstversuch, Rezept folgt bald – so lecker!).

Nachdem mir die Abwechslung auf dem Tisch so viel Spaß bereitet hat, habe ich mich getraut eine Frucht zu kaufen, die ich nicht kenne: Eine Passionsfrucht oder auch Maracuja. Da ich ihren Geschmack aus diversen Fruchtsaftmischungen (die ich nicht mag) kenne, habe ich meine Erwartungen nicht allzu hoch geschraubt. Die Früchte sehen nicht sonderlich hübsch aus und um sie zu essen, muss man auch noch warten bis die Schale leicht schrumpelig wird, denn erst dann sind sie wirklich reif. Will heißen meine Erwartungen waren so ziemlich im Keller, denn angelacht hat sie mich nicht gerade, die Maracuja.

Um sie zu essen, schneidet man die Passionsfrucht in zwei Hälften. Dabei werdet ihr zum ersten Mal positiv überrascht, denn sie riecht absolut fantastisch! Wenn ihr dann noch die letzte Hürde nehmt und mit einem Löffel das kernige Innenleben auslöffelt, dann habt ihr eventuell eine neue Lieblingsfrucht!

Wer traut sich? :D