Noch ein Jahresrückblick

Heute morgen habe ich bei Nicki einen Jahresrückblick gefunden, den ich auch machen wollte :)

2011 zum ersten Mal getan?

Die USA besucht

2011 nach langer Zeit wieder getan?

in Größe 38 gepasst

2011 leider nicht getan?

in Größe 36 gepasst

Der hirnrissigste Plan?

bis Weihnachten mit meiner Arbeit fertig werden

Die gefährlichste Unternehmung?

Ich bin aus Faulheit nachts alleine durch den Tiergarten geradelt

Der beste Sex?

Den hat man immer in Hotels

Die teuerste Anschaffung?

meine Laufschuhe

(Un-)Wort des Jahres?

fertig!

Zugenommen oder abgenommen?

abgenommen

Stadt des Jahres?

New York

Alkoholexesse?

auch

Haare länger oder kürzer?

gleich lang bis länger

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

keine Ahnung, ich hab 100%

Mehr Kohle oder weniger?

mehr

Mehr ausgegeben oder weniger?

weniger

Mehr bewegt oder weniger?

viel mehr

Höchste Handyrechnung?

Ich kann telefonieren mit dem Handy nicht leiden, meine Handyrechnungen bewegen sich im 2-5 Eurobereich

Krankenhausbesuche?

Nein, aber es steht noch einer aus :S

Verliebt?

seit 16 Jahren

Getränk des Jahres?

Der König der Cocktails: Trockener Martini mit Olive

Das leckerste Essen?

kam definitiv von Gina auf Skinnytaste.com, ich kann micht nicht zwischen Pineapple Shrimp Fried Rice und Mushroom Risotto entscheiden

Most called person?

Ich telefoniere nicht gerne, von daher rufe ich maximal 2-5 Leute freiwillig an ;)

Die schönste Zeit verbracht mit … ?

meinem Süßen

Die meiste Zeit verbracht mit … ?

mir und meinem Kopfkino

Song des Jahres?

Der gleiche wie jedes Jahr: I got Life von Jools & Auge

CD (Album) des Jahres?

Zaz von Zaz

Blockbuster des Jahres?

Für mich gab es keinen

Buch und Hörbuch des Jahres?

The Night Circus von Erin Morgenstern / Die SPQR Reihe von John Maddox Roberts, gelesen von Erich Räuker

Konzert des Jahres?

Motörhead in der Columbiahalle (und wir waren die einzigen, die nicht stanken oder Kleidung mit Aufnähern trugen)

TV-Serie des Jahres?

Breaking Bad

Erkenntnis des Jahres?

Es ist nicht schwer, man muss es nur machen

Drei Dinge, auf die ich hätte gut verzichten können?

Telefonate mit meiner Mutter, die ersten beiden Nächte in Brooklyn, mein persönliches Problem

Die wichtigste Sache, von der ich jmd überzeugen wollte?

Ich bin nicht anders, ich bin nur dünner als vorher und du schaffst es auch!

Das schönste Geschenk, das ich jmd gemacht habe?

Das war wohl die schwarze Federangel für Rosi (Rosi ist einer meiner beiden Kater)

Das schönste Geschenk, das mir jmd gemacht hat?

das gab es nicht dieses Jahr, aber es ist immer noch mein Kissen :)

Der schönste Satz, den jmd zu mir gesagt hat?

Du bist ja ganz klein geworden

Die größte Enttäuschung?

…hat mir eine meiner besten Freundinnen beschert. Sie hat einen Teil unserer gemeinsamen Vergangenheit „vergessen“, noch dazu einen Teil, der mir persönlich sehr wichtig ist.

Beste Idee/ Entscheidung des Jahres?

Mein geheimes Projekt endlich einer Agentur vorzustellen

Schlimmstes Ereignis?

Die letzte Nacht in Brooklyn

Schönstes Ereignis?

mein 4. Stern

Drei Ereignisse im weltlichen Geschehen, die mir im Kopf hängen geblieben sind?

Der Norwegen Killer, Amy ist tot, Steve Jobs ist tot und Loriot auch, Berlusconi ist endlich weg

2011 war in einem Wort …?

Klasse!

Jahresrückblick und gute Vorsätze

 

Nachdem 2010 das bisher schlimmste Jahr meines Lebens war, hat 2011 alle meine Erwartungen übertroffen. Ich schätze, ich hatte einfach mal ein bisschen Glück verdient.

Ich weiß noch, wie ich letztes Silvester am Fenster stand, das Feuerwerk betrachtete und mir sicher war, dass die bösen Geister in meinem Leben durch keinen Böller der Welt vertrieben werden können. Sie sind tatsächlich immer noch da, aber ich habe meinen Frieden mit ihnen geschlossen anstatt vor ihnen davon zu laufen. Das hat mein Leben gewaltig verändert, weshalb ich heute einen Rückblick auf mein 2011 zusammenstellen möchte, um auch künftig zu wissen, dass man alles überleben und schaffen kann.

Ich habe

Natürlich habe ich wie jede/r von euch auch schon Pläne und allerlei gute Vorsätze für 2012. Aber ich kenne mich zu gut, als dass ich sie nicht aufschreibe, denn ich vergesse so gerne Sachen, die mir lästig werden… so wie ich z.B. in den letzten 2 Wochen häufig bis immer vergaß Punkte zu zählen – als Dank gehören 2 verlorene Kilos wieder mir… ACK!

Meine Liste für 2012

  • wieder auf WW Kurs kommen (damit fange ich heute an)
  • mich mit dem neuen WW Programm auseinandersetzen (heute und in den kommenden Tagen)
  • an Neujahrstag nicht verkatert sein ;)
  • eine neue WW Gruppe finden (in die Montagsgruppe will ich nicht mehr gehen)
  • zu meinem WW Jahrestag am 14.02.2012 möchte ich unter 62 Kilo sein
  • bis 1. April unter 60 Kilo
  • schnellstens, aber spätestens bis 1. Juli WW Goldmitglied werden (das spart jede Menge Kohle)
  • mein Lauftraining von max. 5 – 6 km auf max. 8 -10 km steigern
  • im September an einen 10 km Lauf teilnehmen (muss mir noch einen suchen)
  • weiterhin wöchentlich nähen oder basteln
  • mind. 5 mal die Woche an meinem neuen Projekt arbeiten
  • alte Freunde besuchen
  • wenigstens 4 Flüge hinter mich bringen (die ersten beiden finden bereits im Februar statt)
  • wieder mehr Musik machen
  • …to be continued
Was sind Eure Ideen für 2012? Ich bin gespannt!

Habt einen guten Rutsch!

Die aus der Zwischenzeit – heute mit einem Laufabenteuer

Derzeit scheint meine Schreibhand etwas eingerostet zu sein. Zumindest wenn es um den Blog geht. Ich weiß nie so genau, was ich berichten soll, wenn es nichts diätrelevantes ist. Im Moment zähle ich keine Punkte bzw. ich zähle schon, aber nicht zum Abnehmen, sondern zum Halten, was mir auch gut gelingt. Irgendwie bin ich dem Stetigen-Gewichtsverlust-Hinterher-Rennen-Müssen überdrüssig geworden und habe beschlossen die weitere Abnahme auf Januar zu verschieben. Immerhin habe ich mir schon längst bewiesen, dass ich es erst meine. 12,4 Kilo sprechen schließlich für sich.

Inzwischen achte ich weiter auf meine Ernährung und treibe regelmäßig Sport – wie man an meinen total verdreckten Laufschuhen leicht erkennen kann. In der Regel bin ich bei meinem galaktischen Tempo (Späßle) immer noch fähig den größten Pfützen auszuweichen, aber heute morgen stand ich zeitweise schafthoch im Schlamm. Kein Wunder, denn ich musste ja unbedingt einen neuen Weg entdecken, der mitten in einer lehmigen Baustelle irgendwo zwischen Anhalter Bahnhof und Gleisdreieck endete. Um nicht zurück rennen zu müssen (das wäre immerhin 1km und sau langweilig gewesen) habe ich mich hinreißen lassen einen Sandberg zu erklimmen und ihn auf der anderen Seite runter zu schlittern – alles während von vorne schon wutentbrannt ein Baggerfahrer auf mich zuhielt, der mir dringend erzählen wollte, dass das Betreten der Baustelle verboten sei… kann ja lesen (und rennen). Das war lustig, sag ich Euch!

Inzwischen laufe ich 4-5 mal in der Woche 5-6 km (vorher waren es zwischen 3,5 und 5 km), heute dürften es sogar an die 7km gewesen sein. Ich kann nicht sagen, dass ich mich schlecht fühle. Ich spüre, dass ich etwas tue, aber irgendwie finde ich das gerade ziemlich gut (vor allem seit ich mich mehr mehr ständig auf die Waage stelle, um zu sehen, wie viel es schon gebracht hat). Offensichtlich bin ich auf dem besten Weg ein Endorphinjunkie zu werden – immer noch besser als Plätzchen in mich hinein zu stopfen (obwohl mir der Verzicht darauf ebenso schwer fällt wie morgens die Laufschuhe zu binden… hehee…).

Ich hoffe in den kommenden Wochen das tägliche Pensum auf 6-8 Kilometer erhöhen zu können. Vielleicht fällt mir dann das Abnehmen im Januar wieder leichter als in den letzten Wochen.

Eine schöne Vorweihnachtszeit wünsche ich und bis bald!

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Ein paar Worte zur Laufschuhpflege

Wer sich fragt, wie ich meine ASICS Laufschuhe wieder sauber bekommen habe, dem möchte ich gerne Auskunft geben: Wie von der Firma selbst empfohlen (Link s.u.) habe ich sie entgegen aller Ratschläge von „Mutti hilft“ und ähnlichen Plattformen NICHT in der Waschmaschine gewaschen, das sollen sie nämlich nicht gut vertragen. Egal wie viel Dreck darauf zu finden ist, lasse ich die Schuhe erst mal trocknen. Anschließend bürste ich sie ab bis der grobe Dreck verschwunden ist und wenn sie dann immer noch Aufmerksamkeit brauchen, dann bürste ich sie unter Zuhilfenahme einer Nagelbürste unter fließendem lauwarmem Wasser sauber. Anschließend weit öffnen und mit Küchenpapier ausstopfen. NICHT neben die Heizung stellen (Ich lasse meine einfach im Bad stehen). Meistens sind sie schon am nächsten Tag wieder einsatzbereit.

Noch genauere Infos findet ihr auf der ASICS-Seite. Dort habe ich auch gelernt, dass man die Innensohle herausnehmen und separat waschen kann, damit die Schuhe frisch bleiben.

Entdeckt: Schwartau Extra Wellness Marmelade mit 0% Zucker

Letzte Woche habe ich mich an Backwerk herangewagt, etwas, das ich gar selten tue, weil ich auf Kuchen einfach nicht stehe. Auf die meisten jedenfalls nicht. Ich mag allerdings Rahm- oder Käsekuchen sowie Obstkuchen und da wir zum Kaffee eingeladen waren, dachte ich mir, ich versuche mich mal an diesem leckeren Exemplar von Skinnytaste: Strawberry Swirl Cheesecake.

Um den Kuchen in Germany machen zu können, müsst ihr den Boden (Graham Cracker Crumbs) sowie die Creme aus fettarmem griechischen Joghurt leicht variieren: Nehmt statt den Cracker Crumbs Vollkornkekse, am besten eine Lightvariante (z.B. die von Weight Watchers, s. Vollkornkekse) und ersetzt den griechischen Joghurt durch 2 Teile Magerquark und 3 Teile Magerjoghurt bis 1,5% Fett (wichtig: Nehmt einen, der auch pur gut schmeckt. Ich mag den von Landliebe oder den von ALDI Nord (der von LIDL ist bäh!). Es ist wichtig, dass der Joghurt nicht im Hals kratzt, denn sonst tut es der Kuchen auch!). Als Butter hatte ich die Meggle Joghurt-Butter gewählt, die zum Backen geeignet ist, zum Braten aber nicht. Den Vanillegeschmack habe ich durch Vanilleextrakt zugefügt. Ihr könnt auch Vanillestangen mahlen oder einfach Vanillearoma zufügen.

Aber die Entdeckung überhaupt habe ich bei der Marmelade gemacht! Ich wusste ehrlich gesagt nicht einmal, dass es Light-Marmelade überhaupt gibt, denn Marmelade mag ich so wenig wie Kuchen. Das könnte sich allerdings ändern, denn die Schwartau extra Wellness mit 0% Zucker schmeckt echt super und hat bei 5 (!!!) TL nur 1 Punkt (bei der normalen Variante haben schon 2 TL 1 Punkt)! Ja, Ihr habt richtig gelesen! 5 TL haben 1 Point! Hammer, oder? Und schmecken tut sie nach Erdbeere, echt lecker. Wer also Marmeladen-Fan ist und nicht glaubt Lightprodukte schädigen mehr als Atomkraftwerke, der sollte die Schwartau Extra mal probieren ;)

Habt ein schönes WE!

Mal wieder zu Besuch im Lalaland…

Kennt ihr das? Ihr sitzt da mit einem Erfolg, solltet stolz auf euch sein, doch stattdessen drängt es euch die neu gewonnene positive Energie gleich weiter verbraten? Mir geht das immer so!

Immer, wenn ich im Alltag etwas erreiche, von dem ich dachte, es sei unmöglich, neige ich dazu den Fokus zu verlieren – egal, ob es sich nun um Arbeit, Sport, Diät oder den Blog handelt. Vielleicht liegt das daran, dass man sich plötzlich so leer fühlt, wenn man am Ziel angekommen ist. So wie nach Schule oder Studium: Abschluss in der Tasche – handlungsunfähig im Kopf.

Sicher, ich habe auch schon von Leuten gehört, die sich dann sofort aufs nächste Ziel stürzen und weitermachen. Ich dagegen schlage oft einen komplett anderen Weg ein, nur um nicht auf dem gleichen zu versagen. Dadurch störe ich meinen natürlichen Rhythmus so sehr, dass es mir jeden Tag schwerer fällt, meine Routine wieder aufzunehmen und einfach weiter das zu tun, was mich froh macht.

Froh macht mich z.B. meine Arbeit, die täglichen Workouts, das schlanke Kochen und die damit verbundene neue Welt der Genüsse (wer noch nicht so lange bei mir liest, ich habe früher so gut wie nie gekocht) und ja, die WW Erfolge, die ich hier auf dem Blog mit euch und im Treffen mit meinen Mitstreitern teilen kann.

Mitten in der Umgestaltung meines Arbeitszimmers…

Doch was mache ich? Ich bilde mir ein, ich muss meinen Arbeitsraum umgestalten (an sich eine wirklich lobenswerte Idee) inmitten von Aufträgen, die sich im Laufe der letzten Wochen bedrohlich aufgestaut haben und noch dieses Jahr erledigt werden müssen, die ich wiederum angenommen habe im Wissen um den Berg Arbeit an meinem Geschäftsbild, das ich schon im Sommer dringend überarbeiten wollte, zusammen mit dem Wunsch nach dem nächsten Ziel, nämlich unter 62 Kilo fallen, aber Weihnachtsgeschenke muss ich ja auch noch besorgen und dann ist da das tolle Kleid, das ich mir nähen möchte und wer beantwortet eigentlich all die Mails… wie? Die Steuer muss schon wieder gemacht werden und… ach ja, da hatte ich doch noch den Blog….

Und dann? Bei all dem Chaos verliere ich den Blick fürs Wesentliche, bin den Auftraggebern böse, finde die Treffen nervig (und gehe nicht mehr hin), vernachlässige den Sport, weil mir vom Umräumen und Malern alles wehtut, verfalle in alte Gewohnheiten und esse den ganzen Tag Brot (hab doch zum Kochen keene Zeit, Mensch!), rede mir ein, dass den Blog eh keiner liest (Verzeihung, liebe Leser!) und überlege schon, wie ich das Wohnzimmer neu einrichten könnte – und das alles nur, um mich nicht einfach mal selbst zu loben:

Hey Jesse, haste super gemacht! 12,4 Kilo, Mensch, das ist dufte! Hätte ich dir gar nicht zugetraut! Die letzten paar Pfunde schaffen wir jetzt auch noch!

Puh! Sieh an, ich habe mich öffentlich selbst gelobt! Und wisster was? Eigenlob stinkt gar nicht, Eigenlob ist gut für die Seele, denn wenn ich mich selbst nicht gut finde, wieso sollen es die anderen tun?

Habt nen schönen Abend!