Ablenkung: Zu groß gewordene Kleider zu Röcken verändern

Erinnert ihr Euch noch an das Bild oben links? Es ist aus dem letzten Jahr in Portland/USA, wo ich meine ersten Erfahrungen zu Weight Watchers auf Reisen gemacht habe. Zu der Zeit hatte ich noch propere 5 Kilo mehr auf den Hüften, war weit weniger trainiert und trug mit Ach und Krach Kleidergröße 40. Das Kleid, das ich auf dem Bild trage, war das erste Stück, das ich mir neu angeschafft habe, nachdem die ersten Pfunde von mir gerollt waren. Gosh, war ich stolz!

Noch viel stolzer bin ich nachdem ich letzte Woche an den wirklich warmen Tagen eben dieses Kleid tragen wollte und feststellen musste, dass es mir viel zu groß ist! Eigentlich kein Wunder, denn inzwischen trage ich 38. Da es mir aber so gut gefallen hat, habe ich mich hingesetzt und es kurzerhand zu einem Rock verarbeitet. War keine große Aktion und passte schon eine Stunde später wieder wie angegossen.

Näht Ihr eigentlich auch?

7 Kommentare zu „Ablenkung: Zu groß gewordene Kleider zu Röcken verändern“

  1. Hi Jesse, ein superschönes Kleid/Rock! Habe früher (bis zum Ende meines Studiums) auch genäht und vor allem die abgelegten Kleider meiner älteren Schwester geändert (ich war mal TOTAL dünn – unfassbar!). Heute gebe ich sogar kleinere Änderung zur Schneiderei – und habe ein schlechtes Gewissen. Meine Zeit ist derzeit einfach zu knapp. Aber wer weiß, wenn ich durch alle meine Kleider durchfalle, werde ich die Nähmaschine vielleicht doch wieder entstauben!
    C.

    1. Danke schön! Das mit der Keine-Zeit-Haberei ist mir nur zu gut bekannt. Aber ich glaube, es liegt weniger daran, dass man keine Zeit hat, sondern dann, wenn man mal Zeit hätte nicht auf den Gedanken kommt zu nähen, oder?? Ich habe mir kleine Post-It-Notizen mit den vergessenen Ideen und Talenten überall dorthin geklebt, wo ich bin, wenn mir öde ist (Bad, Monitor, Kühlschrank…) und siehe da: Ich hab wieder angefangen kreativ zu sein. Dafür ist immer Zeit ;)

  2. Gut schauts aus.
    Ich beneide ALLE die nähen können, ich will das auch, habe mich auch schon drangetraut, aber ohne Mama geh ich nicht an die Maschine, weil mir beispielsweise noch das Verständnis der richtigen Reihenfolge (wann wird was genäht) fehlt.

    Lieben Gruß,
    Nicki

    P.S.: Der Gardinenstoff liegt seit einem Jahr bereit … *räusper*

    1. Du solltest es einfach mal machen – dich alleine an die Maschine setzen. Die beißt nicht und vielleicht macht es dir am Ende sogar noch Spaß ;D

  3. ich nähe auch gern. allerdings hab ich mir dieses jahr bewusst noch keine zeit dafür genommen und meine prioritäten anders gesetzt – damit mir auch mal zeit für andere dinge bleibt ;)

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