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Einige von euch überlegen bei der Überschrift vielleicht schon, ob sie diesen Artikel überhaupt lesen sollen… es geht mal wieder um Bewegung, was ja eher so ein bisschen blöd ist, denn hallo, muss man ja nicht machen, geht ja auch ohne. Denn wer seine Ernährung entsprechend umstellt, der verliert auch ohne Sport an Gewicht. Wozu sich also abrackern?

Ich laufe

Warum mir Bewegung so wichtig geworden ist

Bis zum Sommer 2009 war ich wie jeder andere Sportmuffel auch: Ich wollte nicht schwitzen, Muskelkater war mir zuwider, Fitnessstudios sind mir ein Gräuel (immer noch!) und in Sportklamotten durch die Straßen laufen… nun, einfach nur peinlich!

Heute gefallen mit fordernde Workouts, v. a. aus dem Cardio- und Kickboxbereich, Intervalltrainings mit und ohne Gewichte und wenn es das Wetter zulässt, laufe ich gerne größere Runden durch Berlins zahlreiche Grünanlagen, kurz, es macht mir tatsächlich Spaß, mich zu bewegen. Ich bin dadurch stärker, selbstbewusster und ausgeglichener geworden, ja, tatsächlich auch nachgiebiger mit mir selbst. Vielleicht, weil ich jetzt weiß, dass ich es schaffe und ich mir meiner Kraft bewusst bin, mental wie körperlich. Und das ist eine Erfahrung, die ich nach den vielen Selbstzweifeln, die mich zuvor geplagt haben, nicht missen möchte!

schweinehundUnd der Schweinehund?

Damit ihr mich nicht missversteht: Ich kenne ihn auch, den inneren Schweinehund! Er nervt mich täglich, wenn ich mich für meine Routinen anziehe, der Unterschied zu früher ist, ich höre ihm einfach nicht mehr zu! Denn ehrlich gesagt, ist mir dafür meine Zeit zu schade! Wie viele andere, habe auch ich ein Tagwerk zu verrichten, und wenn ich alles unter einen Hut kriegen will, dann muss ich organisiert bleiben.

Den Schweinehund austricksen

  • Mach einen Termin für Bewegung fest und halte ihn ein (!)
  • Überleg dir einen Tag vorher, wie du dich morgen bewegen möchtest
  • Leg dir nach jedem Workout frische Sportklamotten für den nächsten Tag bereit
  • Vergiss niemals Warm-Up und Cooldown! Solltest du am Anfang stehen, verlängere den Cooldown, es lohnt sich!
  • Lächle, wenn es weh tut oder du aufhören möchtest, das hilft!
  • Hinterfrage niemals deine Entscheidung, denn…

Es ist deine Entscheidung!

ja oder nein, du entscheidest!

Egal, ob du dich für oder gegen Bewegung entscheidest, ich möchte dich bitten, diese Entscheidung auf einem Post-It festzuhalten und sie für dich gut sichtbar irgendwohin zu pinnen! Angenommen, du entscheidest dich, ab heute aktiver zu sein, dann schreib: Ich werde jetzt aktiver sein. Entscheidest du dich dagegen, schreib: Ich möchte nicht aktiver sein.

Immer, wenn du fortan diese Notiz siehst, solltest du dir klar machen, dass du dich entschieden hast und mit dieser Entscheidung leben musst. Mit anderen Worten, wenn da steht Ich werde jetzt aktiver sein, dann halte dich nicht mit Überlegungen auf, mach’s einfach!

Solltest du deine Entscheidung jemals bereuen, dann nimm den Zettel bitte runter und schreib das Gegenteil drauf: Ich möchte nicht aktiver sein. Hör bitte nicht einfach auf oder ignoriere den Pin, sondern lebe ab jetzt mit der neuen Entscheidung.

Das mit dem Post-It mag für einige nach Managerschulung klingen, hilft aber wirklich sich zu fokussieren, v.a. an Tagen, an denen mal wieder alles schrecklich ist. Bevor ihr euch zum Weinen hinsetzt, schaut euch eure Entscheidung an und handelt entsprechend.

Ich für meinen Teil muss nach einem Workout nicht mehr weinen – es sei denn aus Freude darüber, dass es vorbei ist 😉

LG Jesse

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