[vegan] Buchstäbliche Quetschkartoffeln vom Blech

Quetschkartoffeln

Muah! Ich sage euch, das sieht nicht nur interessant aus, das schmeckt so verdammt lecker, ich schwöre, in diesen buchstäblichen Quetschkartoffeln wollt ihr baden! Ich kann gar nicht hinsehen, mein Magen knurrt schon!

Gleich vorneweg, die Idee ist leider nicht von mir. Ich habe sie ganz zufällig über Pinterest gefunden. Ich habe das Rezept nach meinem Geschmack etwas verändert, WW-tauglich, vegan und für mich magenfreundlicher gemacht (von frischem Knoblauch werd ich ganz krank und kann nicht schlafen). Das Original findet ihr bei Use real Butter.

Quetschkartoffeln

[Das Rezept für die leckeren Quetschkartoffeln findet ihr auf SchwatzKatz]

[Völlerei] Schnell viel Essen für wenig Punkte: Mild-Scharfes Blumenkohlpüree

Wenn ich total ratlos bin, was ich mir zu essen machen soll, dann fange ich überall zu naschen an: Erst Banane oder Apfel, dann auch Müsliriegel und am Ende Brot mit mistvielen Punkten obendrauf, obwohl das halbherzige Gericht schon auf der Platte brutzelt… das ist so ähnlich wie hungrig kaufen gehen – bringt nix außer die Punkteplanung aus dem Lot.

Vor einiger Zeit habe ich mir für solche Fälle einen Notfallplan gemacht: Im Schrank gibt es IMMER Gurken und Maiskölbchen im Einmachglas, im Kühlschrank liegen Baby-Karotten, die Obstschale ist voll und in der Truhe warten diverse TK-Gemüse auf Einsatz. So haben sich in letzter Zeit einige Gerichte in meiner Punktewoche etabliert, die schnell gemacht sind und mit ultra-wenig Punkten den Hunger vertreiben und damit auch dann noch gehen, wenn das Tagesbudget schon recht ausgelaugt ist.

Eins davon ist Mild-Scharfes Blumenkohlpüree, das sich auch als Beilage zu Seitan, bestimmt auch Fleisch oder Fisch hervorragend macht. Und sag mir bloß nicht, du magst keinen Blumenkohl, probier mal, dann reden wir weiter!

Bild

Zutaten

1 Tüte (750 gr) TK Blumenkohl (ja, ne ganze, das ist weniger als man denkt)*
1 Tasse Wasser oder Gemüsebrühe
Rosmarin plus Kräuter nach Wunsch
1 TL Currypulver
1 TL Paprikapulver oder Cayennepfeffer
1-2 EL würzige Hefeflocken
1 EL Schmand, alternativ Hafersahne o.ä., auch 100 ml fettarme Milch, Soja-Drink usw., am Sattmachertag auch Quark oder Sojajoghurt denkbar
Pfeffer und Salz

optional (wenn du es ein bisschen schärfer magst) Sriracha nach Geschmack

* Natürlich geht das auch mit frischem Blumenkohl, dauert halt bloß länger. Ach ja, Broccoli ist auch lecker!

Zubereitung im Handumdrehen

Wasser/ Brühe und Blumenkohl zum Kochen bringen, bei geschlossenem Deckel auf mittlerer Hitze garen. Deckel abnehmen und Kochwasser reduzieren lassen. Ich mag es, wenn das Zeug von alleine auseinander fällt, das müsst ihr aber für euch selbst entscheiden. Am Ende jedenfalls zerstoße ich mit dem Holzlöffel die Röschen zu einem Kompott, werfe Kräuter, Gewürze und Hefeflocken hinein, hebe meinen EL Schmand unter, schmecke ab und rödel nochmal mit dem Pürierstab durch → and lecker you go!

blumenkohlpüree2

Tipp: Natürlich wird das Ganze noch schmack- und traumhafter, wenn du Lust und Zeit hast, zuerst Zwiebel und Knoblauch anzuschwitzen, dann erst den Blumenkohl dazuzugeben und mit Wasser aufzugießen *Achtung, Extrapunkte durch Öl*. Da ich weiß, dass es manchmal aber schnell gehen muss oben die Quick and Dirty Methode ;)

Idee: Genauso kannst du natürlich die Schärfe etwas rauslassen und zum Curry mit Honig (besonders für mitessende Kids interessant) arbeiten… passt super zur Blumenkohlbasis und ist genauso schnell gemacht. Kostet aber leider Extrapunkte. Experimentiere einfach ein bisschen und finde deinen ganz persönlichen Geschmack!


Wenn du wissen möchtest, wieviele Punkte dieses Gericht hat, dann trage die Zutaten für eine Person in deinen Punktemanager ein oder schaue sie in deiner Punktetabelle nach. Ich werde nicht auf Kommentare Punkte betreffend antworten, tut mir leid.

Hausgemachte Marinara Sauce

hausgemachte Marinara Sauce

Tipp: Da die Marinara Sauce recht lange vor sich hin köchelt, solltet ihr erwägen gleich einen großen Topf davon zu machen. Das fertige Produkt kann man in Gläser füllen und bis zu 1 Woche im Kühlschrank aufbewahren oder wie ich einfach portionsweise einfrieren.

Zutaten für 3-4 Portionen

1 Dose geschälte Tomaten, dürfen auch frische sein
1 Packung Tomatensauce, ich mag z.B. Nostia von LIDL, die schmeckt hervorragend
1-2 EL Tomatenmark, Konzentrat (optional)
1 kleine Karotte, fein gewürfelt oder gehobelt
1/4 vom roten Apfel, geschält, fein gewürfelt oder gehobelt
1 Frühlingszwiebel, gehackt
1 Knoblauchzehe, zerdrückt
1 EL Pflanzenöl
Basilikum, Rosmarin, Oregano, Thymian, gehackt, frisch oder getrocknet
Paprikapulver nach Bedarf
etwas Cayennepfeffer oder Chiliflocken (optional)
Salz und Pfeffer

Zubereitung

In einer großen Pfanne oder einem Topf 1 EL Olivenöl auf mittlerer Hitze erhitzen, Knoblauch, Zwiebel, Karotte, Apfel und optional Chiliflocken hinzugeben, aromatisch werden lassen (ca. 3 Minuten), darauf achten, dass nichts anbrennt, lieber Hitze kleiner stellen.

Geschälte Tomaten löffelweise dazugeben, zerstoßen und jeweils reduzieren lassen (5-10 Minuten); anschließend ebenso langsam Tomatensoße unterheben, immer wieder warten bis es blubbt, rühren, reduzieren usw. Das dauert bestimmt 20 Minuten, wird aber dadurch auch immer besser! Also Geduld :)

Anschließend Kochplatte auf geringe Hitze stellen, warten bis die Tomatenmasse sich etwas beruhigt hat, Paprika dazugeben, salzen, pfeffern und mit einem Deckel abdecken. 20 Minuten vor sich hinköcheln lassen, zwischendurch ggf. immer wieder rühren.

(Optional) das konzentrierte Tomatenmark einrühren (ergibt meines Erachtens noch einmal eine extra fruchtig-tomatige Note), noch ein letztes Mal auf mittlerer Flamme aufkochen, von der Platte nehmen, die Kräuter unterheben und fertig ist die leckerste Tomatensoße der Welt!

Guten Appetit!

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[Veggie] Gefüllte Ofenkartoffel auf Blattsalat

gefüllte backkartoffel

Einer meiner Lieblingssattmacher ist die Kartoffel. Sie schmeckt gut und hält lange satt. Für mein heutiges Rezept wanderte die Gute erst in die Mikrowelle und anschließend in den Backofen. Heraus kam eine lecker gefüllte „Jacket Potato“, eine Backkartoffel auf Blattsalat mit leichter Aioli und Parmesanstückchen. Absolut lecker!

Schnelle Ofenkartoffeln

*für 2 Personen

2 große oder 4 mittlere Kartoffeln (ca. 400 gr)
etwas Wasser
Salz

Ofen auf 180° vorheizen.

Damit meine Kartoffeln nicht Stunden brauchen und auch wirklich durch sind, stelle ich sie zusammen mit etwas Wasser und Salz zuerst für 10-15 Minuten in die Mikrowelle. Am besten vorher anpieksen oder leicht einschneiden und zwischendurch mal umdrehen.

Sobald sie durch sind, herausnehmen, kurz abkühlen lassen, aufschneiden und befüllen; in Alufolie packen und nochmal 10 Minuten im Ofen aufbacken.

Beim Befüllen könnt ihr eurer Fantasie freien Lauf lassen. Für dieses Rezept habe ich Aioli genommen, ein All-Time-Favorite. Geht schnell und schmeckt auch hervorragend auch als Salatsoße oder Dip!

Aioli (schmeckt auch zu Salat oder als Dip)

1-2 EL hellen Balsamico (z.B. meinen Selbstveredelten mit Apfelsaft)
1 EL Wasser
etwas Salz
Knoblauch nach Wunsch, gehackt (z.B. 1-2 Zehen)
1 sehr fein gehackte Frühlingszwiebel
1 EL Philadelphia Balance (beim Dip oder als Salatsoße gegen Joghurt austauschen)
1 EL Miracel Whip So leicht
Salz & Pfeffer
optional 1 EL geriebener Parmesan

1-2 EL hellen Balsamico (z.B. meinen Selbstveredelten mit Apfelsaft), 1 EL Wasser, etwas Salz, Knoblauch nach Wunsch, sehr fein gehackte Frühlingszwiebel in einen Topf geben und zum Kochen bringen; dabei auf ein Viertel reduzieren, von der Kochstelle nehmen, in eine mittelgroße Schüssel geben, abkühlen lassen.

Philadelphia (oder beim Dip Joghurt) und Miracel Whip unterheben, glattrühren; ggf. abschmecken.

Mischung in die aufgeschnittene Mikrowellenkartoffel schaufeln, in Alufolie packen und nochmal 10 Minuten in den Ofen schieben.

Wer möchte kann kurz vor Schluss noch Parmesanschnitzer darüber streuen. Großzügig pfeffern.

Dazu schmeckt ein einfacher Blattsalat, Tofu, Fisch oder Fleisch.

Guten Appetit!


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[Völlerei] Satt für wenig Punkte: Gerösteter Spargel mit Parmesan

Gestern Abend hatte ich nicht so viel Lust aufs Kochen, dafür aufs Essen. Manchmal ist das ja so: Du bemerkst dieses Loch in deinem Bauch, das dringend gefüllt werden muss? Früher habe ich bei solcher Gelegenheit alles mögliche in mich hinein gestopft, Hauptsache, mein Magen war hinterher überfüllt und schwer. Leider wurde postwendend auch mein Gemüt sehr schwer und ich fand mich für den Rest des Tages ziemlich blöde, dick und ohne Hoffnung… boohooooo!

ofenspargel

Dank Weight Watchers habe ich inzwischen ein paar ganz gute Methoden entwickelt, gegen diese Binging-Attacken anzukämpfen. So ganz auf der Reihe habe ich es zwar auch nicht, will heißen, ich muss in solchen Situationen immer noch essen, aber wenigstens kontrolliere ich heute, was ich esse. Und gestern Abend war das ein ganzer Berg geröstetes Gemüse, v.a. Spargel aus dem Ofen – Mann, war das lecker!

Und da das auch schmeckt, wenn man nicht gerade einen Fressflash hat, teile ich das Rezept fix mit Euch!

Zutaten

für 2 Personen

1-2 Bund grüner Spargel
und wer hat und möchte weitere Gemüse, z.B. Zucchini, Paprika etc. in Scheiben/ Streifen
1 Zehe Knobi, gehackt / zerdrückt
1 Frühlingszwiebel, gehackt (so klein wie möglich)
1 EL Olivenöl
1 EL Balsamico-Essig (am besten schmeckt mein selbstveredelter Essig)
1 Spritzer Limetten- oder Zitronensaft / Konzentrat tut es auch
30 gr frisch geriebener Parmesan (keine Kompromisse, nehmt guten Käse, am besten aus dem Bioregal)
Salz und Pfeffer

Zubereitung

Backofen auf 180-200° vorheizen. Spargel waschen und holzige Enden entweder abschneiden oder einfach abbrechen; falls die Stangen sehr dick sind, schälen. ggf. restliches Gemüse waschen und in schmale Scheiben schneiden.

In einer großen Schüssel oder Schale (der Spargel sollte gut reinpassen) Öl, Essig, Limettensaft glattrühren, Knobi und Zwiebel untermischen, das Gemüse darin wenden, bis es schön vom Dressing überzogen ist.

Auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen (vgl. Foto), salzen und großzügig pfeffern und 7- 10 Minuten (kommt auf die Dicke der Spargelstangen an) im Ofen rösten. Anschließend den Käse darüber verteilen und weitere 5 Minuten in den Ofen schieben. Gleich servieren → Völlerei zum kleinen Punktepreis!

Wer noch was Handfestes dazu möchte, nimmt z.B. Mikrowellenkartoffeln. Um im Low Carb Bereich zu bleiben, wähle Wildlachs oder eine Sattmacherportion Fleisch.

Guten Appetit!


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