Jesse und das Wochenextra – Essen oder Angst haben?

liebe waage

Ich hatte es ja vor zwei Wochen angekündigt: Um mein renitentes Gewichtsplateau (zweieinhalb schrecklich quälende Monate) zu überwinden, habe ich angefangen, mit System mein Wochenextra aufzuessen – ja, genau, ihr seht richtig: Ich esse seit 2 Wochen das GESAMTE Wochenextra auf und bin nicht daran gestorben – wer hätte das gedacht? :D

Ganz im Gegenteil, ihr werdet es kaum glauben, aber ich hab schon wieder abgenommen! Ganze 800 Gramm sind diese Woche ins Off gewandert, will heißen, mein mittelfristiges Ziel unter 62 zu fallen ist geschafft. Heute morgen zeigte meine Waage 61,9 Kilo – ich bin schon ganz doof vor Freude! Auch in der Messtabelle sieht es wieder rosig aus: Seit Januar hat meine Hüfte ganze 10 Zentimeter nachgelassen, die Taille 9 cm und die Brust 6 cm – HAPPY!

Aber was ist das nun für ein System?

Wochenextra verputzen mit System: Der Wendie-Plan

Bestimmt habt ihr alle schon mal vom Wendie-Plan gehört. Er wurde auch schon mehrfach im WW Forum verrissen (wobei ich niemanden dort gefunden habe, der ihn auch nur ansatzweise korrekt durchgeführt hätte oder ihm wenigstens eine Chance gegeben hat…).

Die Idee zum Wendie-Plan hatte eine Weight Watcherin aus den USA, die sich ebenfalls aufgrund eines Gewichtsstillstands Gedanken über Weight Watchers Punkte gemacht hat. Das hat sie, wie ich finde, ganz schlau angestellt, denn anstatt den Tag mit beispielsweise 26 Punkten als die gegebene Einheit zu sehen, hat Wendie ihn als einen Teil der Woche betrachtet – wie WW das ja auch eigentlich vormacht. Somit stehen ihr also nicht pro Tag 26 Punkte zur Verfügung, sondern 7 x 26 Tagespunkte = 182 Fixpunkte plus variable 49 Wochenextrapunkte = 231 Punkte (Ich war mal so frei, die amerikanischen Werte durch die deutschen zu ersetzen, das macht die Sache im folgenden einfacher).

WW und Grundumsatz

Ich schreibe 182 Fixpunkte, weil du dein Tagesbudget nach Möglichkeit nicht unterschreiten solltest, sonst kommst du in den Hungerstoffwechsel, was dir nichts bringt – hatten wir ja schon mal in Wissen ist Macht; Thema Grundumsatz. Darüber hinaus wusste Wendie, dass du schlechter abnimmst, wenn du einem strikten Plan folgst, also täglich immer nur eine bestimmte Menge an Energie zu dir nimmst. Der Körper ist nämlich faul und denkt sich: „Cool, die Alte gibt mir täglich bloß meinen Grundumsatz, daher geb ich ihr täglich nur so viel Energie, wie nötig ist, das bisschen zu verbrennen, den Rest lege ich für schlimme Zeiten an…“ → Fettabbau nicht länger möglich, die Folge davon ist widerum Gewichtsstillstand, Frust, Jojo und so weiter.

Bei WW wird v.a. über die Sattmacher für Abwechslung im Stoffwechsel gesorgt. Ich hatte ja eine Zeit lang mein Essen auch in Kalorien (FDDB.info) getrackt und festgestellt, dass die einzige Art nicht permanent unter den Grundumsatz zu fallen, ist, täglich Sattmacherportionen in Form von Kohlehydraten zu mir zu nehmen. Pasta z.B., würde man sie komplett aufschreiben müssen, hätte ich pro Teller locker 13-15 Punkte weg, WW jedoch deckelt das Ganze mit ihrer Sattmacherpauschale (könnt ihr im Manager nachsehen) und sofern du nicht täglich übertreibst hast du durch den Sattmacher deinen Stoffwechsel angekurbelt, der an diesem Tag mal ein bisschen mehr zu tun hat als sonst.

Wozu also noch das Wochenextra?

Ihr habt doch sicher schon vom so genannten Refeed-Day gehört, nicht? Der wird von den Kalorienzählern empfohlen, damit der Stoffwechsel nicht einschläft. Die Theorie dahinter ist, dass du an einem Tag in der Woche die Kalorienzufuhr stark erhöhst. Dadurch soll der Stoffwechsel angeregt werden.

WW sieht keinen Refeed-Day vor, gibt uns dafür aber das Wochenextra, das wir verprassen können, wie wir wollen. Entweder auf einmal (das kommt dem Refeed wohl am nächsten) oder aber über die Woche verteilt, sodass der Stoffwechsel sich bloß an nichts gewöhnt.

Und genau so hat Wendie, die Amerikanerin mit dem Plan, es dann auch gemacht. Sie hat ihr Wochenextra geschickt auf 7 Tage aufgeteilt, einen BIG DAY (vergleichbar mit Refeed-Day) festgelegt und so ihr Gewichtsplateau für immer in die Wüste geschickt. Und wie sich herausgestellt hat, nicht nur ihres, sondern auch das vieler anderer Weight Watcher auf der ganzen Welt, inklusive mir, der Jesse aus Berlin ;)

Danke Wendie!

Jetzt wollt ihr sicher wissen, wie das geht, oder? Sag ick euch!

So macht ihr den Wendie-Plan richtig

Wendie Plan CalculatorEuer Tagesbudget

Ausgehend von eurem  Tagesbudget (abhängig von Größe, Alter, Geschlecht und Gewicht) = Euer Grundumsatz, könnt ihr euren persönlichen Wendie-Plan errechnen lassen. Ich habe z.B. 26 Punkte am Tag.

Big Day

Außerdem braucht ihr einen Big Day. Das ist der Tag, an dem ihr’s ordentlich krachen lasst, Kuchen esst, Pizza bestellt, Wein und Bier trinkt… whatever…. Bei mir ist das der Freitag, weil wir freitags zum Wochenabschluss gerne essen gehen. Um die vielen Punkte voll zu kriegen, könnt ihr ja mal eine Pizza (Tipp: besser ohne Mozzarella) essen – ich mach das immer so ;)

Mein Wendie-PlanDer Wendie- Calculator

Mit diesen Daten klickst du auf den folgenden Link Wendie- Calculator, trägst die Werte ein und wählst ganz unten bei Versions of the Wendie Plan den Punkt Points Plus based on original Wendie-Plan an.

Mein Wendie-Plan seht ihr auf der rechten Seite. Am Freitag, meinem Big Day,  darf ich 41-46 Punkte verprassen – ist das nicht traumhaft? :D Wie ihr seht, sind auch die restlichen Tagen aufgepeppt. Offenbar stimuliert das genauso meine Fettverbrennung, ich nehme schön ab, von Stillstand ist derzeit keine Rede mehr.

Empfehlung

Ich empfehle den Wendie-Plan denen, die vielleicht nur noch in sehr geringen Dosen abnehmen (100-200 gr pro Woche) oder eben stehen. Von Stillstand oder gar Plateau spricht man ab 3-4 Wochen Stillstand trotz plangerechter Diät.

So, dann mal auf in eine weitere Woche Wendie-Plan! Abnehmen fühlt sich so gut an… hach! HAPPYHAPPYHAPPY!

Schöne Woche wünscht,
Jesse

Wissen ist Macht – erster Zwischenbericht

daumenhochNachdem vor 2 Tagen die Emotionen so hochgeschnellt sind (wenn ich das nächste Mal ein Experiment mache, behalte ich es bis zum Ergebnis für mich…LOL!), weil ich WW mit Kalorienzählen verbinden wollte (s. dazu Mal laut gedacht… Krise in Sicht…), möchte ich euch heute gleich einmal mit den ersten Ergebnissen konfrontieren.

Nachdem ich bei FDDB.de (danke Hilde und Chouquette) und my-miracle.de (danke Aliya) einige Test-Tage aus der Vergangenheit (aus meinem WW Tagebuch übernommen) eingetragen hatte, konnte ich feststellen, dass ich meistens (außer an Pastatagen, also 1-2 mal die Woche) UNTER meinem Grundumsatz von +-1300 kcal liege. (Ich möchte mich jetzt nicht um Zahlen streiten, also bitte keine Kommentare dazu, nehmt sie als gegeben hin. Danke!)

Grundumsatz und Hungerstoffwechsel

[Wer hierüber schon Bescheid weiß, der switche bitte zur nächsten Überschrift] Der Grundumsatz ist der Energiebedarf, den der Körper im völligen Ruhezustand benötigt, um alle Funktionen aufrecht zu erhalten, also ohne Sport und alltägliche Aktivitäten wie Zähneputzen. Das kannst du auf Wiki unter Grundumsatz noch einmal genauer nachlesen und hier deinen Grundumsatz berechnen. Bei einer Diät sollte man den Grundumsatz möglichst nicht allzu stark unterschreiten, weil sonst der Stoffwechsel auf bockig umstellt, Muskeln verbrennt, Eiweißbrücken abbaut und alles mögliche tut, außer Fettreserven anzugehen – das macht er erst kurz vorm Kippen. Dieser Zustand wird als Hungerstoffwechsel bezeichnet. Um langsam, stetig und gesund abzunehmen (z.B. mit WW) sollte man immer seinen Grundumsatz verbrauchen, dann ist der Stoffwechsel glücklich und hat kein Problem damit überschüssige Fettreserven anzugehen, denn er muss nicht für Notzeiten vorsorgen.

WW und Grundumsatz

Ein WW Tag ist ziemlich geschickt aufgebaut – soviel habe ich verstanden – denn irgendwie schaffen die es mit ihren (bei mir) 26 Punkten diesen Grundumsatz von ca. 1300 kcal immer zu erreichen, zumindest, wenn du täglich deine Calcium-, Fett-, Obst- und Gemüserationen sowie genug Flüssigkeit zu dir nimmst und viel Abwechslung in deinen Plan bringst. Ich habe das auch mit Zutaten wie Fleisch und Wurstwaren getestet, obwohl ich die nicht zu mir nehme, einfach, weil es so faszinierend ist, zu sehen, wie geschickt die das machen. Von daher also absolut grünes Licht für WW, am Programm ist gar nichts falsch, man sollte bloß schauen, dass man es auch (noch) richtig macht.

Trotzdem kann es dazu kommen, dass du „zu wenig“ isst, was hin und wieder auch kein Problem darstellt, aber auf lange Sicht dem Stoffwechsel vermittelt, dass er aufpassen muss. Er fährt also runter und lagert alles ein, was er kriegen kann. Je leichter du während deiner Diät wirst, desto eher ist das der Fall. Ich z.B. passe mit meinen täglichen Calcium-, Fett-, Obst- und Gemüserationen nicht so gut auf, esse nie Fleisch, selten Fisch, Eier oder Hülsenfrüchte; ernähre mich also eher einseitig. Dadurch falle ich an 4 von 7 Wochentagen UNTER den Grundumsatz und lande im Schnitt bei 1100 kcal. Ich glaube, das wäre nicht mal schlimm, wenn ich nicht schon im Normal-BMI-Bereich läge und keinen Sport machte.

Und was ist die Lösung?

Was DIE Lösung ist, weiß ich nicht. Mir hat die Info erst mal geholfen, meinen Speiseplan wieder besser zu überdenken. Ich habe in den letzten zwei Tagen geschaut, dass ich auf oder leicht über 1300 kcal komme, meinem Stoffwechsel also gute Zeiten vermittelt. Dafür musste ich 2 mal das Wochenextra anbrechen, hatte ein mega-schlechtes Gewissen und heute morgen LOCKER unter 64 auf der Waage! Letzten Sonntag waren es unter uns gesagt 65,4 Kilo, weshalb ich Montag erst gar nicht draufgestiegen bin…. Das sagt nach zwei Tagen noch gar nichts, klar, aber ich merke an mir, an meiner Konstitution, dass es mir besser geht – und das, obwohl es SCHON WIEDER SCHNEIT… ACK!

Ich teste munter weiter und halte euch auf dem Laufenden.

LG
Jesse

Deinen Grundumsatz berechnen
Kalorien zählen mit My Miracle (finde ich ein bisschen einfacher, handlicher als FDDB)
Kalorien zählen mit FDDB

Krisen-Reset und Tschuldigung!

„Tschuldigung, so war es nicht gemeint…“, sagte Jesse und wurde allein beim Gedanken an ihren gestrigen Fehler rot.

Die Rede ist von meinem Artikel Mal laut gedacht… Krise in Sicht…. Er kam offenbar ziemlich „am Boden zerstört“ rüber und dafür möchte ich mich noch mal in aller Form entschuldigen! Er war nämlich nicht so gemeint, denn ihr wisst doch: We gotta fight for it! Motiviert bleiben – auch wenn’s mit der Waage nicht klappt!

der 64 protest

Derzeit kann ich wirklich noch über mein Gewichtsplateau lachen. Es fasziniert mich, wie lange mein Körper nun schon seinen renitenten Kurs durchhält, trotz all der Mühe, die ich ihm mache. Er hält seinen Stillstand wie auf schmuddelig getrimmte Hollywood-Kids ihre halb zerstörte amerikanische Flagge im ultimativen Endzeitmovie. LOL!

Aber es gilt natürlich, die Zeichen meines Frühwarnsystems zu erkennen und ernst zu nehmen: Es begann damit, dass ich letzte Woche nicht mehr alles eingetragen habe, weil etwas in mir meinte, es sei doch eh für die Katz. Gestern wurde mir das sehr bewusst und so beschloss ich, einen Artikel darüber zu schreiben, damit das Problem im Hier und Jetzt manifestiert ist – wisster, was ich meine? Sobald man Dinge anspricht, sind sie real, behält man sie für sich, kann man so tun, als hätte man sie übersehen. Das wollte ich aber diesmal auf keinen Fall, denn diesmal möchte ich es einfach schaffen!

Und damit das auch funktioniert, brauche ich eben die richtige Information. Und meine Idee mal Kalorien zu zählen war einfach nur ein Teil der Informationsbeschaffung, nicht der letzte Grashalm auf der Atommüllalm. Sorry, wenn sich das so angehört hat, Asche auf mein Haupt! Es kommt mir vor, als hätte ich mir eure Anteilnahme durch einen missverständlichen Artikel erschwindelt, das tut mir leid! Ich mach’s wieder gut ;)

LG Jesse

P.S. Danke von Herzen für eure Kommentare, darüber habe ich mich super gefreut!

Mal laut gedacht… Krise in Sicht…

Ich verstehe es einfach nicht!

Okay. Ich sage es jetzt! Ich steuere auf eine echte

[bigtime]  KRISE  [/bigtime]

zu, weil ich – egal, was ich tue (Wochenextra aufessen oder nicht, Aktivpunkte anbrechen oder nicht, weniger essen, mehr essen, bewegen etc.) – einfach nicht unter diese Gewichtsmarke (stetig schwankend zwischen 63,7 und 64,5) komme! Kurz, ich bin des Wartens müde, es muss jetzt etwas passieren!

Frühwarnsystem auf rot

Dieses machtlose Gefühl und der Ärger über meinen Körper, der einfach nicht mehr tut, was er soll, lösen ein starkes Déjà-vu in mir aus: 2011, nach 12,2 Kilo Abnahme, hatte ich ebensoviel gewogen (63,7) und egal, was ich auch gemacht habe, es ist nie weiter runter gegangen, zumindest nicht für eine nennenswerte Zeitspanne. Es hat mich ein ganzes Jahr Überwindung gekostet, mich dem Problem erneut zu stellen und siehe da, es hat sich nichts verändert: Jesse kommt nicht unter 63 Kilo, da kann sie machen, was sie will.

Was ist anders als zuvor?

Es gibt ein neues Programm, WW ProPoints 2.0, bei dem ich nicht mehr 28, sondern nur noch 26 Punkte essen darf, halbe Punkte gibt es nicht mehr, die meisten Lebensmittel haben nun mehr Punkte als zuvor; außerdem stehen mir nun wöchentlich 49 statt 35 Wochenextrapunkte zur Verfügung. Bis auf ein paar Ausnahmen habe ich die Punkteverschiebung nicht sonderlich gemerkt, nur die halben Punkte, die jetzt oft aufgerundet werden, haben mir anfangs Stress gemacht. Und doch… seitdem geht bei mir NICHTS MEHR!

Fazit

WW ist vielleicht einfach nicht mehr das Richtige für mich? Klingt doof, ging ja vorher immer, funktioniert bei so vielen anderen, aber bei mir funktioniert es eben nicht mehr. Es muss also für mich eine Alternative her bevor ich total aus der Bahn geworfen bin. Und darum werde ich jetzt anfangen WW mit Kalorienzählen zu verbinden, will heißen, KEINE Sattmacherportionen mehr und einsehen, dass auch Bananen nicht aus Luft bestehen. Gefällt mir gar nicht, aber was sein muss, muss sein.

Mehr dazu, wenn es klappt!

Schöne Woche,
Jesse

P.S. Klingt wahrscheinlich schlimmer als es ist! Ich bin weder verzweifelt noch manisch (noch nicht), ich habe bloß den ganzen Kopf voller Fragezeichen und bin auf der Suche nach Antworten! 

Richtig Maß nehmen

Nachdem ich jetzt schon mehrfach gefragt wurde, wie genau ich denn Maß nehme, habe ich zur besseren Illustration eine Zeichnung dazu erstellt.

richtig maßnehmen

Wichtig ist, dass du aufrecht und entspannt dastehst, also weder den Bauch einziehst, noch die Arme anstrengst. Einfach ganz locker bleiben.

Hier noch mal in Worten

Brustumfang / Oberweite

Die Oberweite wird an der stärksten Stelle des Busens gemessen. Schlinge das Maßband knapp unter den Achselhöhlen über den Rücken (Vorsicht, auf dem Rücken nicht nach unten rutschen, eher das Band etwas höher ansetzen) um die Brust. Ich trage dazu immer einen leichten Stoff-BH, da dessen Passform die Lage des Maßbandes auf dem Rücken vorgibt.

Taille

Die Taille wird an der schmalsten Stelle deiner Körpermitte gemessen. Sie liegt gewöhnlich zwischen Rippenbogen und Hüftknochen (Ich musste lange suchen – LOL!).

Hüftumfang

Die Hüftweite misst du an der stärksten Stelle der Hüfte, inkl. Bauchansatz und Po, wenn möglich. Konzentriere dich hier weniger auf die Körperteile, denn auf die Mission: Stärkste Stelle finden, aufschreiben, fertig!
Ach ja, bitte nicht den Bauch einziehen – schaut ja keiner zu ;)

Oberarm

Den Oberarm misst du an seiner stärksten Stelle. Die liegt gewöhnlich etwas unterhalb der Achsel, etwa in der Mitte von Bi- und Trizeps. Muskeln nicht anspannen!

Oberschenkel

Den Oberschenkel misst du ebenfalls an seiner stärksten Stelle. Ich mache es immer im Sitzen, da ist es einfacher das Bein ganz locker zu lassen.

Das richtige Maßband

Ich benutze ein ganz gewöhnliches, handelsübliches Maßband, wie es auch Schneider haben. Du findest es z.B. in der Kurzwarenabteilung bei Kaufhäusern wie Karstadt o.ä. Kost bloß ’n Klicker und ’n Knopp!

Na denn… viel Spaß beim Messen!

Hilfe, ich bin eingeladen – Essengehen mit Weight Watchers

Tipps und Tricks für Weight WatcherDas kennt ihr bestimmt auch: Hochmotiviert bringt ihr die ersten Tage oder sogar Wochen Weight Watchers hinter Euch, habt womöglich schon abgenommen, fühlt euch gut im Programm und dann…, tja, dann kommt eine/r und lädt Euch zum Essengehen ein…. Was tun?

Absagen? Auf gar keinen Fall!

Denn es gibt immer einen Weg im Plan zu bleiben und dennoch ein bisschen zu feiern. Und wenn ihr es geschickt anstellt, müsst ihr euch nicht mal outen und erklären, dass ihr auf Diät seid! Musste ich jedenfalls nie. Hier meine Tipps für einen netten Abend mitten im Feindland – der Außenwelt, der Punktefalle.

Tipps für einen Abend in der Punktefalle

Szenario 2.1.: Essen gehen – geplante Einladung

Das dürfte für uns alle die größte Hölle sein. Wir haben keinerlei Kontrolle über die Speisen und wissen allzu gut wie viel man bei der Zubereitung „falsch“ machen kann. Aber keine Angst! Ich gehe jede Woche wenigstens einmal essen und habe trotzdem abgenommen :)

Tipps

  1. Tag einteilen. Ich esse morgens einen Obstsalat mit Joghurt bis 1,8% oder Magerquark – etwa 3-5 Punkte je nach Milcheinlage; zwischendurch einen Müsliriegel, z.B. Corny free für 2 Punkte und zu Mittag max. 6 Punke; z.b. 1 Mikrowellenkartoffel/gebackene Kartoffel mit Kräuterquark, Gebackenes Gemüse, Spinatreis – nicht satt, sondern mit nur 4 EL Reis, usw. Hier findet ihr meine Hauptgerichtliste mit vielen Ideen bis 6 Punkten. Auch hilfreich ist hier der WW Programmanager und die WW Rezeptbörse.
  2. Tags zuvor und vielleicht noch mal kurz vor deinem Termin Sport. Zum Punktesammeln eignen sich besonders Cardio-Trainings, High Intensity Workouts und Jogging. Um den Stoffwechsel anzuregen reicht aber schon ein ausgedehnter Spaziergang an der frischen Luft! Workout-Ideen findest du unter MyWorkoutTipps.
  3. Bestimme das Restaurant. Ich z.B. wähle grundsätzlich den Japaner, denn Sushi hat immer noch die wenigsten Punkte. Das sieht man allerdings nicht im Punktemanager, da der immer von Einzelröllchen ausgeht. Reis ist aber immer noch ein Sattmacher, vergiss das nicht. Ab einer gewissen Menge, darfst du also essen bis du satt bist. Ich habe mir mal die Mühe gemacht und meine Röllchen auseinander genommen (den gesamten Artikel findest du hier), die Zutaten einzeln abgewogen und das Ergebnis aufgeschrieben: Anstatt wie vom Punktemanager behauptet 24 Punkte, kam ich auf gerade mal 14 für ein ganzes Sushimenü (=pappsatt). Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass zu japanischem Essen meist Tee gereicht wird. Die Alkohol-Frage erübrigt sich meist.
  4. Meine zweite Wahl ist der Italiener. Dort bestelle ich mir einen Rucola-Salat mit dem Dressing daneben; dazu eineRucola Salat Foccacia ohne Öl; also ein Pizzaboden mit Kräutern. Nun hast du die Möglichkeit den Salat auf den Boden zu häufen, selbst mit Salatsoße zu beträufeln und für etwa 1/3 der Punkte Pizzagenuss zu haben. Ein gewöhnlicher Pizzaboden hat etwa 20 Punkte. Iss nur die Hälfte, dann bist du bei 10. Plus Dressing – da bin ich großzügig und sage mal 5 Punkte; evl. ein paar Stückchen Parmesan – noch mal 5 Punkte = 20 Punkte. Das ist immer noch viel, aber überschaubar, oder?
  5. Möchtest du einen Wein dazu, gelten die gleichen Tipps wie bei Szenario 1: Einen Trinken gehen, Punkt 2-4. Immer erst Wasser, zwischendurch Wasser und nur zum Essen 1 Glas Wein (etwa 5 Punkte).
  6. Grundsätzlich sehr gut mit dem Weight Watchers Plan vereinbar sind Speisen wie gedünsteter Fisch (Sattmacher-Liste ggf. abschreiben und in die Tasche legen) und Gemüse, Gegrilltes allgemein (solange ohne Öl gegrillt wird) und natürlich Salat OHNE Dressing. Ich bestelle mir das Dressing grundsätzlich daneben oder frage nach Essig und Öl, damit ich es selbst machen kann. Eine Bekannte von mir nimmt sich ihr Dressing immer selbst mit. Dazu hat sie ein kleines Tupperware-Döschen in der Tasche.
  7. Nicht sehr gut mit dem Punktekonto kompatibel sind meiner Erfahrung nach Afrikaner, Thai, Chinese, Grieche (!) und Spanier (!!!). Alle benutzen sehr viel Öl, so viel, dass es unüberschaubar wird. In meiner Abnahmezeit habe ich alle ausprobiert und immer wenn ich einen der o.g. gewählt habe, ist es zu einem kurzfristigen Stillstand bei der Abnahme gekommen. Allerdings bin ich Vegetarier, will heißen, ich habe beim Griechen noch nie gegrilltes Fleisch gegessen. Da könnte man vielleicht Glück haben. Ebenfalls bedingt geeignet ist der Inder/Nepalese etc. Die Inder kochen viel mit Gee, das ist indische Butter und hat unendlich viele Points.

Szenario 2.2.: Essen gehen – spontane Einladung

Ich schätze, da bleiben einem lediglich die guten alten Grundprinzipien des Abnehmens

  1. der Salat (Dressing daneben!)
  2. Finger weg vom Brotkorb
  3. das gute alte FDH-Prinzip
  4. Gegrilltes und Gedünstetes jeder Art
  5. Verlass dich auf dein Wochenextra
  6. Plane für den Tag darauf einen laaaaaangen Spaziergang, eine Fahrradtour oder ein deftiges Workout. Workout-Ideen findest du unter MyWorkoutTipps.

Und solltest du über die Stränge schlagen: Einfach mal fünf gerade sein lassen! Morgen machst du es eben wieder besser!

Guten Appetit!

Hilfe, ich bin eingeladen – Einen trinken gehen mit Weight Watchers

Tipps und Tricks für Weight WatcherDas kennt ihr bestimmt auch: Hochmotiviert bringt ihr die ersten Tage oder sogar Wochen Weight Watchers hinter Euch, habt womöglich schon abgenommen, fühlt euch gut im Programm und dann…, tja, dann kommt eine/r und lädt Euch zum Ausgehen ein…. Was tun?

Absagen? Auf gar keinen Fall!

Denn es gibt immer einen Weg im Plan zu bleiben und dennoch ein bisschen zu feiern. Und wenn ihr es geschickt anstellt, müsst ihr euch nicht mal outen und erklären, dass ihr auf Diät seid! Musste ich jedenfalls nie. Hier meine Tipps für einen netten Abend mitten im Feindland – der Außenwelt, der Punktefalle.

Tipps für einen Abend in der Punktefalle

Szenario 1: Einen trinken gehen

Alkohol, das wissen wir alle nur zu gut, hat megaviele Punkte, setzt die Willenskraft herunter, wenn nicht außer Kraft, und hemmt die Fettverbrennung. Dennoch ist es bei Weight Watchers nicht verboten, auch mal ein Gläschen zu trinken. Und wenn man es geschickt anstellt, muss Alkohol keine Stolperfalle sein.

Tipps

  1. VORHER essen! Am besten etwas solides. Du solltest vor einer Sause keinen Hunger haben, denn Alkohol regt den Appetit an und wenn du später einen im Tee hast, schlägst du ggf. über die Stränge.
  2. Lass grundsätzlich das erste und letzte Glas ein alkoholfreies sein. Wasser ist dafür am besten geeignet! Erklär einfach, du brauchst erst mal was zum runterschütten. Ich wechsele immer ab: erst alkfrei, dann Alk, dann alkfrei usw. Meistens kommt es ja nicht zu mehr als 3 Gläsern am Abend und wenn davon 2 Wasser waren, muss ich mir nie einen Kopf machen ;)
  3. Grundsätzlich einen Krug Wasser dazu bestellen. Du könntest behaupten, du hättest heute noch nicht genug getrunken und möchtest verhindern, dass du nun den Alk runterkippst. Ich habe festgestellt, dass meine Begleitung sich danach ebenfalls am Wasser beteiligt.
  4. Bist du ein Weintrinker, rate ich dir zu Weißwein. Er ist meist leichter und steigt weniger schnell zu Kopf. Früher hatte Weißwein auch mal weniger Punkte als Rotwein, inzwischen hat WW die Punkte dem höheren Niveau angepasst. Wie dem auch sei, ich glaube, Weiß- und Roséwein schlagen insgesamt weniger zu Buche, egal wieviele Punkte wir dafür auch aufschreiben müssen.
  5. Bist du Biertrinker solltest du grundsätzlich dein erstes Glas ein Alkoholfreies sein lassen! Erdinger Weißbier Alkoholfrei z.B. hat bloß 3 Punkte bei 500 ml, man trinkt ewig daran und es schmeckt echt okay. Sollte jemand nach dem Grund für das Alkoholfreie fragen, behaupte einfach, du hättest zuhause schon ein Bier getrunken und wolltest nicht gleich knülle sein.
  6. Trinkst du gerne Cocktails solltest du auf Longdrinks setzen. Wodka-Lemon oder Gin-Tonic haben immer noch weniger Punkte als Caipi oder Margarita. Auch hier gilt grundsätzlich die Wasserkrug-Sache! Gute Cocktailbars stellen dir von alleine Wasser hin, denn Cocktails (Alk allgemein) trocknet nun mal aus. Danach fragen schadet auch nicht. Ich füge jeder meiner Alk-Bestellungen grundsätzlich den Zusatz : „…und ein Glas Leitungswasser“ hinzu. Hat noch nie einen gestört!

Im nächsten Artikel trage ich meine Erfahrungen rund ums Essengehen für euch zusammen. Also… dranbleiben, wir sehen uns! :)

Schönen Abend,
Jesse