Die Sonne ist an allem Schuld!

Menno! Derzeit fällt es mir vielleicht mal so schwer am Ball zu bleiben, ich trau mich schon gar nicht mehr zu schreiben *rot*. Noch ist nichts passiert, ich dümpel zwischen 61 und 61,5 kg herum, halte mich meistens an mein Budget und esse dann doch ein Eis, gehe doch mit essen und treffe mich auf den verbotenen Nachmittagskaffee… Eigentlich total schön, aber ungesund fürs Punktekonto. Hmp!

belohnmichDie letzten zwei Tage gingen so halbwegs, ich war – nach Nickis Kommentar – mal wieder rennen, statt Jillian zu huldigen (fand ich toll) und gestern habe ich es trotz abendlicher Zusammenkunft im Biergarten geschafft, bloß einen Salat mit Apfelsaftschorle zu nehmen. Ach ja… und 1 Bier habe ich getrunken. Es hat aber noch gerade so ins Budget gepasst, puh!

Mein Verdacht ist ja, dass mein Hirn durch die Deadline für mein U60-Vorhaben (Mitte Juni Mitte Juni Mitte Juni Mitte Juni) so dermaßen unter Druck steht, dass es nicht länger gewillt ist, mitzumachen  – jaja, an Ausreden mangelt es ihr nicht! So war ich aber schon immer. Grenzen aller Art, gute oder schlechte, konnte ich noch nie leiden. Dabei hätte mir diese so gut getan! :S

Da bleibt nur eins zu sagen: Weitermachen, denn …belohnt wird immer erst am Ende!

Ich wünsch euch was,
Jesse

Den Schweinehund wieder im Griff

sag nein zum inneren schweinehund

Nach anfänglichem Straucheln ist es mir während der letzten Woche gelungen, das Segel wieder herumzureißen und meinen Kurs zu korrigieren. Neben vielen Rezepten, die ich endlich zusammen- und eingetragen habe, habe ich geshredded, meine Punkte gezählt und aufgeschrieben, mein Hirn aufgeräumt und den Schweinehund vor die Tür gesetzt.

Die Mühe hat sich gelohnt! Nicht nur die Jeans sitzt wieder locker, auch das Bäuchlein unterm Kleid (das ich bei dem Eiswetter leider nicht tragen kann) ist flacher und das Gemüt leichter geworden. Gegangen sind 500 Gramm, die Waage zeigte heute morgen 61,6 kg, Tendenz fallend. Puh!

Noch 1,7 Kilo bis Wunschgewicht. Das schaffe ich!*

*wenn nicht bis Mitte, dann eben bis Ende Juni. Definitiv!

Eine schöne und erfolgreiche Woche,
Jesse

FiFeb Challenge 2013 – So war es für mich

Soooooo! Das war sie, die Fit im Februar Challenge, kurz FiFeb 2013, nach einer Idee von Kristin auf Selbstbewusstleben. Die meiste Zeit hat sie mir viel Spaß gemacht, ich bin viel fitter als zuvor und meine neue Form kann sich durchaus sehen lassen.

Ich habe aber auch festgestellt, dass zu viel Bewegung in zu kurzer Zeit nicht so richtig gut für mich ist. Meine Gelenke sind ein wenig wund und so recht erholen konnten sich meine Muskeln nicht. Aber darum ging es ja nicht. Es ging für mich darum, durchzuhalten und das, was ich mir vorgenommen habe, auch gegen den Willen meines Körpers durchzuziehen. Das habe ich geschafft, ich bin froh und jetzt darf die Vernunft auch wieder mitmachen!

Die sagt mir, ich sollte künftig mindestens 2 mal in der Woche Pause machen (nach Pausentagen wiege ich nämlich kurioserweise weniger). Daher werde ich meinen Fitnessinput fortan auf 4 Tage die Woche verringern, dafür die Zeit noch ein bisschen hochdrehen, z.B. von 40 min auf 50/60 min pro Einsatz. Das sollte zu schaffen sein und auch etwas bringen.

Wie geht es euch so? Habt ihr durchgehalten? Wie fühlt es sich an?

Sehr gespannt,
Jesse


1. Februar, Freitag

20 min Cindy Whitmarch Fat Burn; 20 min Jillian Michaels Shred Level 2 (einfach selbst auf youTube suchen, posten wäre illegal); 10 min Full Body Stretching

2. Februar, Samstag

20 min Cindy Whitmarch Fat Burn; 20 min Jillian Michaels Shred Level 1;10 min Cooldown

3. Februar, Sonntag

20 min Jillian Michaels Shred Level 1; 70 min Spazierengehen

4. Februar, Montag

55 min Jillian Michaels: Banish Fat Boost Metabolism

5. Februar, Dienstag

Active Rest: 20 min Yoga for Beginners

Note: Gefühlt hätte ich auch shredden können, habe aber Bedenken es zu weit zu treiben.

6. Februar, Mittwoch

30 min Cindy Whitmarch Cardio Burn; 20 min Jillian Michaels Shred Level 2 (einfach selbst auf youTube suchen, posten wäre illegal); 10 min Full Body Stretching

7. Februar, Donnerstag

15 min Denise Austin: Ultimate Fat Burn Workout (Vorsicht: Ist etwas stressig und sehr amerikanisch!); 20 min Fat Burning and Abs Workout Level 1 | BeFit in 30 Extreme; 20 min Abs Of Envy Workout (super Bauch Workout!!!!); 10 min Denise Austin Yoga Stretch (schöner Abschluss!)

Note: Ein bisschen hart vielleicht, aber ich musste Stress abbauen.

8. Februar, Freitag

20 min Jillian Michaels Shred Level 2 (einfach selbst auf youTube suchen, posten wäre illegal); 10 min Full Body Stretching

Note: Heute hatte ich zum ersten Mal echte Probleme beim Durchhalten, das muss ich zugeben. Mir tun die Arme weh – hatte ich bisher noch nie!

9. Februar, Samstag

Pause – das hat gut getan! :)

10. Februar, Sonntag

30 min Jogging, leichter Trab, ca. 4,5 km; 20 min Jillian Michaels Shred Level 1; 20 min Abs Of Envy Workout; 10 min Full Body Stretching

Note: Sehr angenehm empfand ich heute früh das Laufen, was ich nun schon seit November letzten Jahres selten getan habe. Durch die ganzen Workouts hat sich meine Fitness enorm verbessert. Ich hatte keinerlei Probleme das Tempo zu halten, mir war weder schwindlig, noch habe ich irgendwann gedacht, ich könne nicht mehr. Normalerweise habe ich solche Anfälle – v.a. in den ersten 10 Minuten und nochmal bei ungefähr 25 Minuten. Definitiv eine große Verbesserung also!   \:D/   Hurraaaa!

11. Februar, Montag

55 min Laufen, ca. 6,8 km, durchschnittliche Herzfrequenz 133

Note: Was hat es eigentlich mit dieser Herzfrequenz auf sich? Versteh ich ja noch nicht so ganz…

12. Februar, Dienstag

30 min Davina Core Stability (von DVD)

Note: Boah! War ich heut jammerig! *Flenn, meine Hüfte, Aua, meine Knie, oh weh, vielleicht hab ich was am Arm…* und so… hüstel… daher nur Davinas Core Stability, von der Intensität her etwa vergleichbar mit Yoga (also 1 Punkt… LOL!). Man schwitzt nicht, stretcht, atmet und trainiert Körperhaltung und Balance. Find ich absolut klasse – wie die ganze Davina Collection eigentlich (Rezension folgt). Danach ging’s mir richtig gut!

13. Februar, Mittwoch

20 min Jillian Michaels Shred Level 2; 20 min Cindy Whitmarsh-Incredible Abs; 10 Minuten Polifting von Fitsugar; 10 min Madonna-Arme; 10 min Full Body Stretching

Note: Scheint, als habe ich mich an Shred gewöhnt! Heute jedenfalls habe ich beim Plankenlauf sogar ECHTE Liegestütze gemacht! YEAH! Dann wusste ich ja gar nicht, dass man so viele Bauchmuskeln hat, aber Cindy Whitmarsh hat sie heute ALLE angestrengt! Und Hallo!??? Wusstet ihr, dass euer Allerwertester brennt wie Feuer? Ich sag euch… 10 Minuten Andrea Orbeck und ihr wünscht euch die Morphiumpumpe ;D

14. Februar, Donnerstag

40 min Full-Body Workout | Class FitSugar; 20 min Jillian Michaels Shred Level 2; 10 min Bikini Body Workout, Andrea Orbeck Fitness, Class FitSugar; 10 min Denise Austin Yoga Stretch

Note: Das 40-Minutes Full Body Workout ist sehr großartig und allein schon fit genug!

15. Februar, Freitag

 3 x 10 min Fat Blasting Workout Video With Jeanette Jenkins; im Wechsel mit 10 min Bridal Body, Class FitSugar; 10 min Belly Fat Blasting Workout, Tone Abs, Class FitSugar und 10 Minuten Polifting, Class FitSugar; 10 min Denise Austin Yoga Stretch

Note: Heute hatte ich keinen Bock auf Shred und habe stattdessen Jeannette Jenkins entdeckt. Die Dame nimmt einen ebenfalls ganz schön ran! Ihr Training ist ein typisches HIIT Intervall, das man eigentlich mehrmals hintereinander wegturnt. Um jedoch ein wenig bei der Shred Idee zu bleiben, habe ich immer eines der oben genannten Workouts dazwischen geschoben. Also Jenkins, Bridal, Jenkins, Bauch, Jenkins, Po und Cooldown Stretch. Hat echt Spaß gemacht :)

16. Februar, Samstag

Pause

17. Februar, Sonntag

40 min Laufen; 20 min Shred Level 2 (DVD); 10 min Bikini Bod All Year Long, 5 min Cooldown

18. Februar, Montag

12 min Cindy Whitmarsh-Booty Burn; 20 min Shred Level 3 (DVD); 5 min Cooldown

Note: Heute fühle ich mich ein bisschen schlapp. Ich glaube, ich brüte an einer Erkältung. Da war es vielleicht keine so gute Idee, Level 3 auszuprobieren, denn das bringt ungeahnte Schmerzen mit sich! Wenn du glaubst (wie ich!) 1 und 2 sind schon Killer, dann mach 3 erst gar nicht! Da gibt es eine Übung, die ich einfach mal gar nicht kann… geht nicht… weiß auch nicht warum (ach doch ja… da war doch was… zu dick!) Weitermachen!

19. Februar, Dienstag

60 Minuten schnelles Walking (ca. 6 km)

20. Februar, Mittwoch

10 min Warm-Up; 12 min HIIT Workout von Kristin (danke!); 20 min Jillian Michaels Shred Level 2 (DVD); 5 min Cooldown & Stretch

Note: Obwohl ich heute den ganzen Tag knatschig war, hat mir das Workout eben zu einem Lächeln verholfen – immerhin stimmt die Endorphinproduktion – wenn ich auch nicht abnehme wie jeder normale Mensch bei so viel Training!

21. Februar, Donnerstag

keine Zeit gehabt, dafür viel und v.a. schnell gegangen

22. Februar, Freitag

30 min The Butt Bible Lower Level 1 (bitte selbst auf youTube suchen); 10 min Cindy Whitmarsh Abs; 20 min Jillian Michaels Shred Level 3 (DVD); 10 min Stretching gegen Muskelkater von poundattack (ich habe nicht alle Übungen gemacht)

Note: poundattack habe ich heute erst entdeckt. Es ist zur Abwechslung ein deutschsprachiger Kanal, wenn auch der Name erst mal dagegen spricht. Ich finde Karla sehr sympathisch, sie erklärt gut und hat eine schöne Figur. Probiert sie mal aus! Have fun!

23. Februar, Samstag

20 min The Butt Bible Upper Level 1 (bitte selbst auf youTube suchen); 20 min Abs Of Envy Workout; Cooldown Stretch

Note: Es schneit, es geht mir auf den Keks! Wollte viel lieber laufen :S

24. Februar, Sonntag

50 min Laufen, 20 min Core Stability (aus Davina Collection)

Note: Es schneit immer noch, heute war ich dennoch laufen. Hoffentlich werde ich nicht krank, egal, das war es mir wert!

25. Februar, Montag

Pause

Note: Schlapp, schlapp, schlapp!

26. Februar, Dienstag

20 min Cindy Whitmarch Fat Burn; 20 min Yaminas super witziges Bikini Workout; Cooldown

Note: Immer noch schlapp, schlapp, schlapp! Dafür fand ich Yaminas Video echt lustig. Irgendwie schafft sie es, das Workout kurzweilig zu gestalten. Anstrengen muss man sich aber trotzdem!

27. Februar, Mittwoch

Warm-Up, 20 min Jillian Michaels Shred Level 3; 25 min Total Body Physio Ball Workout; Cooldown

28. Februar, Donnerstag

Zum Abschluss eine Pause ;)

Stillstand schon am Anfang? – Nur nicht unterkriegen lassen!

stillstand

Ihr vermutet ganz richtig: Ich habe wieder kein Gramm abgenommen! Ich könnte flennen!

Fakten

  • Portionskontrolle. In meiner Not habe ich meine Portionen in den letzten Tagen abgewogen, weil ich dachte, ich esse doch mehr als ich denke. Dem ist nicht so. Ich bin im Plan!
  • Bewegung. Ich bewege mich regelmäßig, mehr als früher, versteht sich.

Warum also?

  • Keine Ahnung! Das einzige, was mir nach Durchsicht meines Tagebuchs auffällt, ist,  dass ich angeregt durch den Stillstand anfange, Mahlzeiten ausfallen zu lassen, offenbar in der Hoffnung, ihn einfach auszuhungern. Will heißen, statt 26 Punkten täglich, esse ich teilweise nur 22 (letzte Woche gleich an 3 Tagen).
  • Gleichzeitig habe ich mich mehr bewegt, will heißen das Defizit noch weiter erhöht.
  • Das Wochenextra habe ich bis Freitag nicht angerührt; am Sonntag waren immer noch 30 Punkte davon übrig (plus alle Aktivpoints).

Vielleicht darum?!

  • Mein Körper hat auf Sparflamme umgestellt, weil ich ihm nicht genug zurückgebe.
  • Seit ich gelesen habe, dass Frauen nur geringfügig fähig sind, überhaupt Muskelmasse aufzubauen, glaube ich nicht mehr an den Mythos vom plötzlichen Muskelaufbau. Trotzdem kann es sein, dass ich durch die gesteigerte Aktivität „zunehme“, weil sich im Muskel offenbar Wasser einlagert, wenn er stärker beansprucht wird. Hinzu kommt, dass man v.a. durch Cardio-Training Glycogen einlagert, das seinerseits Wasser bindet.
    Quellen: Warum schwankt mein Gewicht so stark auf Umstellung.info; Why do I weigh more after exercising?

Hilfe in der Not

Versucht man ganz logisch an die Sache heranzugehen, wird schnell klar, dass es sich bei meinem derzeitigen Stillstand um ein temporäres und kein grundsätzliches Problem handeln muss. Ich bin weder krank noch ein physikalisches Phänomen. Mein Körper reagiert wie viele andere auch und wenn ich nicht plötzlich zum Kühlschrank-plündernden Schlafwandler geworden bin (hab ich auch gecheckt, alles noch da!), wird sich der Erfolg zwangsläufig einstellen. Bis dahin muss ich allerdings einen Weg finden, den Glauben nicht zu verlieren, obwohl die Waage ein Arschloch ist.

Gegenmaßnahmen

Wochenextra aufessen! Vor allem, wenn man sich zusätzlich bewegt, muss der Stoffwechsel bei Laune gehalten werde, damit er nicht auf Sparflamme schaltet!

Aktivität beibehalten! Für das Selbstbewusstsein gibt es kaum etwas besseres als Bewegung. Es ist schön zu sehen, zu was man fähig ist und noch schöner zu sehen, dass sich bestimmte Körperpartien verändern. In meinem Fall die Arme (die winken nicht mehr zurück!), Beine, Po und langsam auch der Bauch. Stichwort FiFeb 2013

Waage verstecken! Es ist schlimm genug einmal in der Woche zu sehen, dass es nicht klappt; sich täglich (in meinem Fall gleich mehrmals) damit zu quälen ist Schwachsinn.

Statt allen Erfolg auf der Waage ablesen zu wollen, Alternativen finden, Fortschritte zu erkennen. 

  • Maß nahmen. Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen, Messen ist die halbe Miete! Hier stelle ich jede Woche einen Erfolg fest.
  • enge Jeans probieren. Die, in der ich vor fünf Wochen gesteckt habe wie in einer Pelle, passt wieder; tatsächlich ist sie mir fast schon zu groß!
  • alle 3-4 Wochen Fotos in Unterwäsche machen. Das ist hart, ich weiß, aber glaubt mir, ihr werdet Bauklötze staunen!
  • Komplimente annehmen. Mich haben schon 4 Leute gefragt, ob ich abgenommen habe.
  • Den Spiegel fragen und ehrlich sein. Ich sehe, dass mein Körper sich verändert. Es sind nämlich wieder Rippen zu sehen und unter seiner nicht zu verachtenden Fettschicht bildet mein Bauch gerade so etwas wie feste Stränge, sprich Muskeln, aus, was meine Taille zusammenzieht und meine Form weit schmaler erscheinen lässt.

Fazit

Der Frust bleibt, keine Frage, vor allem, wenn der WW Gewichtsmanager mir vorschlägt, doch mehr Aktivität in den Alltag einzubauen. Aber am Ende geht es mir doch darum, einen neuen Lebensstil und eine bessere Körperform zu erreichen. Beides passiert gerade und nur weil die Waage das nicht rafft, bin ich nicht gescheitert!

Weitermachen!

Fazit Woche Eins und Ausblick

verbrenn die waage!Wie leicht an der Zeichnung zu erkennen, hat meine erste Woche zurück im Weight Watchers Plan ZERO Kilo Abnahme gebracht!

FLIPP ICH AUS!

Andererseits habe ich nichts anderes erwartet, weil es bei mir IMMER so ist.  Trotzdem… es ist und bleibt unfair!

MEH!

Aber es gibt auch Positives zu berichten. So spricht z.B. mein Körper gut auf das neue Sportprogramm an. Ich merke schon wie die Oberschenkel wieder fest werden und sich die Arme zusammennehmen. Es ist mehr ein inneres Gefühl, von außen ist es kaum erkennbar, aber immerhin messbar.

Seit letzter Woche habe ich nämlich schon insgesamt 10 cm Umfang verloren! Genauer gesagt um die Hüfte -3 cm, Taille -2 cm, Busen -3 cm, Oberschenkel -2 cm. Das lässt sich sehen, oder? Ich kann ja immer nicht glauben, dass es gleich so viel ist, aber ich schreibe die Werte jede Woche auf und Zahlen lügen doch bekanntlich nicht.

Ich rate euch also dringend euch nicht nur auf Wiegeergebnisse zu konzentrieren, sondern zusätzlich euren Umfang zu protokollieren. Der sagt sowieso viel mehr aus, denn er belegt, dass sich der Körper verändert, egal bei welchem Gewicht. Und deine Formen sieht man immer, dein Gewicht auf der Waage aber nicht ;)

Mein Plan für diese Woche

Weiter im Plan bleiben und die Aktivität zügig steigern!

Apropos Bewegung; ich habe inzwischen weitere Workouts zusammengestellt und eine Extraseite, nämlich MyWorkouts, dafür eingerichtet. Künftig findet ihr sie immer aktuell, wenn ihr oben in der Hauptnavigation auf Bewegung>MyWorkouts>Workoutliste mit Zeitangabe geht. Bitte vergesst nicht, dass ich kein Fitnesstrainer bin. Ich trainiere auf eigenes Risiko und kann keine Verantwortung übernehmen, wenn ihr meine Workouts nachturnt. Brecht euch also nix und habt Spaß!

Jesse

Die Angstschwelle

wie nun?Im letzten Jahr habe ich zwar wenig gebloggt, dafür viel nachgedacht. An und für sich ist es mir nicht schwer gefallen meine 63,* zu halten, Probleme hat es nur gemacht, sobald ich (halbherzig, das gebe ich zu) versucht habe, drunter zu kommen. Ich hatte für sage und schreibe zwei Tage sogar die 61 vorm Komma! Weiter ging es aber nicht. Warum?

Habe ich mein Wohlfühlgewicht erreicht?

Ich glaube nicht! Es sei denn, Wohlfühlgewicht hat etwas mit Angst zu tun. Mit der Angst vor dem Neuen! Angst vor der unbekannten Person, die unter 63 Kilo auf mich wartet!

Ich hatte mich damit ja schon früher auseinandergesetzt, nämlich in den Artikeln Angst vorm Erfolg und Ich, bin ich das wirklich, der Antwort jedoch offenbar nicht näher gekommen. Den Ausgangspunkt meines Problems konnte ich aber schon mal einkreisen. Das war, als ich mit WW anfing und eigentlich nur eine Marke im Kopf hatte: 65 Kilo – auch wenn mein Wunschgewicht 59 Kilo lautete. Ehrlich gesagt, habe ich nie auch nur für eine Minute geglaubt, dass ich jemals unter 60 fallen werde. NEVER EVER! Und DAS ist das Problem!

Was trauen wir uns eigentlich zu?

Habt ihr darüber mal nachgedacht? Was glaubt ihr, könnt ihr erreichen? Ich frage nicht, was ihr erreichen möchtet, das steht nicht zur Debatte, ich möchte wissen, woran ihr ehrlich glaubt. Welches Gewicht gibt euch genug Sicherheit unter Leute zu gehen ohne ständig an euren Kleidern zu zupfen oder nach dem nächsten Spiegelbild Ausschau zu halten? Welches Gewicht erlaubt es euch auf Fotos einfach nur zu lächeln, anstatt innerlich verkrampft eine fröhlich wirken sollende Grimasse zur Schau zu tragen? Welches Gewicht kommt dem Kern dessen, wer ihr sein möchtet, am nächsten?

Bei mir, so viel konnte ich immerhin feststellen, ist das alles zwischen 62,8 kg und 63,7 kg! Im unteren Bereich mehr, im oberen weniger. Und ich meine jetzt nicht nur die Zahlen, ich meine wirklich das seelische und körperliche Gefühl, das ich innerhalb dieser Spanne aufrecht erhalten kann.

Wir mögen, was wir kennen

Innerhalb dieser Grenzen passen alle Klamotten, die mir in meinem Kleiderschrank gefallen; habe ich wenig Bauch und v.a. keinen Rettungsring überm Bündchen; fällt es mir leicht für Fotos zu posieren und – last but not least – so kenne ich mich! Das ist die kleine, dicke Jesse, die mit ihrem losen Mundwerk zwar aneckt, der man aber verzeihen kann, weil sie doch eigentlich ganz putzig ist – so klein und rund. Aber will ich tatsächlich diese Jesse sein?

Wer will ich sein?

Nun, irgendwelchen Idealen nachzuhängen ist nicht mein Ding. Ich muss nicht dringend 56 Kilo wiegen, weil XY so viel wiegt und klasse aussieht. XY ist ein Abziehbild, das durch 5 Ebenen Photoshop zu dem gemacht wird, was wir sehen (ich weiß es, ich kann das auch! Photoshop-pen meine ich). Ich bin einer der Menschen,  die einem im wahren Leben begegnen und weiß, dass es außer mir selbst keinen gibt, der mir auch dann noch helfen kann, wenn mein Jammern unerträglich wird. Das kann nur ich und darum lautet meine Antwort auf obige Frage Wer will ich sein?, ganz einfach: Ich möchte diejenige sein, die entscheidet, wann es gut ist.

Und Du?Ich höre Stimmen

Um so eine Sicherheit zu erreichen, müssen wir aber aufhören, uns Sachen einzureden oder gar einreden zu lassen. Nicht von den Medien, sondern von unserem Umfeld. Es mag sein, dass es stimmt und …wir für unser Alter gut aussehen, oder … ja noch nie gertenschlank waren, oder …doch schon so viel geschafft haben, oder …langsam richtig krank aussehen, oder eine unserer Bekannten gerne mit uns teilen würde, …wenn wir „das bisschen“ tatsächlich als so großes Problem ansehen und so weiter und so fort.

Es ist völlig egal, was andere denken oder mit welchen Problemen sie zu kämpfen haben. Wir müssen nicht aus falsch verstandener Freundschaft (o.ä.) unser Hirn mit solchen Gedanken füttern! Denn solche Sprüche sind die Punkte, die wir gar nicht zählen können! Die belasten uns! Es sind solche Worte und Gedanken, die wir aus unserem Plan streichen, auf die wir verzichten müssen! Weil sie sonst ganz offensichtlich dafür Sorge tragen, dass wir von einem bestimmten Plateau einfach nicht mehr runter kommen!

Knack die Klebemarke!

Ich jedenfalls bin fest entschlossen, mir die Unbekannte endlich einmal anzuschauen. Vielleicht ist die U60-Jesse ja eine ganz coole Socke, was meint ihr? Vielleicht tickt die total sauber, ist am Ende genau wie ich und kauft und näht sich einfach neue Klamotten, die sie mag? *

Habt ihr auch so eine Klebemarke? Wo sitzt euer persönlicher Teufel? Wovor habt ihr Angst?

Ich wünsch euch was,
Jesse (extrem rund und putzig ;))


* Mein Kleiderschrank, der ist  auch noch so ein Punkteherd! Die schönen Sachen! Ein paar davon kann man vielleicht noch anpassen, aber die meisten werden wohl in die Tonne auf der gegenüberliegenden Straßenseite wandern. Das macht mir ehrlich zu schaffen, denn einige dieser Klamotten besitze ich schon seit Jahren und ich war so glücklich endlich wieder hinein zu passen!

Egal, das Leben geht weiter! Ich gebe der U60-Jesse jedenfalls ihre wohlverdiente Chance!

Es wird (mal wieder) Zeit!

Los geht’s!

Erst einmal: Frohes Neues, alle zusammen! 

Normalerweise fangen solche Posts ja mit Entschuldigungen an und Erklärungen, weshalb man sich ewig nicht gemeldet hat, aber das werde ich Euch ersparen, denn das will niemand wissen, oder?

Genau! Ich fange einfach wieder von vorne an und tue, als sei keine Zeit verstrichen. So mache ich das! Und zack!

Resümee 2012

(Wie lustig falsch Résumé in neuer Rechtschreibung aussieht, oder? Resümee… hmmp!)

In 2012 habe ich abnehmtechnisch ja mal gerade GAR NICHTS erreicht! Wie viele von Euch wissen, habe ich in 2011 insgesamt 12,2 Kilo verloren, mit anderen Worten bin ich, 1,62 m groß, von stolzen 75,9 kg auf erträgliche 63,7 kg gefallen und bin nach vielen Hin und her im Juli 2012 Weight Watchers Goldmitglied geworden.

Mein Gewicht ist mit 65 Kilo eingetragen, was aber lediglich heißt, ich kann bis zu 67 Kilo schwer werden und trotzdem umsonst WW Treffen besuchen.

Eigentlich wollte ich ja noch weitere 8 Kilo abnehmen, habe es aber nie geschafft mehr als drei Tage am Stück unter 63 Kilo zu sein. Und soll ich Euch mal was verraten? Es hat mich nicht im geringsten interessiert! Mir ging es gut, ich pass(t)e locker in Größe 38 – so…

WHAT THE FUCK?

…habe ich gedacht bis zur Jahreswende 2012! Ich muss nämlich gestehen, dass ich es zwei Tage nach Weihnachten dann endlich geschafft habe, meine persönliche Schmerzgrenze zu überschreiten, nämlich die 65 Kilo. In jüngster Vergangenheit habe ich es trotz Hardcore-Fress-Anfällen nie über 64,3 kg geschafft, aber nun steht das Knöpfchen offen, wie man da sagt, wo ich herkomme (ausm Saarland, müsste eigentlich heißen: Es Kneppsche steht uff!), ich denke, das braucht keine weitere Erklärung. Size 38 ist jedenfalls schon fast Geschichte.

Und siehe da, sie ist zurück, die reumütige Jesse und hat sich vorgenommen, bis spätestens Juni 2013 unter 60 Kilo zu kommen.

Was tun, sprach Jesse?

Na, ganz einfach, wie wäre es mal wieder mit

Hör auf zu fressen!

und

Sport!

damit nicht wieder

durchhaenger

!???

Heute habe ich mal probiert, wie das so ist mit meiner Fitness, wo ich doch der Meinung war, ich hätte welche, Fitness, soll das heißen. Tja, weit gefehlt! Billy Blanks hat mich nach 22 Minuten dermaßen ausgeknockt, dass ich nach einem Sauerstoffzelt geschrien habe. Innerlich nur, aber hallo! Ich bin dermaßen eingerostet, fühle mich richtig fett und neige auch schon wieder zu Fettleibigkeits-Depressionen.

Geht gar nicht, da muss man was machen!

Ziele 2013

Das derzeitige Kampfgewicht von 65,8 kg bis spätestens Juni 2013 auf das vorläufige Wunschgewicht von 59,9 kg reduzieren. Kurzfristig möchte ich wieder in Schwung kommen, was konkret bedeutet den Billy Blanks – Tae Bo Cardio Circuit 1
komplette 30 Minuten durchzuhalten ohne an Herzversagen zugrunde zu gehen. Deshalb werde ich wieder

  1. Weight Watchers Tagebuch führen
  2. zu den Treffen gehen (heut um 18:30h geht’s los)
  3. erkunden, was es mit dem neuen Wahnsinnsplan Weight Watchers 360° auf sich hat (!)
  4. mich auf mehr Sattmachertage einlassen, weil alle, die sie machen sagen, die wären reine Magie
  5. Laufpensum erhöhen (von 1x in der Woche max auf 3x in der Woche min)
  6. Verschlankomat pflegen
  7. Eure Kommentare lesen :)

i can do it!

Wer von Euch ist dabei?

Ich frage mich, wieviele von Euch den Verschlankomaten überhaupt noch lesen/verfolgen? Interessiert Euch mein Geschreibsel noch? Wenn das so ist, bitte hinterlasst mir doch Kommentare und äußert Euch auch gerne zu den Themen, über die Ihr hier am liebsten lesen möchtet. Wollt Ihr mehr Rezepte, Fitness-DVDs im Test oder was sind Eure Lieblingsthemen?

Ich würde mich sehr freuen von Euch zu hören!
Die Kommentarfunktion ist so eingestellt, dass ihr auf jeden Fall anonym bleiben könnt, also nur Mut!

Danke im Voraus,
Jesse