Break Even – jetzt kann’s nur besser werden


Gestern habe ich sozusagen Break Even erreicht: 63,7 Kilo, das bisher niedrigste Gewicht meiner aktuellen WW-Treffen-Laufbahn (erstmals am 14. November 2011)! YESSS! Endlich wieder im Lot!

Was soll ich sagen, ich bin echt mächtig froh darüber, denn das ist für mich ein Punkt, von dem aus ich wieder erfolgreich sein kann. Alles, was ich fortan an Masse verliere geht direkt auf mein Verdienstkonto und eiert nicht irgendwo im Gewichtsdispo herum. Ich muss nicht mehr sagen: Also offiziell hatte ich mal X abgenommen, sind aber nur noch Y übrig. Nee! Ich hab ganz offiziell 12,2 Kilo weniger als am 14. Februar 2011, gewichtstechnisch mein schwärzester Tag mit sage und schreibe 75,9 kg auf der WW-Waage. Was war ich damals geknickt! Nie im Leben habe ich geglaubt, ich brächte mal soviel auf die Waage! Und am allerwenigsten, dass ich ein Jahr später schon 10 Kilo weniger wiege! Ich und abnehmen? Im Leben nicht! Hab ich gedacht – und falsch gelegen!

Tja und jetzt sitze ich hier und hadere mit mir, weil ich noch immer nicht erreicht habe, was ich eigentlich erreichen wollte: die von mir über den Klee gelobten 59 Kilo. In meinem neuen Treffen sitzt eine, die hat im April diesen Jahres angefangen und schon über 8 Kilo verloren! Soviel warens bei mir nach nem halben Jahr :S – woran sich mal wieder zeigt, dass man sich eben niemals mit anderen vergleichen darf, weil man sonst seinen eigenen Erfolg nicht würdigt. Mensch Jesse, 12,2 Kilo, das is doch mal was! – Ja, aber… [stop it]

Nun gut, ich wollte ja nicht mehr jammern. Klotze ich eben wieder ran, was soll’s. Derzeit klappt es ja ganz gut. Na denn, her mit der neuen Zielformulierung: Bis nächste Woche möchte ich unter 63 fallen, also 800 Gramm verlieren. Damit das funktioniert werde ich den schlappen Fleischsack wieder in Bewegung zu bringen (die Eiseninfusionen scheinen langsam anzuschlagen, ich schaff schon 20 Min. Core-Training ohne zusammen zu brechen, muaahahaaa!) und Tagebuch zu führen. Tagebuch führen ist echt das A und O, um im Plan zu bleiben. Ich wundere mich jedes Mal wie sehr man sich verrechnen kann, wenn ich mir (meist aus Faulheit oder Unwillen) nicht alle Punkte notiere. Am liebsten sind mir inzwischen die Sattmachertage, denn man isst viel viel weniger. Dafür kann man die Einschränkung in der Auswahl schon mal verkraften.


Tipp:

Jetzt gleich mal ’ne Runde rausgehen! Zieht euch was schönes an, geht vom Computer weg, geht eine Runde um den Block und schaut euren Nachbarn in die Gärten und Fenster! Es gibt immer was zu entdecken ;)

Über Sonne im Winter und verflixte Gewichtsplateaus

Mensch Leute! Nach zwei echt anstrengenden Wochen zuhause – hab mich in mein neues Projekt verbissen, da kann ich manchmal mit sonst nix was anfangen – sitze ich nun hier in der Nähe von Faro, genauer in Vilamoura, und fasse es nicht, dass es draußen mal locker 35° wärmer als gestern morgen in Berlin ist! YEAH! Doch eins nach dem anderen….

Unser Flug von Tegel nach Faro wurde im Vorfeld so ungefähr 6 mal verlegt. Das Problem ist nämlich, dass es keinen Direktflug nach Portugal gab. Richtig: Von Deutschlands Hauptstadt (genannt Riesendorf) aus ist es nicht möglich non-stop nach Portugal zu fliegen! Und so mussten wir schließlich um 6:10 h zuerst nach Palma de Mallorca und von dort nach Faro. Und weil ich mit an Bord wollte (grundsätzlich ein Garant für unvorhergesehene Schwierigkeiten) fror zuerst mal die Wasserleitung vom Flieger zu. Kein Wunder bei -17° morgens zwischen 5h und 6h. Und so wurde aufgetaut und enteist und circa 1 Stunde später als geplant losgeflogen. Also gegen 7h. Um 9h sollte aber schon der Flug von Mallorca aus starten. Gott sei Dank hat der auf uns gewartet. Da ist Air Berlin trotz bekanntem Gesicht im firmeneigenen Magazin (Mehdorn) nicht mit der DB vergleichbar. Verspätung ja, aber die Anbindung stimmte trotzdem. Puh! Palma lag übrigens bei -3°C unter Schnee und Eis vergraben – also keine warme Option im Februar!

Dafür muss man dann schon ganz runter zum Golfstrom, z.B. an die Algarve :) Leute, ich bin aus dem Flieger raus und musste erst mal den Mantel ausziehen. Schal und Mütze konnte ich gleich im Koffer verstauen. Faro begrüßte uns gegen 11h Ortszeit (bei uns 12h) mit sonnigen 12° im Schatten. Dazu war der Himmel blau und wolkenlos. Zu dieser Jahreszeit gibt es auch keinen Massentourismus, will heißen die Küste und weite Teile der Ferienorte sind ausgestorben, der Strand gehört dir allein! Kilometerweit begegnen dir bloß Möwen, der Atlantik bringt ein kühles Lüftchen mit, glänzt und rauscht jedoch ganz märchenhaft neben dir her. Da fällt sofort aller Stress von dir ab. So schön!
Meinen Salat mit Knoblauchbrot (yummerz!) habe ich am späten Nachmittag draußen in der prallen Sonne zu mir genommen. Mein Süßer ist sogar schon braun geworden (fasst man’s!??? Duh!), ich bin weiß wie immer, doch offenbar wirke ich viel kleiner als früher, denn der Kellner riet mir original vom großen Teller ab. Er meinte, der sei mehr was für Männer (Ich glaube, der hat mit mir geflirtet. Diese Südländer! Tsss…). Hab ich gelacht, kann ich euch sagen!

Welchen Sinn haben Gewichtsplateaus?

Aber’s stimmt schon. Ich bin echt ne Nummer kleiner als letztes Jahr um diese Zeit. Allein dieses Gefühls wegen, möchte ich alle Abnehmwilligen da draußen motivieren dran zu bleiben, auch wenn es eine Zeitlang mal nicht so gut läuft! Denn erst jetzt, nach fast 1 Jahr, beginnt sich mein Körper wirklich zu verändern. Ich glaube das Plateau, das sich nach 6 oder 7 Monaten zügiger, wenn auch gesunder Abnahme durch z.B. Weight Watchers plötzlich einstellt, rührt daher, dass sich der Körper erst mal mit dem neuen Gewicht anfreunden muss. Wir sollten also nicht genervt die Flinte in Korn werfen und glauben, nichts ginge mehr, obwohl wir alles so machen wie vorher! Unser Körper passt sich bloß den neuen Gegebenheiten an und verlagert seine Reserven. Bei früheren Abnahmen z.B. habe ich nach so 5-7 Kilo weniger meistens schon wieder frustriert aufgehört, wenn plötzlich nicht mehr mehr möglich war. Körperlich gesehen hatte ich zwar weniger Umfang, aber von einer schlanken Linie konnte man nie sprechen. Meine Problemzonen mögen sich zusammengezogen haben, aber sie waren noch ganz deutlich zu sehen. Will heißen Hüfte und Taille waren bei jedem Schritt in Bewegung… hrmmm, sie verstehen, meine Damen und Herren!?

Inzwischen hat sich aber allein mein Bauch total verändert. Hatte ich vor zwei Monaten noch eine mittlere Krise, weil man daran trotz täglichem Einsatz überhaupt nichts sportliches fand, kann ich heute guten Gewissens behaupten, dass er flacher und fester geworden ist, obwohl ich seitdem bloß 1 oder maximal 2 mühevolle Kilos runtergebracht habe! Ebenso hat sich mein Rücken ergeben und endlich diese Falte begradigt, die immer unterhalb des Rippenbogens geschwabbelt hat. Kinners, man sieht meine Rippen! Auch von hinten! Knaller, oder? Und trotz meines ja nun fortgeschrittenen Alters hängt da nix, wo es nicht hängen soll. Das schiebe ich ganz vehement dem Sport in die Schuhe, vor allem den endlosen Core-Übungen, die mich so lange verfolgen und mir schon manchen Muskelkater beschert haben. Natürlich nutzt das alles nichts, wenn man nicht auch cremt wie blöd, aber ich wundere mich wirklich, dass es überhaupt funktioniert hat! Einsatz lohnt sich, wenn man ihm genügend Zeit gibt! 

In diesem Sinne, nutzt die Zeiten zwischen zwei Abnahmen dazu glücklich zu sein und Euch auf das zu freuen, was Euch außer einer kleineren Anzeige auf der Waage erwartet: Ein neuer Lebensstil, eine andere Einstellung zum Essen, aber vor allem eine viel freundlichere Einstellung zu Euch selbst. Macht der Sympathie Platz, die ihr Euch selbst entgegenbringen werdet, wenn ihr versteht, dass auch Euer Körper fähig ist, sich zu wandeln. Mein Gott, das ist einfach geil! Ich könnt flennen! Teeheee!

Also denk dran: Wenn ich es kann, dann kannst du das auch! Auf geht’s!

Weiter geht’s, trotz kranker Woche

Die letzte Woche wurde für mich schrecklich träge. Entsprechend brachte ich es auf gerade mal 6 Aktivpoints. Deshalb habe ich ganz besonders darauf geachtet im Plan zu bleiben und es auch größtenteils hinbekommen. Wieder einmal bin ich dem WW Wochenextra dankbar für seine Großzügigkeit, denn mit 35 Punkten obendrauf lässt sich schon einmal ein Ausrutscher kaschieren.

Mein gestriger Gang zur Waage war also einer mit gemischten Gefühlen. Auf der einen Seite war da mein Hormonspiegel, der durch allerlei Wasseransammlungen und schlechte Laune auf mich einprügelte. Auf der anderen Seite jedoch stand die Entdeckung einer deutlich konkaven Linie an meinem Torso. Sogar der Rippenbogen kommt langsam zum Vorschein, ein Event der Sonderklasse, auf das ich seit meinem 14. Geburtstag nur noch hoffe. Regelmäßige sportliche Betätigung unterstützt also nicht nur eine Diät, sondern ist maßgeblich am Aussehen des Körpers beteiligt. Immerhin wiege ich noch über 65 Kilo, was bei einer Größe von nur 1,62 m nicht gerade wenig ist. Trotzdem verändert sich mein Äußeres zum Guten. Ich könnte schreien vor Glück!

Aber jetzt mal raus mit der Sprache: Habe ich mein Vorhaben aus der letzten Woche meine bisherige Maximalabnahme von 10,2 Kilo zu überbieten in die Tat umgesetzt? Die Antwort ist JA!!!!! Ich habe nämlich trotz aller Hindernisse weitere 300 Gramm verloren und bin damit bei 10,4 Kilo – ich freue mich wahnsinnig! Aber wirklich rundum zufrieden mit meiner Leistung bin ich erst, wenn ich es nun diese Woche auch noch schaffe mein kurzfristiges Ziel unter 65 Kilo zu fallen zu erreichen! Denn das war es, was ich mir im Februar vorgenommen, aber insgeheim nicht für möglich gehalten habe: Zu meinem Geburtstag am 15. September möchte ich unter 65 sein.

Laut WW Plan nimmt man im Durchschnitt 0,5 Kilo pro Woche ab, also 2 Kilo pro Monat, das macht für 7 Monate 14 Kilo. Ich müsste also in den nächsten zweieinhalb Wochen noch 3,6 Kilo ins Off schicken… eine schwere Aufgabe, aber nicht unmöglich. Ich lege also wieder mein Ninjakostüm an und fighte mich zur nächsten Marke!

Because I CAN DO IT!

Montags wird das Fleisch gewogen

Nach einer recht arbeitsintensiven letzten Woche, möchte ich mich heute kurz zurückmelden, bevor ich zum Treffen gehe und mich auf die Horrorwaage stelle! Nein, sie war auch letzte Woche nicht gut zu mir, ich stehe wie eine Wand, nichts geht mehr.

Allerdings formt sich mein Body weiterhin auf freundliche Weise. Hüfte und Taille haben den Umfangszuwachs von vor 3 Wochen (ca. je 3 cm) wieder abgebaut und mir scheint mein Bauch zieht sich zurück – wie nett! Wer hätte das gedacht!?

Ich mache mir also vor, mein renitentes Gewicht ist auf verstärkten Muskelaufbau zurückzuführen, denn ich habe trotz Arbeit meine 40-60-minütigen Workouts nicht geschwänzt. Allein der Stress, der durch sie abgebaut wird, ist jede Schweißperle wert!

Außerdem war gestern das Wetter endlich (!!) mal wieder für eine Radtour geeignet (zumindest bis zum Nachmittag). Das haben wir dann auch prompt ausgenutzt und waren 3 Stunden zügig durch Berlin und am Teltowkanal entlang unterwegs. Schön war’s – und beim Fatburning heute morgen hat es sich auch gleich bemerkbar gemacht! Meine Beine waren schon nach kurzer Zeit wie Pudding.

Nun bleibt zu hoffen, dass die nur-mit-Schuhen-Waage heute Abend so nett ist, wie es meine uralte Drehscheibenwaage heute Morgen war. Laut der sollte ich nämlich 1 Kilo weniger wiegen – wäre ja mal wieder Zeit. Drückt mir die Daumen, bis morgen.

P.S. Kennt ihr schon die neuen Jahreszeiten!?? Nein? Frühling, Arschloch*, Herbst und Winter ;)

*oooops… Mund mit Seife auswaschen!

Johanna Fellners Fatburner Workout mit Core-Training

Wer schon eine Weile bei mir liest, der weiß, wie sehr ich Johanna Fellners Body sowie ihre Workouts bewundere. Auch das Fit for Fun – Fatburner Workout mit Core-Training macht da keine Ausnahme. Ich habe die 67 Minuten bisher erst einmal durchgeturnt, bin aber jetzt schon davon überzeugt, dass es seine Wirkung zeigen wird.

Leider ist es für mehr als 1 oder vielleicht 2 Mal die Woche zu langweilig (und die Musik stellenweise einfach unerträglich). Die Übungen sind gut, aber durch die häufige Wiederholungsrate kann ich mir vorstellen, das Training wird auf Dauer etwas öde. Die einzelnen Bewegungsabläufe werden immer wieder variiert und sind leicht zu übernehmen, aber Squats bleiben eben Squats, egal ob nun eng, weit, ein Bein aufgestellt, Ausfallschritt und so weiter. Sehr gut gefallen mir die sehr langsamen, dafür kraftvollen Bewegungsabläufe, die Muskelaufbau, Haltung und Balance fördern. Wie bei den meisten Wohnzimmer-Workouts kommen Arme und Rücken etwas zu kurz, mit Gewichten kann man da sicher etwas nachhelfen. Im DVD-Menü ist das gesamte Training in verschiedene Module aufgeteilt, die bestimmte Muskelgruppen trainieren. So hat man die Möglichkeit sich sein eigenes Training zusammen zu stellen, Module zu wiederholen oder eben einfach zu überspringen. Wie üblich bei Fellner wird auch dem Stretching Part Aufmerksamkeit gezollt, das mag ich ganz besonders.

Mein Fazit: Das Fit for Fun – Fatburner Workout mit Core-Training ist schön zu haben, aber kein Muss. Wer regelmäßig Core-Training macht und ab und zu eine Cardio-Runde einlegt hat alles, was er braucht, v.a. wenn er schnell gelangweilt ist. Besser geeignet für Action-Freunde, da schneller und abwechslungsreicher, dafür nicht so gut für Anfänger ist der VITAL Fatburner – Intensiv mit Bodyshaping von und mit Nina Winkler, von dem ich nächste Woche genauer berichten werde.

Motivation ist alles: Briefing fürs Gehirn

Diese 3 Röcke waren einmal viel zu eng… jetzt halten sie nicht mehr oben. Sie fallen mir einfach von den Hüften!

Der Rückgang an Postings spricht für sich… im Moment klappt es bei mir nicht so gut (schon wieder 300 gr zugenommen) und wie viele von Euch ja wissen, ich bin nicht so der Rückschlägeposter – aber wer outet sich schon gerne als Stimmungskiller!? Deshalb hab ich mir gedacht, ich nehme die ganze gestaute Negativenergie und puste sie in etwas Positives: Motivation!

Und so habe ich ganz im Jungfrau-Element meinen bisherigen Weg analysiert und mein z.Z. rebellierendes Gehirn auseinandergenommen, um es zu verstehen und neu zu ordnen. Dabei ist mir aufgefallen, was eigentlich mein Problem ist: Ich habe Angst vor Erfolg! 

Die ersten 5 Hosen, die mir schon wieder zu groß sind, nachdem sie nur 3 Wochen gepasst haben…

Zu den Gründen für Angst vorm Erfolg gehören z.B. Selbstzweifel | Bin ich der Rolle als schlanker Mensch überhaupt gewachsen und kann ich sie ausfüllen? Werde ich mein neues Gewicht halten können?; Angst vorm Allein-gelassen-werden | Werden mich Freunde, Familie und Bekannte noch mögen, werden sie zu mir stehen oder eher mein neues Aussehen in Frage stellen? Was, wenn sie am Ende sogar neidisch sind?; Angst vor Veränderung | Was ist, wenn ich es geschafft habe und trotzdem nicht zufrieden bin?; Alte Denkmuster oder Glaubenssätze | „Unsere Familie ist nun mal klein und dick. Waren wir schon immer und du machst da keinen Unterschied.“; „Um schlank auszusehen muss man groß sein, also stimmt ja schon deine Grundvoraussetzung nicht.“; „Dein Gewicht ist für dein Alter doch völlig okay.“ u.ä.

Einerseits macht es mich mich stolz aus wie vielen Kleidern ich seit Februar herausgewachsen bin, aber andererseits schmerzt mich ihr Verlust… viele davon gehörten zu meinen Lieblingssachen…

Studiert man ein wenig das Internet oder Bücher zum Thema, dann findet man jede Menge Seiten, die ganz genau die eigenen Verhaltensmuster beschreiben. Da ist z.B. die Rede von der Vermeidungstaktik | Jemand, der Angst vorm Erfolg hat, vermeidet, unterlässt oder schiebt auf, was für sein Ziel das Beste wäre. In meinem Fall: Ich trage meine Speisen nicht mehr in den Programmmanager ein, ebensowenig meine Aktivität. Das hab ich doch jetzt alles im Kopf, ist meine Antwort, wenn man mich mal fragen sollte; Ausreden | Apropos Aktivität… letzte Woche habe ich es anfangs etwas übertrieben und die anschließenden Kopf- und Gliederschmerzen dazu genutzt dann gleich gar nicht mehr zu trainieren. Der Berliner Regen kam gerade recht als Ausrede auch kein Fahrrad mehr zu fahren… guter Plan, oder!?; Sich Probleme einreden | Ich glaube, mein beliebtestes Problem im Moment ist der Inhalt meines Kleiderschranks. Denn der quillt langsam über von Klamotten, die mir zu groß sind oder gerade werden. Da höre ich mich wie folgt „problematisieren“: Oh Mann, jetzt nehme ich schon ab und sehe trotzdem total sch… aus, weil ich nichts habe, was mir richtig passt! Die Sachen hier sind doch alle schon uralt, so kann ich doch nicht auf die Straße gehen! Woher soll ich denn bitte die Kohle nehmen, mich neu einzukleiden, wenn das so weiter geht? Und noch viel schlimmer: Es gibt da draußen überhaupt nichts, das mir gefällt, ich finde die momentane Mode echt spuckig …und so weiter und so fort…

Ich könnte diese Listen noch bis in alle Ewigkeit ausweiten, aber es geht mir ja um Lösungen, nicht um Probleme und deshalb hier mein

Selbst gebastelter Motivationsplan

Meine neueste Workout-DVD von und mit Johanna Fellner: Fit for Fun, Fatburner mit Core-Training – echt gut!

Workoutroutine aufrecht erhalten | Das schaffte ich bisher am besten durch Abwechslung, also habe ich mir 3 neue DVDs bestellt: Billy Blanks – Billy’s Favourite Moves [UK Import]; Fit for Fun – Fatburner Workout mit Core-Training; VITAL Fatburner – Intensiv mit Bodyshaping Bisher ist erst eine eingetroffen, nämlich Fit for Fun – Fatburner Workout mit Core-Training von und mit Johanna Fellner, deren Körper ich so sehr bewundere. Ich werde in den kommenden Tagen noch mal genauer darauf eingehen, nur soviel schon mal vorweg: Es ist anstrengend, es ist schweißtreibend, es dauert 67 Minuten und ich liebe es!

Freunde, Bekannte oder eine Bezugsgruppe zu verlieren muss nicht unbedingt schlimm sein| Sollte sich der ein oder andere aus meinem Bekanntenkreis tatsächlich von mir abwenden, dann bin ich froh, dass sich die Spreu vom Weizen trennt! Was übrig bleibt ist wohl das Wertvollste, das ich finden kann, oder!? Den Rest kann ich getrost in die Tonne treten, weil ich z.B. nicht mehr das gleiche Problem habe; nicht mehr die mit dem Problem bin; nicht mehr so zurückhaltend bin und vielleicht dadurch sogar selber leuchte o.ä.

…auch wenn ein Teil meiner Familie dazu gehört | Ich war sowieso schon immer das schwarze Schaf und bald gibt es sogar einen Grund dafür ;)

Problemen begegnen, sie hinterfragen und positiv nutzen | Anstatt darüber zu jammern wie viele Hosen, Röcke und Kleider schon nicht mehr passen, freue ich mich lieber über den Platz in meinem Schrank! Und weil es sicher jedem in meiner WW Gruppe so geht, werde ich demnächst einen WW-Teilnehmerflohmarkt anregen. So wird man die teilweise noch neuen Klamotten los ohne sie wegwerfen zu müssen und bekommt gleichzeitig noch etwas Geld für neue Kleider und Stoffe zurück.

Wär doch gelacht, wenn ich das letzte Stückchen nicht auch noch schaffe!

Und versprochen, ich erzähle Euch auch noch, wie mein Eis geschmeckt hat ;)


Wer mehr über das Thema Angst vor Erfolg lesen möchte, sollte es mal hier versuchen: Hast Du Angst vor Erfolg auf Positiv denken.orgMethatesiophobie – Die Angst vor dem Erfolg; Die Angst vor dem Erfolg von Heike Thormann

Vital – Bikini Workout von Nina Winkler

Eigentlich habe ich nicht vor mich im Sommer im Bikini zu zeigen, aber eine schlanke Mitte, runde Formen sowie schöne Beine werden mir nicht schaden. Deshalb war ich auf der Suche nach einem Workout, das sowohl den Körper formt als auch Cardio-Teile enthält, denn – Gier hin oder her – 4 Aktivpunkte für 60 Minuten sind mir einfach zu wenig! (Ich hatte letzte Woche im Artikel Effektiv, effizient oder einfach nur gemein? über die Verteilung von Aktivpoints berichtet.) Die Zeit muss ich mir ja wie jede Berufstätige erst mal nehmen. Cardio-Training stärkt meines Wissens nicht nur das Herz, es regt auch die Fettverbrennung an.

Das Vital – Bikini Workout von Nina Winkler dauert 62 Minuten und besteht aus Warm-Up, 5 verschiedenen Modulen, die je eine andere Muskelgruppe ansprechen und anschließendem Stretching. Ich habe das ganze Programm heute morgen absolviert, musste ein, zwei Pausen einlegen, war aber insgesamt trotz kräftigem Schwitzen total glücklich. Die Übungen sind gut erklärt, leicht zu befolgen und lassen keine Zeit für Langeweile. Kurzum, das Vital – Bikini Workout läßt für mich keine Wünsche offen, ich will sogar behaupten, es ist sofort zu einem meiner Workout-Favoriten aufgestiegen!

Allerdings ist es absolut nichts für Anfänger, denn die Cardio-Teile haben es in sich. Man braucht eine gute Ausdauer, sonst, schätze ich, liegt man nach 20 Minuten hechelnd am Boden.

Natürlich habe ich mich anschließend belohnt und in „Deep Purple“ entspannt, den Tetesept Sinnenperlen Sternenglanz – einfach himmlisch! Die gibt es nicht nur bei Amazon, sondern in jeder Apotheke und gut sortierten Drogerie. Als Belohnung sehr zu empfehlen und gerade für Weight Watcher 10 mal besser als Schokolade. ;)

Nun steht mir diese Woche noch Cindy Crawfords Body Shape bevor, aber ich muss sagen, nachdem ich kurz rein geschaut habe, ist es leider nix für mich… mal sehen.