Bodyforming mit Jillian Michaels 30-Day-Shred

Wie viele von Euch schon wissen, habe ich letztes Jahr probiert, mit Jillian Michaels 30-Day-Shred mitzuhalten, jedoch nach 1 Woche frustriert das Handtuch geworfen. Ich habe es einfach nicht gepackt, das Training (obwohl nur 20 Minuten täglich) war mir zu anstrengend und der Muskelkater weit über meiner Erträglichkeitsgrenze.

Und so habe ich die FiFeb 2013 Challenge dazu benutzt, es noch einmal zu probieren… hey… 20 Minuten pro Tag, das muss zu schaffen sein, oder? Ist es auch! Und mit was für Ergebnissen! Schaut selbst:

Veränderung mit Shred

Das ist der Knaller, oder? Leider sehe ich von vorne immer noch wie ein Nilpferd aus (jetzt wie ein kleines, aber immer noch Pferd…), aber es wird doch! Hier noch mal als Zwiebel- bzw. Matroschka-Schnitt:

neuer Körper durch Shred

Aaaaaaber…

… ja, leider gibt es auch ein aber…, denn ich habe so gut wie kein Gewicht verloren (nur 900 gr)! Die Maße sind leicht (!) geschrumpft, die Form ist VIEL besser, ich kann meine Rippen und sogar den oberen Teil meiner Bauchmuskeln sehen, ich mache „richtige“ Liegestütze, kann mich auch nach Shred noch wunderbar bewegen (der Muskelkater wird mit der Zeit erträglich), fühle mich gut und ja, ich mache weiter!

Als nächstes nehme ich mir Jillian Michaels Ripped in 30 vor, nur leider wurde es immer noch nicht geliefert (gibt’s derzeit nur als UK-Import). Bis dahin geht’s weiter mit Shred und einem neuen Trainingsplan, den ich demnächst mit euch teile. Wer weiß, vielleicht kann ich noch ein paar von Euch zum Mitmachen antreiben? ;)

Schönes Wochenende,
Jesse

WW Sattmachertag, ProPoints Plan 2.0, ein Erfahrungsbericht

Ich hatte ja schon angedeutet, dass ich während der Starre der letzten Wochen, einige Experimente gewagt habe. Hier die Ergebnisse im Überblick:

1. Gewicht halten

PRO: Zuerst einmal habe ich festgestellt, dass ich auch ohne Aufschreiben fähig bin, mein Gewicht +/- 1 Kilo zu halten. Das beruhigt mich, v.a. weil ich mir zwischendurch auch schon mal einen Marsriegel gegönnt habe!
CONTRA: Andererseits hat das Experiment aber auch gezeigt, dass ich trotz gleichbleibender Anzeige auf der Waage körperlich an Umfang gewonnen habe. Das ist natürlich nicht so gut (HMP!) und erinnerte mich doch gleich daran, dass da noch was war… ach ja, ich wollte ja noch wenigstens 5 Kilo los werden, richtig!?

Genau! Jetzt hab ich’s!

2. Sattmachertage aus reiner Faulheit

Aufgrund der anhaltenden Bocklosigkeit ein Tagebuch zu führen, habe ich angefangen, mich an die Sattmachertage zu gewöhnen. Zuerst ist es mir schwer gefallen, denn ich musste auf mein Glas Wein zum Abendessen, Parmesan über der Pasta und andere antrainierte Geschmacksgewohnheiten verzichten. Das heißt, eigentlich muss man das nicht, die Extrapoints gehen aber vom Wochenextra ab. Damit bin ich immer ein bisschen geizig. Außerdem wollte ich unbedingt sehen, wie es klappt, wenn ich mich ganz puristisch an das halte, was ich „ohne Punkte“ essen kann.

Das ist mir schließlich gelungen und obwohl ich dachte, ich überfresse mich regelmäßig (Gott, war das lecker!), ging auf gar wundersame Weise mein Umfang zurück. Die Zeiger der Waage ebenfalls – man stelle sich das einmal vor! Und Leute, was soll ich sagen: Ich hatte einfach keinen Hunger! Nie! So geil!

Tipps

Hier ein paar Tipps, die ich sammeln konnte und die den Sattmachertag m.E. um einiges leichter machen:

  • Butter statt Öl: Zum Braten nimm statt der 2 TL Öl am Tag, 2 TL Butter oder Margarine (ich weiß, es muss eigentlich pflanzlich sein, aber wenn’s halt funktioniert…. Einfach mal testen). Auf kleiner Flamme schmoren Zwiebel, Knoblauch, Ingwer oder was immer du anbrätst, viel einfacher und pappen nicht so schnell an. Außerdem schmecken die Zwiebeln hinterher ganz lecker süßlich.
  • Hülsenfrüchte entdecken: Mein Speiseplan hat sich dadurch erweitert, dass es mir am Sattmachertag viel leichter fällt ,auch mal punkteschwere Hülsenfrüchte unterzumischen. Wo ich normalerweise Reis mit drögen Erbsen und Möhren aus der Dose (im Dosenfall haben die 0 Punkte) nehme, mische ich am Sattmachertag den Reis mit Tiefkühlerbsen (viel besserer Geschmack!), Thunfisch oder Kabeljau. Der Einsatz von Hülsenfrüchten ist extrem sättigend und viel befriedigender als manch ein Brötchen zwischendurch. Einfach mal ausprobieren!
  • Eierspeisen: Da war ich ja auch lange skeptisch! Ei als Sattmacher, Mannomann! Als alter Weight Watcher weiß ich doch, welch ein Luxus ein Ei in früheren Programmen darstellte. Das kleine Dingelchen schlägt gleich mit 2 Punkten zu Buche, zwei davon haben schon 5. Und da soll ich 3 oder mehr als Pauschale essen können?
    Ganz genau! Ich hab’s versucht und mir eine Frittata genehmigt. Da kommt ein bisschen Käse rein, damit es richtig lecker schmeckt, aber wenn ihr das einmal probiert habt, dann pfeift ihr auf die 2 oder 3 Pünktchen weniger beim Wochenextra!
  • Hier findet ihr meine Lieblings-Frittata-Rezepte von Gina.

Fazit

Inzwischen glaube ich tatsächlich, dass man durch den Einsatz des Sattmachertags noch viel besser abnehmen kann! Ich bleibe am Ball und besuche ab nächsten Montag ein neues Treffen, um wieder mehr Kontrolle über mein Tun zu bekommen, den letzten Rest Ballast von mir zu werfen und endlich Goldmitglied zu werden.

Was sind Eure neuesten Erfahrungen mit dem Sattmachertag?