Zeit für eine Bestandsaufnahme und eine neue Challenge

1kg

Ich bin wieder da – und habe ein Kilo mitgebracht! Okay, nicht ganz 1 Kilo, nur 900 Gramm. Ja, mehr. Genau. Mein Gewicht heute morgen war 61,8 Kilo. Meh.

Aber das ist gerade gar nicht so schlecht für mich! Nicht, dass mich die Zunahme erfreut, aber 1. begründet sich wenigstens die Hälfte davon auf meiner Hormonwoche, und 2. zwingt mich eine Zunahme mein Verhalten besser zu beobachten und dadurch auch wieder zu kontrollieren.

Es ist Zeit für eine Bestandsaufnahme

In der letzten Woche konnte ich beobachten, wie ich mehr und mehr in meine alten Verhaltensweisen zurückschlüpfe, wie z.B. Frühstück ausfallen lassen, essen vor dem Rechner (okay, ich hatte echt viel zu tun, aber trotzdem… das konnte ich schon besser), abends vor Hunger nicht mehr fähig sein, die richtigen Lebensmittel auszuwählen und zwischendurch, weil’s doch schnell gehen soll, Toastbrot mit Irgendwas. Kurz: Ganz schlecht, das Ergebnis folgte ja dann auch auf dem Fuße.

Gegenmaßnahmen

bstand_again

1. Der erste Schritt ist natürlich, das Tagebuch wieder konsequent zu führen. Kennt ihr sicher auch: Man hat gerade keinen Stift (um nicht Lust zu sagen), kann sich die zwei Punkte bis nachher schon merken… und irgendwann, da ist es einem „auch schon egal“. Ich mag mich nicht, wenn ich so bin, nur leider hält mich das nicht davon ab, so zu sein. Und deshalb werde ich ab jetzt wieder aufschreiben. Und zwar JEDEN BISSEN!

fertig-aber-happy

2. Bewegung nicht „vergessen“. Wie wahrscheinlich die meisten Menschen, die nicht mit Sport im Blut aufgewachsen sind, so bin auch ich geneigt, die Bewegung zu vergessen, wenn ich viel zu tun habe. Ehrlicher wäre zu sagen, ich schiebe sie auf – und zwar so lange bis ich gar nichts mehr tue und schließlich wieder von vorn beginnen kann. Wie blöd muss man denn eigentlich sein? Im März und April war ich bei lockeren 6, manchmal 7 km Laufen und letzte Woche habe ich gerade mal 3,2 km geschafft und am Ende ist irgendwas in meinem Knie passiert, was höllisch weh tat und mich für 3 Tage außer Gefecht gesetzt hat. So kann es nicht weiter gehen! Alt werde ich noch früh genug!

3. Ich brauche mal wieder eine Fitness-Challenge! Die letzte, FiFeb 2013, ist schon viel zu lange her. Ich bewege mich ehrlich gerne, es hilft mir mich abzuregen, den Ärger aus dem Kopf zu kriegen, ich fühle mich frischer, fester und wohler in meiner Haut, bin weniger verspannt, besser gelaunt und viel sicherer im Auftreten – WARUM also tue ich es nicht einfach? Genau! Was ich brauche ist ein Trainingsplan: 4-5 Mal pro Woche Bewegung und keine Ausflüchte. Wer macht mit?

4. Damit sich mein Hirn mal wieder an die eigene Küche gewöhnt, habe ich beschlossen, bis Ende Juli nicht mehr essen zu gehen. Das spart Geld und natürlich jede Menge Punkte. Vor allem im Sommer, wo man sich doch am liebsten ständig in Biergärten und beim Kiezitaliener herumtreibt. Nix da! Und Alkohol gibts auch keinen, zumindest kein „schnelles Feierabendbier“, weil es doch so gemütlich ist. Man nennt es nicht gemütlich, man nennt es Dickmacher! Für die Punkte kann ich 3 Saftschorlen und sogar 2 echte Cokes trinken (ich mag die Diät Cokes ja keinen Fatzen) und genau das werde ich jetzt machen, wenn ich im Biergarten abhänge (die Pizza da esse ich auch nicht mehr, versprochen!).

5. Das Trinken nicht vergessen. An und für sich habe ich wenig Probleme über den Tag verteilt genug Wasser zu trinken, aber in letzter Zeit erwische ich mich immer häufiger dabei, dass keine Flasche in greifbarer Nähe ist und ich sich mein von Haus aus fauler Hintern auch nicht bewegt, um eine aus dem Kasten zu holen. Dabei sind es von meinem Platz aus gerade mal 10 Schritte bis zur Küche. Da hilft nur ein Beep im Kalender. Ich lass meinen Mac jetzt alle 3 Stunden nachfragen, ob ich genug zu trinken da habe. Es gibt nämlich nichts nervigeres als dieser blöde Erinnerungston. Böööp!

fuenf

Und weil es die Sache erleichtert, gebe ich dem Kind auch einen Namen und lade euch ein, bei meiner 3-Wochen-Reset-Challenge mitzumachen! Ich lade euch nicht nur ein, ich fordere euch regelrecht dazu auf, v.a. wenn ihr auch gerade einen Durchhänger habt! Keiner nimmt für uns ab, Leute, wir müssen es doch selbst machen. Also auf!

3-Wochen-Reset-Challenge (8. – 29. Juli 2013)

  • Tagebuch führen, Punkte- oder Kalorienbudget einhalten
  • individuellen Trainingsplan verfolgen, mind. 4 mal in der Woche Bewegung
  • Berichterstattung auf Verschlankomat (auch auf Facebook)
  • [optional] nicht auswärts essen
  • mind. 2 L Wasser (oder Tee) täglich

Natürlich hat die Challenge hier bei Verschlankomat auch eine eigene Seite: 3-Wochen-Reset-Challenge

Ich würde mich freuen, wenn ihr mitmacht. Ihr wisst doch, ich motiviere für mein Leben gern! \:D/

Gebrauchter Tag

blerghGestern hatte ich einen so derart „gebrauchten Tag“, es war nicht mehr feierlich! Kennt ihr die auch? Ich erkläre gebrauchte Tage mal ein wenig genauer, nur um ganz sicher zu gehen, dass auch jeder weiß, was ich meine ;)

  • Gebrauchte Tage zeichnen sich dadurch aus, dass man aufwacht und am liebsten nicht aufstehen möchte – nicht mal aus guten Grund, einfach so, weil es der Auftakt zu einem grässlich gebrauchten Tag ist.
  • Gebrauchte Tage beginnen auch niemals mit einem „guten Schluck Kaffee“, neeeee, an gebrauchten Tagen verbrennst du dir entweder die Zunge, die Milch ist schlecht oder du kippst dir die Brühe erst mal über die Klamotten.
  • An gebrauchten Tagen fällt einem auch gerne ein, dass man sich dringend bei jemandem melden müsste, zu dem man schon an ungebrauchten Tagen kaum einen Draht findet. Und weil man an gebrauchten Tagen nicht so genau weiß, was man eigentlich tun soll, greift man zum Telefonhörer und lässt sich von ebendieser Person Geschichten erzählen, die nur zu einem gebrauchten Tag passen. Hinterher fühlt sich der Tag dann noch gebrauchter an.
  • An gebrauchten Tagen kommt es vor, dass zuerst die Müllabfuhr, dann der Postbote, der Typ von Hermes, GLS, DHL und DPD nacheinander bei dir klingeln, obwohl keiner von denen etwas für dich hat. Letztes Jahr an einem ähnlich gebrauchten Tag hat sogar einmal die Polizei bei mir geklingelt (wie im Film: „Guten Tag Frau S., hier ist die Polizei, kommen Sie doch bitte mal runter“), weil mir jemand beim Ausparken ins Auto gefahren war.
  • Außerdem ist an gebrauchten Tagen die Erdanziehungskraft viel höher als an ungebrauchten Tagen. Es beginnt schon mit der Zahnpasta, die dir aus der Hand rutscht, gefolgt vom gefüllten Joghurtlöffel, der für die richtige Actionpainting-Atmo in der Küche sorgt (das natürlich nur, wenn du das Glück hast, dass der Joghurt nicht schlecht oder einfach leer ist).
  • Alternativ könnte der dann meist noch volle Joghurt (z.B. lecker Alpro Vanille 500 ml) aus dem Kühlschrank fallen, sobald du die Tür öffnest, das allerdings hat den Vorteil, dass man nur den Boden und nicht auch die Schränke abwaschen muss.
  • Am schlimmsten ist jedoch, wenn an gebrauchten Tagen die Kompaktpuderdose auf den Kachelboden fällt, klar…, es war die von Mac = richtig bitter… BLERGH!
  • Apropos Schminke… an gebrauchten Tagen verläuft die selbstverständlich, der Lidstrich wird niemals gerade, und mit den Haaren fange ich erst gar nicht an!
  • Ich will euch ja nicht langweilen, aber an gebrauchten Tagen kann man sich selbst am wenigstens leiden – was einen jedoch nicht davon abhält, großes Selbstmitleid zu empfinden und sich –obwohl doch *SO* ungeliebt doch zum Mittelpunkt der Welt zu machen (Selbstmitleid ist ja sowas von aufdringlich… oh Mann!).
  • Entsprechend wird das Hungergefühl an gebrauchten Tagen ins Unermessliche gesteigert (habe ich nicht schon genug gelitten?; Ach, ist doch eh schon alles egal) und man tigert ständig vorm Kühlschrank hin und her, wo es dann schon mal vorkommen kann, dass man 1-2 Scheiben Käse in sich hineinstopft, besser noch Schokolade oder gleich ein ganzer Kübel Eis.
  • Es soll ja Menschen geben, die an gebrauchten Tagen „nichts essen können“, aber soll ich euch mal was sagen? Die lügen!
  • Und anstatt an so einem gebrauchten Tag ein Bad zu nehmen, ein- oder besser noch mehrmals um den Block zu joggen, einen freundlichen Menschen anzurufen oder einfach mal locker zu lassen, regt man sich von morgens bis abends darüber auf, dass man einen gebrauchten Tag hat. Meh!

Mein gebrauchter Tag ist gestern noch einigermaßen glimpflich verlaufen. Statt beim minütlichen Tigern Käse in mich stopfen, habe ich mir eine halbe Scheibe davon auf Toast gelegt und absichtlich langsam gegessen (ich hab später noch einmal das gleiche getan) und statt Schokolade gab es jede Menge Tomaten sowie alle 2 Stunden eine Schüssler Nummer 9 in D12, meine Geheimwaffe gegen Heißhunger (ja, hilft mir!).
Außerdem habe ich Pasta mit Broccoli gegessen, ein Gericht, das mich absolut glücklich macht (natürlich ist beim Anbraten von Knobi und Zwiebel ein wenig heißes Fett auf meine Hand gespritzt, ich hab den Kochlöffel zweimal fallenlassen ((mit Broccoli dran, na klar!)).
Und während der Arbeit habe ich ein Hörspiel für Jugendliche gehört (Percy Jackson and the Sea of Monsters), was mich immer zum Lachen bringt, egal wie gebraucht der Tag auch sein mag (es gehen auch alle von Erich Räuker gesprochenen Bücher bei Audible, besonders die fantastische SPQR-Reihe um meinen Lieblingshelden Decius Caecilius Metellus, die ich inzwischen fast auswendig kann).
Nach Feierabend habe ich fleißig, wenn auch ohne wirklich voranzukommen, an dem Kleid gearbeitet, das sich gerade auf meinem Nähtisch befindet (und heute noch nicht nachgesehen, ob ich das vielleicht bereue… oh wei!).
Letztlich habe ich ihn also zu Ende gebracht, den gebrauchten Tag, und um alles ein wenig rosiger sehen zu können, heute morgen als erstes meine Laufschuhe gebunden und meine Runde gedreht. Jetzt geht’s mir besser!

Schönes Wochenende,
Eure Jesse

Verdienter Rückschlag

piffel

Tja…, was passiert wohl, wenn man die Limits zu weit ausdehnt (och, letzte Woche hab ich ein Quarkbällchen gegessen und trotzdem abgenommen, nicht genug Sport gemacht und trotzdem abgenommen, mich an manchen Tagen nicht an die Punkte gehalten und trotzdem abgenommen, nicht alles aufgeschrieben und trotzdem abgenommen…), tja…, dann…, dann nimmt man wieder zu!!!! Und dann sitzen die alten Jeans dann doch wieder eng und dann hat man dann doch wieder ein Bäuchlein in dem schönen Sommerkleid, das letzte Woche noch so knackig aussah. GRML! Was soll ich sagen… ich hab’s vergeigt! Heute morgen hatte ich 62,1 kg auf der Waage, also 700 Gramm mehr :(

der schlendrian

Da ginst er, der Herr Schlendrian! Höchste Zeit also, mir mal wieder Gedanken zu machen, mich zu fokussieren, mich wieder neu auf mein Ziel zu besinnen:

U60 bis spätestens Mitte Juni

Das sind noch 3 Wochen und 2,2 Kilo… schwierig, aber machbar. Nur wie?

1. Ziel visualisieren und dran glauben

RIP- verdiene ich es…

Genau das fällt mir gerade total schwer. Ich habe idiotischerweise das Gefühl, ich „dürfe“ nicht unter 61 Kilo, geschweige denn unter 60 Kilo fallen, sonst passiert… tja, was eigentlich? Keine Ahnung. Ich habe einfach das Gefühl, das sei nicht okay, ich „verdiene“ das nicht…. Kennt ihr das? Und wenn ja, wie geht ihr damit um?

2. Wieder auf Kurs kommen

wieder auf kurs

Tracken, tracken, tracken! Wenn ich nicht aufschreibe (so wie in den letzten 2 Wochen kaum), verliere ich den Überblick während mein Körper munter aufnimmt, was ich in ihn hineinschaufele ohne Sinn und Verstand. Was soll das also? Hilft nur eins: Back on Track.

3. Kill the Schweinehund!

schweinehund

Gedanken zum inneren Schweinehund

Auf in den Kampf also! Auf eine erfolgreiche Woche,
Jesse

Wissen ist Macht – erster Zwischenbericht

daumenhochNachdem vor 2 Tagen die Emotionen so hochgeschnellt sind (wenn ich das nächste Mal ein Experiment mache, behalte ich es bis zum Ergebnis für mich…LOL!), weil ich WW mit Kalorienzählen verbinden wollte (s. dazu Mal laut gedacht… Krise in Sicht…), möchte ich euch heute gleich einmal mit den ersten Ergebnissen konfrontieren.

Nachdem ich bei FDDB.de (danke Hilde und Chouquette) und my-miracle.de (danke Aliya) einige Test-Tage aus der Vergangenheit (aus meinem WW Tagebuch übernommen) eingetragen hatte, konnte ich feststellen, dass ich meistens (außer an Pastatagen, also 1-2 mal die Woche) UNTER meinem Grundumsatz von +-1300 kcal liege. (Ich möchte mich jetzt nicht um Zahlen streiten, also bitte keine Kommentare dazu, nehmt sie als gegeben hin. Danke!)

Grundumsatz und Hungerstoffwechsel

[Wer hierüber schon Bescheid weiß, der switche bitte zur nächsten Überschrift] Der Grundumsatz ist der Energiebedarf, den der Körper im völligen Ruhezustand benötigt, um alle Funktionen aufrecht zu erhalten, also ohne Sport und alltägliche Aktivitäten wie Zähneputzen. Das kannst du auf Wiki unter Grundumsatz noch einmal genauer nachlesen und hier deinen Grundumsatz berechnen. Bei einer Diät sollte man den Grundumsatz möglichst nicht allzu stark unterschreiten, weil sonst der Stoffwechsel auf bockig umstellt, Muskeln verbrennt, Eiweißbrücken abbaut und alles mögliche tut, außer Fettreserven anzugehen – das macht er erst kurz vorm Kippen. Dieser Zustand wird als Hungerstoffwechsel bezeichnet. Um langsam, stetig und gesund abzunehmen (z.B. mit WW) sollte man immer seinen Grundumsatz verbrauchen, dann ist der Stoffwechsel glücklich und hat kein Problem damit überschüssige Fettreserven anzugehen, denn er muss nicht für Notzeiten vorsorgen.

WW und Grundumsatz

Ein WW Tag ist ziemlich geschickt aufgebaut – soviel habe ich verstanden – denn irgendwie schaffen die es mit ihren (bei mir) 26 Punkten diesen Grundumsatz von ca. 1300 kcal immer zu erreichen, zumindest, wenn du täglich deine Calcium-, Fett-, Obst- und Gemüserationen sowie genug Flüssigkeit zu dir nimmst und viel Abwechslung in deinen Plan bringst. Ich habe das auch mit Zutaten wie Fleisch und Wurstwaren getestet, obwohl ich die nicht zu mir nehme, einfach, weil es so faszinierend ist, zu sehen, wie geschickt die das machen. Von daher also absolut grünes Licht für WW, am Programm ist gar nichts falsch, man sollte bloß schauen, dass man es auch (noch) richtig macht.

Trotzdem kann es dazu kommen, dass du „zu wenig“ isst, was hin und wieder auch kein Problem darstellt, aber auf lange Sicht dem Stoffwechsel vermittelt, dass er aufpassen muss. Er fährt also runter und lagert alles ein, was er kriegen kann. Je leichter du während deiner Diät wirst, desto eher ist das der Fall. Ich z.B. passe mit meinen täglichen Calcium-, Fett-, Obst- und Gemüserationen nicht so gut auf, esse nie Fleisch, selten Fisch, Eier oder Hülsenfrüchte; ernähre mich also eher einseitig. Dadurch falle ich an 4 von 7 Wochentagen UNTER den Grundumsatz und lande im Schnitt bei 1100 kcal. Ich glaube, das wäre nicht mal schlimm, wenn ich nicht schon im Normal-BMI-Bereich läge und keinen Sport machte.

Und was ist die Lösung?

Was DIE Lösung ist, weiß ich nicht. Mir hat die Info erst mal geholfen, meinen Speiseplan wieder besser zu überdenken. Ich habe in den letzten zwei Tagen geschaut, dass ich auf oder leicht über 1300 kcal komme, meinem Stoffwechsel also gute Zeiten vermittelt. Dafür musste ich 2 mal das Wochenextra anbrechen, hatte ein mega-schlechtes Gewissen und heute morgen LOCKER unter 64 auf der Waage! Letzten Sonntag waren es unter uns gesagt 65,4 Kilo, weshalb ich Montag erst gar nicht draufgestiegen bin…. Das sagt nach zwei Tagen noch gar nichts, klar, aber ich merke an mir, an meiner Konstitution, dass es mir besser geht – und das, obwohl es SCHON WIEDER SCHNEIT… ACK!

Ich teste munter weiter und halte euch auf dem Laufenden.

LG
Jesse

Deinen Grundumsatz berechnen
Kalorien zählen mit My Miracle (finde ich ein bisschen einfacher, handlicher als FDDB)
Kalorien zählen mit FDDB

Krisen-Reset und Tschuldigung!

„Tschuldigung, so war es nicht gemeint…“, sagte Jesse und wurde allein beim Gedanken an ihren gestrigen Fehler rot.

Die Rede ist von meinem Artikel Mal laut gedacht… Krise in Sicht…. Er kam offenbar ziemlich „am Boden zerstört“ rüber und dafür möchte ich mich noch mal in aller Form entschuldigen! Er war nämlich nicht so gemeint, denn ihr wisst doch: We gotta fight for it! Motiviert bleiben – auch wenn’s mit der Waage nicht klappt!

der 64 protest

Derzeit kann ich wirklich noch über mein Gewichtsplateau lachen. Es fasziniert mich, wie lange mein Körper nun schon seinen renitenten Kurs durchhält, trotz all der Mühe, die ich ihm mache. Er hält seinen Stillstand wie auf schmuddelig getrimmte Hollywood-Kids ihre halb zerstörte amerikanische Flagge im ultimativen Endzeitmovie. LOL!

Aber es gilt natürlich, die Zeichen meines Frühwarnsystems zu erkennen und ernst zu nehmen: Es begann damit, dass ich letzte Woche nicht mehr alles eingetragen habe, weil etwas in mir meinte, es sei doch eh für die Katz. Gestern wurde mir das sehr bewusst und so beschloss ich, einen Artikel darüber zu schreiben, damit das Problem im Hier und Jetzt manifestiert ist – wisster, was ich meine? Sobald man Dinge anspricht, sind sie real, behält man sie für sich, kann man so tun, als hätte man sie übersehen. Das wollte ich aber diesmal auf keinen Fall, denn diesmal möchte ich es einfach schaffen!

Und damit das auch funktioniert, brauche ich eben die richtige Information. Und meine Idee mal Kalorien zu zählen war einfach nur ein Teil der Informationsbeschaffung, nicht der letzte Grashalm auf der Atommüllalm. Sorry, wenn sich das so angehört hat, Asche auf mein Haupt! Es kommt mir vor, als hätte ich mir eure Anteilnahme durch einen missverständlichen Artikel erschwindelt, das tut mir leid! Ich mach’s wieder gut ;)

LG Jesse

P.S. Danke von Herzen für eure Kommentare, darüber habe ich mich super gefreut!

Mal laut gedacht… Krise in Sicht…

Ich verstehe es einfach nicht!

Okay. Ich sage es jetzt! Ich steuere auf eine echte

[bigtime]  KRISE  [/bigtime]

zu, weil ich – egal, was ich tue (Wochenextra aufessen oder nicht, Aktivpunkte anbrechen oder nicht, weniger essen, mehr essen, bewegen etc.) – einfach nicht unter diese Gewichtsmarke (stetig schwankend zwischen 63,7 und 64,5) komme! Kurz, ich bin des Wartens müde, es muss jetzt etwas passieren!

Frühwarnsystem auf rot

Dieses machtlose Gefühl und der Ärger über meinen Körper, der einfach nicht mehr tut, was er soll, lösen ein starkes Déjà-vu in mir aus: 2011, nach 12,2 Kilo Abnahme, hatte ich ebensoviel gewogen (63,7) und egal, was ich auch gemacht habe, es ist nie weiter runter gegangen, zumindest nicht für eine nennenswerte Zeitspanne. Es hat mich ein ganzes Jahr Überwindung gekostet, mich dem Problem erneut zu stellen und siehe da, es hat sich nichts verändert: Jesse kommt nicht unter 63 Kilo, da kann sie machen, was sie will.

Was ist anders als zuvor?

Es gibt ein neues Programm, WW ProPoints 2.0, bei dem ich nicht mehr 28, sondern nur noch 26 Punkte essen darf, halbe Punkte gibt es nicht mehr, die meisten Lebensmittel haben nun mehr Punkte als zuvor; außerdem stehen mir nun wöchentlich 49 statt 35 Wochenextrapunkte zur Verfügung. Bis auf ein paar Ausnahmen habe ich die Punkteverschiebung nicht sonderlich gemerkt, nur die halben Punkte, die jetzt oft aufgerundet werden, haben mir anfangs Stress gemacht. Und doch… seitdem geht bei mir NICHTS MEHR!

Fazit

WW ist vielleicht einfach nicht mehr das Richtige für mich? Klingt doof, ging ja vorher immer, funktioniert bei so vielen anderen, aber bei mir funktioniert es eben nicht mehr. Es muss also für mich eine Alternative her bevor ich total aus der Bahn geworfen bin. Und darum werde ich jetzt anfangen WW mit Kalorienzählen zu verbinden, will heißen, KEINE Sattmacherportionen mehr und einsehen, dass auch Bananen nicht aus Luft bestehen. Gefällt mir gar nicht, aber was sein muss, muss sein.

Mehr dazu, wenn es klappt!

Schöne Woche,
Jesse

P.S. Klingt wahrscheinlich schlimmer als es ist! Ich bin weder verzweifelt noch manisch (noch nicht), ich habe bloß den ganzen Kopf voller Fragezeichen und bin auf der Suche nach Antworten! 

We gotta fight for it! Motiviert bleiben – auch wenn’s mit der Waage nicht klappt!

WARNUNG: Dieser Artikel ist kein Kindergeburtstag! Ich bin sauer, will mich aufrütteln, meinen Kampfwillen stärken – und das schaffe ich nur mit einer fetten Portion Ironie. Also nicht schwächeln, meine Süßen (oder lieber nicht weiterlesen!)

Ich ärgere mich

Tja…, die Überschrift sagt schon alles: Motiviert bleiben – auch wenn’s mit der Waage nicht klappt! – das dürfte für Abnehmwillige wohl das schwierigste Problem der Welt sein! Fakt ist aber, Ladies, dass wir da trotzdem durch müssen! Es nutzt ja nichts, wenn wir das Handtuch werfen, die Fahne streichen oder zu Boden gehen, denn…

Herr Popo und Frau Bäuchelein,
die tanzen munter Ringelrein!

Da können wir flennen so laut wir wollen! Das Off, das interessiert sich nicht für unser Leiden – ebensowenig wie unser Partner, die Freundin (deren Ohr wahrscheinlich schon am Boden hängt, so groß haben wir es ihr schon gekaut mit unserm Gewichtsproblem) und schon gar nicht unsere Kids, denen wir gefälligst eine Stütze und ein Vorbild zu sein haben (okay, ich hab keine, aber die Freundin mit dem großen Ohr meint, das sei so und ich könne das ruhig schreiben ;)).

Es bleibt also nur eins: Kämpfen! Aber wie?

1. Aufschreiben (!)

ich denke und schreibe

Setz dich hin und schau dir noch einmal genau an, weshalb du dich auf diese Reise begeben hast! Und komm mir jetzt nicht mit: Na, is doch klar, ich will abnehmen. Das reicht nicht! Setz dich hin und schreib’s dir nochmal auf!

Schreib: Ich möchte abnehmen, …um gesund zu sein/werden; in meine Lieblingsjeans zu passen; endlich einen flachen Bauch zu haben; mich besser zu ernähren; mich besser bewegen zu können …die Liste der Möglichkeiten ist endlos und deine Gedanken sind es ebenso wie die jedes anderen wert aufgeschrieben und verfolgt zu werden. Also! Blatt und Stift raus und GO FOR IT!

2. Schmeiß den inneren Miesepeter raus!

RIP ich kann nicht…Kennst du das? Du strampelst dich wochenlang ab, es bringt nichts, du bist traurig und dann hörst du diese Stimme in dir, wie sie kichert und mit den Füßen scharrt: Ich hab’s dir ja gleich gesagt, du kannst das nicht….

Schmeiß diesen Miesepeter raus! Zeig ihm die Zähne! Verweise ihn in seine Schranken! Steh auf, nimm Kampfstellung ein und hau ihm rechts und links eine rein! Schrei ihn an, mach ihm klar, wie sehr er dich mal kann! Setz ihm einen Grabstein und wenn er siechend am Boden liegt, sagst du zu ihm: Ey, du Penner, ICH KANN! Ich kann abnehmen, ich habe schon abgenommen und werde es auch weiterhin tun! Aber dir, Blödmann, dir höre ich nicht mehr zu! Du kannst deine Koffer packen und deiner Wege ziehen, denn ich bin frei und schlank und schön und ich schaffe es! Schönen Tag noch, Zecke! (Hör auf zu lachen! Steh auf und lies die Sätze laut, sag sie selbst, ball die Fäuste – DU KANNST DAS!)

Übrigens: Dazu eignet sich ganz hervorragend ein nettes, kleines Kickbox-Cardio-Workout wie z.B. dieses hier von fitsugar auf youTube – ich garantiere dir, danach geht es dir schon viel viel besser!

3. Dich selbst annehmen

lieb dich selbst zum VaelntinstagDein Körper ist nicht nur eine Hülle, er ist dein Leben! Und wenn er mal nicht so reagiert, wie du es von ihm erwartest, solltest du ihm Liebe und Verständnis entgegen bringen – so wie du es bei deinem Partner, deinen Kids, deinem Haustier oder deinen Freunden tun würdest! Komischerweise kann man nämlich immer anderen beistehen und ganz schwer sich selbst.

Das ist eine der Ursachen, warum du dick bist! Du nimmst dich nicht ernst, stellst dich hinten an oder traust es dir nicht zu…. Sei lieb zu dir! Setz dich mit dir hin und sag freundliche Dinge; streichel dein Ich, höre deiner Seele zu. DU!

4. So-Tun-Als-Ob

ich freu mich so!Ja, das meine ich genauso! Ich meine, du sollst einfach mal so tun, als hättest du dein Ziel erreicht. Wie ist das dann? Was genau tust du schlank? Wie ziehst du dich an? Wie redest du? Wohnst du dann woanders? Suchst du dir einen neuen Job? …????

Schreib dir auch das auf (vielleicht legst du dir auch einfach ein Journal an, in dem du solche Sachen festhältst, damit sie nicht verloren gehen)! Und wenn dir das gefällt, dieses neue schlanke Leben, dann bau doch einfach täglich eine Stunde So-Tun-Als-Ob ein, denn wie alles im Leben will ja das neue schlanke Leben trainiert sein  ;)

5. Dranbleiben!

Auch wenn’s weh tut (und gerade dann!)

Na dann…

…mache ich das mal so und befolge meine eigenen Ratschläge!

Ich könnte nämlich noch immer schreien, wenn ich auf die Waage steige. Gestern hatte sie mit Ach und Krach 63,7 Kilo zu bieten (heute schon wieder mehr), also wenigstens 200 Gramm in 2 Wochen … wohoo… haha! Yeah! (SCHREI!).

Mir ist inzwischen bewusst, dass es tatsächlich an der Bewegung liegt, dass ich nicht abnehme. Tatsächlich ist es sogar so, dass ich froh sein kann, nicht zuzunehmen, denn das passiert den meisten anderen – trotz Diät. Aber darauf möchte ich in einem gesonderten Artikel eingehen.

Was ich euch noch sagen wollte:

YOU CAN DO IT! FIGHT FOR IT!

ready to kick ass!

LG Jesse