Selbsttest Part 2: Der Beweis

made im speck

Nachdem ich vorletzte Woche dringend die Probe aufs Exempel machen musste, gehungert, folglich mein Wochenextra kaum angerührt und letztlich 600 Gramm zugenommen habe, kann ich heute, nach einer weiteren Woche Wendie-Plan wieder einen Erfolg verbuchen!

Und was für einen! Denn nicht nur die 600 Gramm sind wieder weg, nein, es sind noch 300 mehr mitgegangen! Heute morgen hatte ich 61,6 kg! Wunderbar!!!!!

Dabei habe ich, gefühlt, gelebt wie die Made im Speck! Sogar ein weiteres Experiment habe ich gewagt: Am Maifeiertag nämlich, Mittwoch, habe ich kurzfristig beschlossen, meinen Big Day von Freitag auf Mittwoch zu verlegen, damit wir zum Abschluss des schönen Tages essen gehen können. Somit standen mir statt maximal 33 Punkten 46 zu (die ich wie üblich mit italienischem Essen gefüllt habe… heheeee!). Und nicht nur den Big Day habe ich verlegt, sondern jeweils auch die beiden Folgetage Donnerstag und Samstag, nur, um sicher zu gehen. Hat geklappt ! Also… nur Mut ihr da draußen! :)

Hurra, Jesse

Selbsttest: Wochenextra gespart – zugenommen!

selbsttest

So!

Letzte Woche habe ich einen Selbsttest gemacht; nämlich nicht nach dem vor kurzem vorgestellten Wendie-Prinzip gelebt, sondern mein Wochenextra wie die Monate zuvor aufgeteilt, wie es mir passte (was im Großen und Ganzen heißt, es möglichst nie anzugehen außer am WE). Sogar Schoki habe ich gegessen, einfach, um mal zu schauen, was passiert (und ehrlich gesagt, um meine Tagespunkte voll zu kriegen, weil ich mal wieder viel zu wenig gegessen habe. Passiert selten, aber es passiert).

Tja… und was soll ich sagen? Ich hab – wie Su das so schön auf Facebook umschrieben hat – „FLUGFETT“ angesetzt und wiege deshalb mal gleich wieder ein bisschen mehr! Heute morgen, um genau zu sein 62,5 kg, also 600 Gramm mehr als letzte Woche. Kurzfristig gesehen ist das total schade, aber auf lange Sicht, eher interessant. Ich sag das gerne noch Mal: Ich habe letzte Woche weniger gegessen als die Woche zuvor und im Gegensatz sogar zugenommen!!!!!!!

Finde ich total kurios! Was sagt mir das? Na, ich verdrücke das Wochenextra ab jetzt wie nix! Es werden keine Punkte mehr gespart, v.a. nicht, wenn ich nebenbei noch Miss Jillian huldige (derzeit statt Shred Ripped in 30… autsch! Bericht folgt baldigst) und versuche mein Laufpensum endlich zu erhöhen (über 5,5 km ohne Jammern). Das war nämlich auch noch so eine Sache: Durch das Punktesparen habe ich mich oft müde und schlapp gefühlt. Außerdem hat mich zweimal ein Heißhunger gepackt, beide Male am Tag, nachdem ich mein Frühstück habe ausfallen lassen (böse Falle!).

Ich empfehle meinen Selbsttest keinem von Euch, denn es ist mir echt schlecht gegangen! Ich gebe zu, ich habe es ein klein bisschen übertrieben, denn ich wollte einfach wissen, ob man nicht doch schneller abnimmt, wenn man weniger isst als seinen Grundumsatz. Tut man nicht… oder sagen wir besser: Tue ich nicht. Jesse nimmt nur mit Essen ab (GLÜCKLICH!)

Schöne Woche,
Jesse

P.S. Diese Woche schreibe ich sicher was zu Hörbüchern und Jillian Michaels Ripped in 30, ganz bestimmt ;D

Jesse und das Wochenextra – Essen oder Angst haben?

liebe waage

Ich hatte es ja vor zwei Wochen angekündigt: Um mein renitentes Gewichtsplateau (zweieinhalb schrecklich quälende Monate) zu überwinden, habe ich angefangen, mit System mein Wochenextra aufzuessen – ja, genau, ihr seht richtig: Ich esse seit 2 Wochen das GESAMTE Wochenextra auf und bin nicht daran gestorben – wer hätte das gedacht? :D

Ganz im Gegenteil, ihr werdet es kaum glauben, aber ich hab schon wieder abgenommen! Ganze 800 Gramm sind diese Woche ins Off gewandert, will heißen, mein mittelfristiges Ziel unter 62 zu fallen ist geschafft. Heute morgen zeigte meine Waage 61,9 Kilo – ich bin schon ganz doof vor Freude! Auch in der Messtabelle sieht es wieder rosig aus: Seit Januar hat meine Hüfte ganze 10 Zentimeter nachgelassen, die Taille 9 cm und die Brust 6 cm – HAPPY!

Aber was ist das nun für ein System?

Wochenextra verputzen mit System: Der Wendie-Plan

Bestimmt habt ihr alle schon mal vom Wendie-Plan gehört. Er wurde auch schon mehrfach im WW Forum verrissen (wobei ich niemanden dort gefunden habe, der ihn auch nur ansatzweise korrekt durchgeführt hätte oder ihm wenigstens eine Chance gegeben hat…).

Die Idee zum Wendie-Plan hatte eine Weight Watcherin aus den USA, die sich ebenfalls aufgrund eines Gewichtsstillstands Gedanken über Weight Watchers Punkte gemacht hat. Das hat sie, wie ich finde, ganz schlau angestellt, denn anstatt den Tag mit beispielsweise 26 Punkten als die gegebene Einheit zu sehen, hat Wendie ihn als einen Teil der Woche betrachtet – wie WW das ja auch eigentlich vormacht. Somit stehen ihr also nicht pro Tag 26 Punkte zur Verfügung, sondern 7 x 26 Tagespunkte = 182 Fixpunkte plus variable 49 Wochenextrapunkte = 231 Punkte (Ich war mal so frei, die amerikanischen Werte durch die deutschen zu ersetzen, das macht die Sache im folgenden einfacher).

WW und Grundumsatz

Ich schreibe 182 Fixpunkte, weil du dein Tagesbudget nach Möglichkeit nicht unterschreiten solltest, sonst kommst du in den Hungerstoffwechsel, was dir nichts bringt – hatten wir ja schon mal in Wissen ist Macht; Thema Grundumsatz. Darüber hinaus wusste Wendie, dass du schlechter abnimmst, wenn du einem strikten Plan folgst, also täglich immer nur eine bestimmte Menge an Energie zu dir nimmst. Der Körper ist nämlich faul und denkt sich: „Cool, die Alte gibt mir täglich bloß meinen Grundumsatz, daher geb ich ihr täglich nur so viel Energie, wie nötig ist, das bisschen zu verbrennen, den Rest lege ich für schlimme Zeiten an…“ → Fettabbau nicht länger möglich, die Folge davon ist widerum Gewichtsstillstand, Frust, Jojo und so weiter.

Bei WW wird v.a. über die Sattmacher für Abwechslung im Stoffwechsel gesorgt. Ich hatte ja eine Zeit lang mein Essen auch in Kalorien (FDDB.info) getrackt und festgestellt, dass die einzige Art nicht permanent unter den Grundumsatz zu fallen, ist, täglich Sattmacherportionen in Form von Kohlehydraten zu mir zu nehmen. Pasta z.B., würde man sie komplett aufschreiben müssen, hätte ich pro Teller locker 13-15 Punkte weg, WW jedoch deckelt das Ganze mit ihrer Sattmacherpauschale (könnt ihr im Manager nachsehen) und sofern du nicht täglich übertreibst hast du durch den Sattmacher deinen Stoffwechsel angekurbelt, der an diesem Tag mal ein bisschen mehr zu tun hat als sonst.

Wozu also noch das Wochenextra?

Ihr habt doch sicher schon vom so genannten Refeed-Day gehört, nicht? Der wird von den Kalorienzählern empfohlen, damit der Stoffwechsel nicht einschläft. Die Theorie dahinter ist, dass du an einem Tag in der Woche die Kalorienzufuhr stark erhöhst. Dadurch soll der Stoffwechsel angeregt werden.

WW sieht keinen Refeed-Day vor, gibt uns dafür aber das Wochenextra, das wir verprassen können, wie wir wollen. Entweder auf einmal (das kommt dem Refeed wohl am nächsten) oder aber über die Woche verteilt, sodass der Stoffwechsel sich bloß an nichts gewöhnt.

Und genau so hat Wendie, die Amerikanerin mit dem Plan, es dann auch gemacht. Sie hat ihr Wochenextra geschickt auf 7 Tage aufgeteilt, einen BIG DAY (vergleichbar mit Refeed-Day) festgelegt und so ihr Gewichtsplateau für immer in die Wüste geschickt. Und wie sich herausgestellt hat, nicht nur ihres, sondern auch das vieler anderer Weight Watcher auf der ganzen Welt, inklusive mir, der Jesse aus Berlin ;)

Danke Wendie!

Jetzt wollt ihr sicher wissen, wie das geht, oder? Sag ick euch!

So macht ihr den Wendie-Plan richtig

Wendie Plan CalculatorEuer Tagesbudget

Ausgehend von eurem  Tagesbudget (abhängig von Größe, Alter, Geschlecht und Gewicht) = Euer Grundumsatz, könnt ihr euren persönlichen Wendie-Plan errechnen lassen. Ich habe z.B. 26 Punkte am Tag.

Big Day

Außerdem braucht ihr einen Big Day. Das ist der Tag, an dem ihr’s ordentlich krachen lasst, Kuchen esst, Pizza bestellt, Wein und Bier trinkt… whatever…. Bei mir ist das der Freitag, weil wir freitags zum Wochenabschluss gerne essen gehen. Um die vielen Punkte voll zu kriegen, könnt ihr ja mal eine Pizza (Tipp: besser ohne Mozzarella) essen – ich mach das immer so ;)

Mein Wendie-PlanDer Wendie- Calculator

Mit diesen Daten klickst du auf den folgenden Link Wendie- Calculator, trägst die Werte ein und wählst ganz unten bei Versions of the Wendie Plan den Punkt Points Plus based on original Wendie-Plan an.

Mein Wendie-Plan seht ihr auf der rechten Seite. Am Freitag, meinem Big Day,  darf ich 41-46 Punkte verprassen – ist das nicht traumhaft? :D Wie ihr seht, sind auch die restlichen Tagen aufgepeppt. Offenbar stimuliert das genauso meine Fettverbrennung, ich nehme schön ab, von Stillstand ist derzeit keine Rede mehr.

Empfehlung

Ich empfehle den Wendie-Plan denen, die vielleicht nur noch in sehr geringen Dosen abnehmen (100-200 gr pro Woche) oder eben stehen. Von Stillstand oder gar Plateau spricht man ab 3-4 Wochen Stillstand trotz plangerechter Diät.

So, dann mal auf in eine weitere Woche Wendie-Plan! Abnehmen fühlt sich so gut an… hach! HAPPYHAPPYHAPPY!

Schöne Woche wünscht,
Jesse

Zurück aus dem Kühlschrank oder wie ich das Plateau einfach weggefroren habe

Die Tower-Bridge in Bitterkalt.Ich mag es von dort den River Walk bis nach Westminster entlang zu schlendern. Klappte am letzten Tag bei sonnigen 7°
Die Tower-Bridge in Bitterkalt.
Ich mag es von dort den River Walk bis nach Westminster entlang zu schlendern. Klappte am letzten Tag bei sonnigen 7°

Herrje, ich sag Euch, ich hab noch niemals so kalte Tage auf der Insel erlebt! Üblicherweise ist es dort ein paar Grad wärmer als in Berlin – zumindest, wenn ich da bin, meist im Frühjahr oder Herbst. Dieses Jahr war’s kaum erträglich, darum muss ich davon ausgehen, dass die 700 Gramm, die ich verloren habe, von mir abgefroren sind… ihr lest richtig, 700 Gramm sind weg – das Plateau überwunden und ja, ich habe wieder echte Hoffnung mein Ziel zu erreichen. Bis Juni bleiben mir noch 8 Wochen, in denen 3 Kilo weg sollen, wenn es bis Ende Juni dauert, bin ich auch zufrieden.

veggie breakfast
Full English Veggie Breakfast als ich damit fertig war… man beachte den Fettfilm… BIBBER!

Und was war nun der Trick?

Keine Ahnung! Ich kann es euch wirklich nicht sagen. Denn ich habe keinerlei Punkte gezählt, auch mal fettig gegessen, Bier getrunken (mache ich sonst eher selten bis gar nicht), eine ganze Pizza verschlungen, zwei Veggie English Breakfasts und eine Cheddar-triefende Jacket Potato (LOVE!) gemampft und sogar Cookies probiert (viele Cookies). Soviel zum schlechten Verhalten.

Auf der „guten Seite“ habe ich meist nur zwei Mahlzeiten am Tag zu mir genommen, mich viel bewegt und alle paar Tage abends selbst gekocht. Ich glaube letzteres hat am meisten geholfen.

risotto
Selbstkochen im Urlaub gibt Sicherheit, wenigstens halbwegs im Plan zu bleiben.

Eine weitere Überlegung ist, dass es tatsächlich daran liegen könnte, dass ich viel mehr als sonst zu mir genommen habe. Nicht an Menge (ich war häufig sehr hungrig) und schon gar nicht an Qualität, aber doch an Punkten. Deshalb werde ich von jetzt an nicht nur mein Tagesbudget komplett verspeisen, sondern auch das Wochenextra gleich mit einplanen statt es als einen heiligen Gral zu sehen. Schließlich habe ich jede Menge Aktivpoints, die sicherstellen, dass mehr Energie verbraucht als aufgenommen wird. Mal sehen wie das klappt!

Aber jetzt erzählt mir lieber mal, wie es bei euch so aussieht! Hat es geklappt? Habt ihr abgenommen? Bleibt ihr am Ball? Sportelt ihr? Ich bin so gespannt! :D

LG, Jesse

Die Angstschwelle

wie nun?Im letzten Jahr habe ich zwar wenig gebloggt, dafür viel nachgedacht. An und für sich ist es mir nicht schwer gefallen meine 63,* zu halten, Probleme hat es nur gemacht, sobald ich (halbherzig, das gebe ich zu) versucht habe, drunter zu kommen. Ich hatte für sage und schreibe zwei Tage sogar die 61 vorm Komma! Weiter ging es aber nicht. Warum?

Habe ich mein Wohlfühlgewicht erreicht?

Ich glaube nicht! Es sei denn, Wohlfühlgewicht hat etwas mit Angst zu tun. Mit der Angst vor dem Neuen! Angst vor der unbekannten Person, die unter 63 Kilo auf mich wartet!

Ich hatte mich damit ja schon früher auseinandergesetzt, nämlich in den Artikeln Angst vorm Erfolg und Ich, bin ich das wirklich, der Antwort jedoch offenbar nicht näher gekommen. Den Ausgangspunkt meines Problems konnte ich aber schon mal einkreisen. Das war, als ich mit WW anfing und eigentlich nur eine Marke im Kopf hatte: 65 Kilo – auch wenn mein Wunschgewicht 59 Kilo lautete. Ehrlich gesagt, habe ich nie auch nur für eine Minute geglaubt, dass ich jemals unter 60 fallen werde. NEVER EVER! Und DAS ist das Problem!

Was trauen wir uns eigentlich zu?

Habt ihr darüber mal nachgedacht? Was glaubt ihr, könnt ihr erreichen? Ich frage nicht, was ihr erreichen möchtet, das steht nicht zur Debatte, ich möchte wissen, woran ihr ehrlich glaubt. Welches Gewicht gibt euch genug Sicherheit unter Leute zu gehen ohne ständig an euren Kleidern zu zupfen oder nach dem nächsten Spiegelbild Ausschau zu halten? Welches Gewicht erlaubt es euch auf Fotos einfach nur zu lächeln, anstatt innerlich verkrampft eine fröhlich wirken sollende Grimasse zur Schau zu tragen? Welches Gewicht kommt dem Kern dessen, wer ihr sein möchtet, am nächsten?

Bei mir, so viel konnte ich immerhin feststellen, ist das alles zwischen 62,8 kg und 63,7 kg! Im unteren Bereich mehr, im oberen weniger. Und ich meine jetzt nicht nur die Zahlen, ich meine wirklich das seelische und körperliche Gefühl, das ich innerhalb dieser Spanne aufrecht erhalten kann.

Wir mögen, was wir kennen

Innerhalb dieser Grenzen passen alle Klamotten, die mir in meinem Kleiderschrank gefallen; habe ich wenig Bauch und v.a. keinen Rettungsring überm Bündchen; fällt es mir leicht für Fotos zu posieren und – last but not least – so kenne ich mich! Das ist die kleine, dicke Jesse, die mit ihrem losen Mundwerk zwar aneckt, der man aber verzeihen kann, weil sie doch eigentlich ganz putzig ist – so klein und rund. Aber will ich tatsächlich diese Jesse sein?

Wer will ich sein?

Nun, irgendwelchen Idealen nachzuhängen ist nicht mein Ding. Ich muss nicht dringend 56 Kilo wiegen, weil XY so viel wiegt und klasse aussieht. XY ist ein Abziehbild, das durch 5 Ebenen Photoshop zu dem gemacht wird, was wir sehen (ich weiß es, ich kann das auch! Photoshop-pen meine ich). Ich bin einer der Menschen,  die einem im wahren Leben begegnen und weiß, dass es außer mir selbst keinen gibt, der mir auch dann noch helfen kann, wenn mein Jammern unerträglich wird. Das kann nur ich und darum lautet meine Antwort auf obige Frage Wer will ich sein?, ganz einfach: Ich möchte diejenige sein, die entscheidet, wann es gut ist.

Und Du?Ich höre Stimmen

Um so eine Sicherheit zu erreichen, müssen wir aber aufhören, uns Sachen einzureden oder gar einreden zu lassen. Nicht von den Medien, sondern von unserem Umfeld. Es mag sein, dass es stimmt und …wir für unser Alter gut aussehen, oder … ja noch nie gertenschlank waren, oder …doch schon so viel geschafft haben, oder …langsam richtig krank aussehen, oder eine unserer Bekannten gerne mit uns teilen würde, …wenn wir „das bisschen“ tatsächlich als so großes Problem ansehen und so weiter und so fort.

Es ist völlig egal, was andere denken oder mit welchen Problemen sie zu kämpfen haben. Wir müssen nicht aus falsch verstandener Freundschaft (o.ä.) unser Hirn mit solchen Gedanken füttern! Denn solche Sprüche sind die Punkte, die wir gar nicht zählen können! Die belasten uns! Es sind solche Worte und Gedanken, die wir aus unserem Plan streichen, auf die wir verzichten müssen! Weil sie sonst ganz offensichtlich dafür Sorge tragen, dass wir von einem bestimmten Plateau einfach nicht mehr runter kommen!

Knack die Klebemarke!

Ich jedenfalls bin fest entschlossen, mir die Unbekannte endlich einmal anzuschauen. Vielleicht ist die U60-Jesse ja eine ganz coole Socke, was meint ihr? Vielleicht tickt die total sauber, ist am Ende genau wie ich und kauft und näht sich einfach neue Klamotten, die sie mag? *

Habt ihr auch so eine Klebemarke? Wo sitzt euer persönlicher Teufel? Wovor habt ihr Angst?

Ich wünsch euch was,
Jesse (extrem rund und putzig ;))


* Mein Kleiderschrank, der ist  auch noch so ein Punkteherd! Die schönen Sachen! Ein paar davon kann man vielleicht noch anpassen, aber die meisten werden wohl in die Tonne auf der gegenüberliegenden Straßenseite wandern. Das macht mir ehrlich zu schaffen, denn einige dieser Klamotten besitze ich schon seit Jahren und ich war so glücklich endlich wieder hinein zu passen!

Egal, das Leben geht weiter! Ich gebe der U60-Jesse jedenfalls ihre wohlverdiente Chance!