[Veggie] Gefüllte Ofenkartoffel auf Blattsalat

gefüllte backkartoffel

Einer meiner Lieblingssattmacher ist die Kartoffel. Sie schmeckt gut und hält lange satt. Für mein heutiges Rezept wanderte die Gute erst in die Mikrowelle und anschließend in den Backofen. Heraus kam eine lecker gefüllte „Jacket Potato“, eine Backkartoffel auf Blattsalat mit leichter Aioli und Parmesanstückchen. Absolut lecker!

Schnelle Ofenkartoffeln

*für 2 Personen

2 große oder 4 mittlere Kartoffeln (ca. 400 gr)
etwas Wasser
Salz

Ofen auf 180° vorheizen.

Damit meine Kartoffeln nicht Stunden brauchen und auch wirklich durch sind, stelle ich sie zusammen mit etwas Wasser und Salz zuerst für 10-15 Minuten in die Mikrowelle. Am besten vorher anpieksen oder leicht einschneiden und zwischendurch mal umdrehen.

Sobald sie durch sind, herausnehmen, kurz abkühlen lassen, aufschneiden und befüllen; in Alufolie packen und nochmal 10 Minuten im Ofen aufbacken.

Beim Befüllen könnt ihr eurer Fantasie freien Lauf lassen. Für dieses Rezept habe ich Aioli genommen, ein All-Time-Favorite. Geht schnell und schmeckt auch hervorragend auch als Salatsoße oder Dip!

Aioli (schmeckt auch zu Salat oder als Dip)

1-2 EL hellen Balsamico (z.B. meinen Selbstveredelten mit Apfelsaft)
1 EL Wasser
etwas Salz
Knoblauch nach Wunsch, gehackt (z.B. 1-2 Zehen)
1 sehr fein gehackte Frühlingszwiebel
1 EL Philadelphia Balance (beim Dip oder als Salatsoße gegen Joghurt austauschen)
1 EL Miracel Whip So leicht
Salz & Pfeffer
optional 1 EL geriebener Parmesan

1-2 EL hellen Balsamico (z.B. meinen Selbstveredelten mit Apfelsaft), 1 EL Wasser, etwas Salz, Knoblauch nach Wunsch, sehr fein gehackte Frühlingszwiebel in einen Topf geben und zum Kochen bringen; dabei auf ein Viertel reduzieren, von der Kochstelle nehmen, in eine mittelgroße Schüssel geben, abkühlen lassen.

Philadelphia (oder beim Dip Joghurt) und Miracel Whip unterheben, glattrühren; ggf. abschmecken.

Mischung in die aufgeschnittene Mikrowellenkartoffel schaufeln, in Alufolie packen und nochmal 10 Minuten in den Ofen schieben.

Wer möchte kann kurz vor Schluss noch Parmesanschnitzer darüber streuen. Großzügig pfeffern.

Dazu schmeckt ein einfacher Blattsalat, Tofu, Fisch oder Fleisch.

Guten Appetit!


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Zurück aus dem Kühlschrank oder wie ich das Plateau einfach weggefroren habe

Die Tower-Bridge in Bitterkalt.Ich mag es von dort den River Walk bis nach Westminster entlang zu schlendern. Klappte am letzten Tag bei sonnigen 7°
Die Tower-Bridge in Bitterkalt.
Ich mag es von dort den River Walk bis nach Westminster entlang zu schlendern. Klappte am letzten Tag bei sonnigen 7°

Herrje, ich sag Euch, ich hab noch niemals so kalte Tage auf der Insel erlebt! Üblicherweise ist es dort ein paar Grad wärmer als in Berlin – zumindest, wenn ich da bin, meist im Frühjahr oder Herbst. Dieses Jahr war’s kaum erträglich, darum muss ich davon ausgehen, dass die 700 Gramm, die ich verloren habe, von mir abgefroren sind… ihr lest richtig, 700 Gramm sind weg – das Plateau überwunden und ja, ich habe wieder echte Hoffnung mein Ziel zu erreichen. Bis Juni bleiben mir noch 8 Wochen, in denen 3 Kilo weg sollen, wenn es bis Ende Juni dauert, bin ich auch zufrieden.

veggie breakfast
Full English Veggie Breakfast als ich damit fertig war… man beachte den Fettfilm… BIBBER!

Und was war nun der Trick?

Keine Ahnung! Ich kann es euch wirklich nicht sagen. Denn ich habe keinerlei Punkte gezählt, auch mal fettig gegessen, Bier getrunken (mache ich sonst eher selten bis gar nicht), eine ganze Pizza verschlungen, zwei Veggie English Breakfasts und eine Cheddar-triefende Jacket Potato (LOVE!) gemampft und sogar Cookies probiert (viele Cookies). Soviel zum schlechten Verhalten.

Auf der „guten Seite“ habe ich meist nur zwei Mahlzeiten am Tag zu mir genommen, mich viel bewegt und alle paar Tage abends selbst gekocht. Ich glaube letzteres hat am meisten geholfen.

risotto
Selbstkochen im Urlaub gibt Sicherheit, wenigstens halbwegs im Plan zu bleiben.

Eine weitere Überlegung ist, dass es tatsächlich daran liegen könnte, dass ich viel mehr als sonst zu mir genommen habe. Nicht an Menge (ich war häufig sehr hungrig) und schon gar nicht an Qualität, aber doch an Punkten. Deshalb werde ich von jetzt an nicht nur mein Tagesbudget komplett verspeisen, sondern auch das Wochenextra gleich mit einplanen statt es als einen heiligen Gral zu sehen. Schließlich habe ich jede Menge Aktivpoints, die sicherstellen, dass mehr Energie verbraucht als aufgenommen wird. Mal sehen wie das klappt!

Aber jetzt erzählt mir lieber mal, wie es bei euch so aussieht! Hat es geklappt? Habt ihr abgenommen? Bleibt ihr am Ball? Sportelt ihr? Ich bin so gespannt! :D

LG, Jesse