[Vegan] Karotten-Ingwer-Reis mit Erdnüssen und Koriander

Kennt Ihr das? Da kauft man sich eine Schale Bio-Karotten und weiß nie so genau, was man eigentlich daraus machen soll. Ich mag Karotten sehr, aber mit möhrigen Rezept-Ideen habe ich es nicht so. Und die 100. Karotten-Ingwer-Suppe (yummy), die wollte ich mir heute auch nicht machen. Also habe ich das Internet ein wenig nach Inspiration für Karottengerichte durchstöbert. Bei allrecipes.com habe ich ein Rezept für duftigen Carrot Rice gefunden, das ich WW-angepasst und ganz leicht abgewandelt habe. Das Ergebnis ist der Karotten-Ingwer-Reis mit Erdnüssen und Koriander, sehr lecker und ideal für einen Tag, an dem man auf schöneres (wärmeres) Wetter hofft. Eine Portion wie unten beschrieben hat 5 Punkte.

Das braucht Ihr für 2 Personen:

4 EL trockenen Basmati-Reis (oder eine Sattmacherportion Reis, Achtung: Punkte addieren)
5-6 mittelgroße Bio-Karotten, geraspelt
1 Gemüsezwiebel, klein gewürfelt
2 TL Pflanzenöl
2 TL Erdnussbutter (mache ich mir selbst, indem ich frische Erdnüsse in den Mixer gebe und sie so lange zerkleinere bis sie zu Butter geschmolzen sind – sau lecker!)
1 TL frisch gehackter Ingwer (oder nach Geschmack)
1/2 TL Cayenne-Pfeffer (oder nach Geschmack)
1/2 TL Garam Masala (indische Gewürzmischung, könnt ihr auch weglassen)
2 TL Honig
frischer Koriander nach Geschmack
Salz und Pfeffer nach Geschmack

Reis nach Packungsangabe garen. Währenddessen Zwiebel in Öl/Margarine bei mittlerer Hitze golden werden lassen (ca. 10 Minuten), Ingwer und Karotten dazugeben, salzen und pfeffern, abdecken, 5-10 Minuten garen bis die Karotten zart sind. Anschließend Honig und Erdnussbutter darüber schmelzen lassen, Cayenne Pfeffer und Garam Masala unterheben, gut mischen. Am Ende frisch gehackten Koriander dazugeben, abschmecken, fertig.

Guten Appetit!

Shrimp-Spieße mit Ananasglasur und Koriander-Reis

Das Original: Pineapple-glazed Shrimp Skewers and Coconut Rice aus Cannon Beach

In Cannon Beach an der Pazifikküste in Oregon gibt es eine kleine Tikibar namens Castaways‘ Tini Tiki Hut, die eine ganz eigene Küche pflegt. Sie bezeichnen ihre Art zu kochen als eine Fusion aus karibischer, asiatischer und mexikanischer Küche. Der Koch, so heißt es, sei weit gereist und habe alle dabei gesammelten Einflüsse zu einem großen ganzen zusammengetragen, das es so nirgendwo sonst auf der Welt gibt ;)

Uns haben seine Ergebnisse sehr gut geschmeckt und eines davon habe ich versucht für uns nachzukochen – natürlich WW-freundlich und weniger weit gereist, vielleicht sieht mein Ergebnis deshalb nicht so hübsch wie das Original aus, es hat aber auch gut geschmeckt! Den Kokosreis musste ich leider aus Mangel an leichter Kokosmilch etwas verändern, bei uns gab es Knoblauch-Koriander-Reis stattdessen, schmeckt dadurch asiatischer, aber eben auch leichter. Für die Zukunft habe ich mir aber schon mal vorgemerkt eine leichte Kokosvariante zu finden, die Geschmacksnote ist einfach zu köstlich, um sie für immer weg zu lassen.

Meine Variante: Shrimp-Spieße mit Ananasglasur und Koriander-Knoblauch-Reis

Mein Rezept sättigt 2 Personen für nur 5,5 Points pro Nase. Wer möchte, kann natürlich Shrimps und/oder Reis als Sattmacher einsetzen.

200 gr Shrimps putzen, in einer Marinade aus 2 EL Sojasauce, etwas Zitronen- und Limettensaft mind. 10 Minuten ziehen lassen. Inzwischen 1 kleine frische Ananas (alternativ 1 Dose ungezuckerte Ananas – Vorsicht Extrapoints!) in Würfel schneiden. Ein Viertel davon für die Spieße zur Seite stellen, den Rest zusammen mit 2 EL Sojasauce, 1 EL Zitronensaft, 2 EL Limettensaft, 1 gehackten Knoblauchzehe, 1 Stückchen feingewürfelter Ingwerwurzel und 1 EL Honig pürieren und kurz aufkochen. Anschließend bei mittlerer Hitze bis auf die Hälfte reduzieren. 8 EL Reis aufsetzen (ergibt etwa 10 EL gegarten Reis, also 5 EL pro Person). Währenddessen die Shrimps abwechselnd mit roter Zwiebel, Ananas, Knoblauchscheiben und roter Paprika auf Schaschlikspieße stecken (Wer Holzspieße nimmt, sollte die vorher in Wasser einlegen, damit sie im Ofen oder auf dem Grill nicht verbrennen). Die Spieße auf beiden Seiten mit Ananasglasur bestreichen und im Ofen oder auf dem Grill garen. Zwischendurch wenden und nochmals mit Glasur bestreichen. Den gegarten Reis mit Salz, Pfeffer und Knoblauch abschmecken, 1/2 Bund frisch gehackten Koriander unterheben und je 5 EL (3,5 Points) auf 2 Tellern verteilen, Spieße dazugeben und alles mit dem Rest der Glasur, je 1 TL Wasabi, Koriander, ein paar Spritzern Sojasauce und einer Handvoll Blaubeeren garnieren.

Tipp: Wer es gerne scharf mag, kann durch Verwenden von Cayennepfeffer oder Jalapeños in der Glasur einen Hauch Mexiko hinzufügen.