Fazit meiner persönlichen April-Challenge

Im April hatte ich ja meine persönlichen April-Challenge angekündigt. Es ging darum, zwischen dem 15. April und dem 15. Mai keinen Fisch zu essen, den Milchkonsum einzuschränken und allgemein mal was Neues auszuprobieren. Und weil heute der 16. Mai ist, möchte ich erzählen, wie es lief.

fazit

Verzicht auf Fisch und Meeresfrüchte

Das hat eigentlich ganz gut geklappt, wenn uns auch einmal ein kleines Missgeschick unterlaufen ist. Ich hatte Spaghetti mit Kapern und Oliven gemacht (fave!) und erst etwa in der Hälfte meines Tellers gemerkt, dass die grünen Oliven mit Anchovis gefüllt waren… BLÖD! Mein Süßer (der hat fleißig mitgechallenged) hat sich einmal gedankenverloren eine Pizza Napoli geordert (schon wieder die Anchovis… LOL), allerdings daraus gelernt und in der Woche darauf eine Pizza Napoli mit Kapern statt Sardellen gewählt. Ich finde ja, die schmeckt dann viel besser, aber dann wiederum kann ich Pizza Napoli eh nicht so leiden ;)

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich den Fisch kaum bis gar nicht vermisst habe. Ich habe sogar beschlossen, weiterhin die Finger davon zu lassen. Was ich vermissen werde, sind die Garnelen, die mag ich nämlich wirklich gern. Aber was wäre das Leben ohne Verzicht, richtig?

Einschränken des Milchkonsums

Das, muss ich sagen, war schon schwieriger zu bewältigen! Ich trinke nicht besonders viel Milch – eigentlich bloß als Schaum in meinem Kaffee –, esse aber nahezu täglich morgens Obst mit Joghurt oder Magerquark.

Milchalternativen?

Wir haben wirklich alle Alternativen zu Milch ausprobiert (Reis-, Dinkel-, Hafer-, Soja-Drink – wer kennt noch was?), fanden aber keine spannend genug, die deutsche Milchkuh vor der Ausbeutung zu bewahren (Sorry, Muh!).

Der Kompromiss heißt Bio-Milch, am liebsten aus der Umgebung, denn was habe ich von der Bio-Variante, wenn man sie erst aus dem Allgäu nach Berlin karren muss? Der Einkauf ist zwar immer ein bisschen schwierig, v.a. bei der 1,5 % laktosefrei-Variante, die es fast nirgendwo gibt, aber irgendwie haben wir es immer geschafft. Bei der kleinen Menge, die wir verbrauchen, fallen die Mehrkosten auch nicht sonderlich ins Gewicht.

Joghurt und Quark

alpro soja joghurtalternative
Alpro Soja Natur, absolute Kaufempfehlung!

Mit Joghurt habe ich ja bekanntlich so meine Probleme. Ich mag ihn nicht besonders, er kratzt im Hals und ist sauer. Allerdings brauche ich ihn ab und zu, denn morgens nur Obst zu essen wäre mir auf Dauer dann doch zu einseitig.

Also habe ich Sojaalternativen ausprobiert. Während Sojade Natur und Provamel Natur meines Erachtens ziemlich scheußlich schmecken, war ich mehr als überrascht von Alpro-Soja Natur! Was auch immer Alpro-Soja anders macht (vielleicht die Sojabohnen quälen?), ich LIEBE dieses Zeug und werde nicht mehr davon lassen!

Beim Quark war ich weniger erfolgreich. Soweit ich das durchblicke, ist die vegane Alternative zu Quark gerührter Seidentofu (hier lasse ich mich gerne korrigieren!). Ich habe mir zwar schon welchen gekauft, es aber noch nicht ausprobiert – mich noch nicht getraut, wenn ich ehrlich bin. Ich mag Seidentofu sehr gerne, habe ihn aber bisher nur in pikanten Speisen genossen. Die Vorstellung ihn unter Bananen zu rühren macht mir ehrlich gesagt ein bisschen Angst…. Hat das schon mal wer probiert?

Was Neues ausprobieren

Davon hatte ich in den vergangenen Wochen reichlich! Ich habe endlich mal wieder Seitan gegessen, den es bei uns viel zu selten gibt, habe die Qualitäten von Tofu neu entdeckt, mir einen Lurch Spirali zugelegt, mit dem man rasend schnell leckere Gemüsenudeln zaubern kann und somit meine persönliche Genusspalette deutlich erweitert.

Und weil es lustig ist, erzähle ich euch noch von einem ABSOLUTEN FEHLGRIFF!!!!!

Da wir beide gerne Garnelen essen, haben wir uns getraut, eine vegane Fisch-Alternative zu probieren, die es lustigerweise beim Chinesen neben weiteren Fleisch- und Fischalternativen im Kühlregal gibt: Vegane Garnelen.

Leute, ich wollte die Dinger eigentlich für euch fotografieren (sehen super lustig aus), aber ich musste sie einfach SOFORT wegschmeißen! Ich glaube, ich habe noch nie in meinem Leben etwas so scheußliches probiert! Angefangen von der Konsistenz (wabbelig) über den Geschmack (etwa wie Einmachgummi oder die Rückseite von Briefmarken) bis hin zum Geruch (ohne Worte) sind diese Teile einfach nur eklig! Mag sein, dass es am Hersteller lag – wie auch immer: Werde ich NIE WIEDER kaufen; Trauma forever!

So, genug gelacht. Jetzt muss ich arbeiten! Habt eine schöne Zeit,
Jesse

Weight Watchers Frozen Vanilla Yoghurt mit heißen Erdbeeren

Noch immer schulde ich Euch einen Geschmackstest von meiner Weight-Watchers-freundliches-Eis-selber-gemacht-Aktion vor ein paar Wochen, nämlich den meines Frozen Vanilla Yoghurt, den ich mit heißen Erdbeeren (TK) genossen habe … hmmm…Glücklichsein leicht gemacht!

Tipp: Schmeckt auch solo oder mit Himbeeren, Blaubeeren, Mango, Banane, Melone… ausprobieren lohnt sich!

Und so wird’s gemacht: 

Für 2 üppige Portionen einen großen Becher (500 gr) guten Naturjoghurt bis 1,8% (z.B. Weihenstephan 0,1%, den 1,5% von Aldi oder den Landliebe Magermilchjoghurt 1,5%) in eine Schüssel geben, 1 Päckchen Splenda (alternativ: Süßstoff, Honig oder Vanillezucker – Extrapoints beachten!) sowie 2 TL Pickerd Dekor Vanila-Pulver (alternativ: 1 gemahlene Vanilleschote oder übliches Vanillearoma aus dem Backregal) mit dem Mixer durchrühren, in ein TK-Gefäß geben und einfrieren.

Ein cremiges Ergebnis erzielt man, indem man die Masse bis zu 4 Mal alle 60 oder 90 Minuten gut durchmixt.

Frozen Yoghurt 15 Minuten vor dem Servieren aus dem Eisschrank nehmen, Erdbeeren ggf. aufkochen (frisches Obst schmeckt natürlich auch kalt dazu), ggf. mit 1 TL Honig, Zucker (Points!), etwas Süßstoff oder Splenda versüßen, noch mal kurz durchrühren und schmecken lassen.

Der Joghurt wie ich ihn mache (ganz ohne Zucker oder Honig) hat pro Portion (250 gr) 3,5 Points. Wenn’s einmal mehr sein darf, beide Portionen zusammen für 5 Sattmacherpoints verdrücken. Macht *SO* glücklich!

Wichtig: Qualität und Geschmack des Joghurts sind ausschlaggebend für den späteren Genuss. Nimm bloß kein X-beliebiges Produkt, viele fettreduzierte Joghurts sind nämlich bitter, viel zu sauer und kratzen im Hals. Es lohnt sich tatsächlich einige Sorten durchzuprobieren, bevor man sich die Arbeit macht daraus Eis herzustellen!

Eis selber herstellen à la Weight Watchers

Diese Woche lautet das Weight Watchers Thema „Lust auf Eis“. Wie wohl die meisten Menschen auf diesem Planeten bin ich Eis sehr zugetan, esse es aber seit meinem Weight Watchers Start im Februar eher selten. Das Eis selbst herzustellen scheitert meistens an der Energie, denn wie ich schon beim Rezept für Selbstgemachtes Himbeereis erwähnt habe, muss die Masse mindestens jede Stunde einmal gerührt werden, um die Eiskristalle darin zu zertrümmert sodass eine Creme entsteht.

Aber wie das eben so ist, wenn man gerade neue Informationen gelesen und gehört hat, möchte man alles auf einmal ausprobieren. So habe ich gestern erst mal eine mir bisher unbekannte Eisvariante hergestellt, die so genannte Granita. Die Granita ist eine sizilianische Eisspezialität, die dem Sorbet ähnelt, aber viel körniger ist. Gut an der Granita, man kann sie auch als fruchtigen Eiswürfelersatz mit etwas Wodka (Vorsicht Extra Points) aufgießen und bekommt einen lecker leichten Sommercocktail. Außerdem ist nahezu jede Fruchtsorte dafür geeignet. Das Schönste: Je nach Zutaten hat die Granita selbst 0 Points.

Das Foto links oben (leider nicht sehr gut zu erkennen, sorry) zeigt meinen ersten Versuch, die Orangen-Nektarinen-Granita. Dafür 1 Orange, 2 Nektarinen, den Saft einer kleinen Limette und ein Stückchen Ingwerwurzel pürieren und einfrieren. Wer mag gibt zuvor noch etwas Splenda, Zucker (Points) oder Süßstoff dazu. Alle Stunde die Masse mit der Gabel auflockern, damit sie schön kernig wird (so 3 Mal dürfte je nach Kühlleistung reichen). 15 Minuten vor dem Servieren aus dem Eisfach nehmen, nochmals ein wenig zerstoßen und auf Gläser verteilen. Schmeckt lecker!

Und weil das so gut geklappt hat, habe ich heute morgen gleich weiter gemacht und je eine Cantaloupe- (s. Foto rechts oben links) und eine eine Galiamelone (s. Foto rechts unten rechts) püriert und einzeln eingefroren. Oben rechts wartet eine Masse aus 3 Bananen und einem halben Becher Buttermilch (Points) aufs Eisfach und unten links mein Versuch ein Frozen Yoghurt Vanilla (Points). Hinweis: Bei Bananen- und Joghurtmasse reicht eine Gabel zum Zerstoßen natürlich nicht aus. Die müssen alle Stunde mit dem Zauberstab bearbeitet werden, damit sie hinterher schön cremig sind.

Ich kann’s kaum erwarten, davon zu probieren und lasse Euch natürlich wissen wie meine Experimente geschmeckt haben!