Die aus der Zwischenzeit – heute mit einem Laufabenteuer

Derzeit scheint meine Schreibhand etwas eingerostet zu sein. Zumindest wenn es um den Blog geht. Ich weiß nie so genau, was ich berichten soll, wenn es nichts diätrelevantes ist. Im Moment zähle ich keine Punkte bzw. ich zähle schon, aber nicht zum Abnehmen, sondern zum Halten, was mir auch gut gelingt. Irgendwie bin ich dem Stetigen-Gewichtsverlust-Hinterher-Rennen-Müssen überdrüssig geworden und habe beschlossen die weitere Abnahme auf Januar zu verschieben. Immerhin habe ich mir schon längst bewiesen, dass ich es erst meine. 12,4 Kilo sprechen schließlich für sich.

Inzwischen achte ich weiter auf meine Ernährung und treibe regelmäßig Sport – wie man an meinen total verdreckten Laufschuhen leicht erkennen kann. In der Regel bin ich bei meinem galaktischen Tempo (Späßle) immer noch fähig den größten Pfützen auszuweichen, aber heute morgen stand ich zeitweise schafthoch im Schlamm. Kein Wunder, denn ich musste ja unbedingt einen neuen Weg entdecken, der mitten in einer lehmigen Baustelle irgendwo zwischen Anhalter Bahnhof und Gleisdreieck endete. Um nicht zurück rennen zu müssen (das wäre immerhin 1km und sau langweilig gewesen) habe ich mich hinreißen lassen einen Sandberg zu erklimmen und ihn auf der anderen Seite runter zu schlittern – alles während von vorne schon wutentbrannt ein Baggerfahrer auf mich zuhielt, der mir dringend erzählen wollte, dass das Betreten der Baustelle verboten sei… kann ja lesen (und rennen). Das war lustig, sag ich Euch!

Inzwischen laufe ich 4-5 mal in der Woche 5-6 km (vorher waren es zwischen 3,5 und 5 km), heute dürften es sogar an die 7km gewesen sein. Ich kann nicht sagen, dass ich mich schlecht fühle. Ich spüre, dass ich etwas tue, aber irgendwie finde ich das gerade ziemlich gut (vor allem seit ich mich mehr mehr ständig auf die Waage stelle, um zu sehen, wie viel es schon gebracht hat). Offensichtlich bin ich auf dem besten Weg ein Endorphinjunkie zu werden – immer noch besser als Plätzchen in mich hinein zu stopfen (obwohl mir der Verzicht darauf ebenso schwer fällt wie morgens die Laufschuhe zu binden… hehee…).

Ich hoffe in den kommenden Wochen das tägliche Pensum auf 6-8 Kilometer erhöhen zu können. Vielleicht fällt mir dann das Abnehmen im Januar wieder leichter als in den letzten Wochen.

Eine schöne Vorweihnachtszeit wünsche ich und bis bald!

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Ein paar Worte zur Laufschuhpflege

Wer sich fragt, wie ich meine ASICS Laufschuhe wieder sauber bekommen habe, dem möchte ich gerne Auskunft geben: Wie von der Firma selbst empfohlen (Link s.u.) habe ich sie entgegen aller Ratschläge von „Mutti hilft“ und ähnlichen Plattformen NICHT in der Waschmaschine gewaschen, das sollen sie nämlich nicht gut vertragen. Egal wie viel Dreck darauf zu finden ist, lasse ich die Schuhe erst mal trocknen. Anschließend bürste ich sie ab bis der grobe Dreck verschwunden ist und wenn sie dann immer noch Aufmerksamkeit brauchen, dann bürste ich sie unter Zuhilfenahme einer Nagelbürste unter fließendem lauwarmem Wasser sauber. Anschließend weit öffnen und mit Küchenpapier ausstopfen. NICHT neben die Heizung stellen (Ich lasse meine einfach im Bad stehen). Meistens sind sie schon am nächsten Tag wieder einsatzbereit.

Noch genauere Infos findet ihr auf der ASICS-Seite. Dort habe ich auch gelernt, dass man die Innensohle herausnehmen und separat waschen kann, damit die Schuhe frisch bleiben.

Weight Watchers Walk-It Challenge

Heute habe ich wieder bei Sheryl aka. BitchCakes vorbei geschaut. Sheryl hatte die Ehre Jennifer Cohan, eine amerikanische Fitnessikone, für Weight Watchers America interviewen zu dürfen. In dem Gespräch geht es um den amerikaweiten Aufruf zur Weight Watchers Walk-It Challenge am 22. Mai 2011. An diesem Tag ist jeder eingeladen 5 km zu gehen (GEHEN, nicht rennen). Einfach, um den ersten Schritt zu mehr Bewegung zu tun oder auch bloß um dabei zu sein.

Hier ist das Interview mit Sheryl und Jennifer. Sheryl schreibt auf ihrem Blog auch selbst darüber, wer also mit eigenen Augen lesen möchte: Fitness Adventures: The Weight Watchers Walk-It Challenge!

Sehr interessant finde ich den Tipp von Cohan, seinen Körper immer im Unklaren darüber zu lassen, was man denn heute von ihm erwartet. Etwas, das ist definitiv falsch mache. Ich laufe stur meine Runde, mal etwas mehr, aber nie weniger. Offenbar ist aber gerade Unregelmäßigkeit die Zauberformel: Mal nur 3 km, das nächste Mal 6 km, dann wieder nur 4 km, damit sich der Körper nicht drauf einstellen kann, demzufolge also nicht plötzlich einfriert und gar nichts mehr macht (außer weh tun), kleiner Sch***kerl! Tsss…

Natürlich gibt es bei WW einen Trainingsplan, der einen Step by Step auf den großen Gang vorbereitet. 5 km sind gar nicht *SO* viel, ich selbst versuche sie jede Woche Donnerstag einmal zu schaffen, indem ich meinen Süßen von der Arbeit abhole. Sein Büro ist etwa 5,5 km von meinem entfernt. Meistens treffen wir uns ein wenig vorher (bei etwa 4,5 km). Ein bisschen fertig bin ich dann zwar (liegt am meisten an den normalen Schuhen), aber es fühlt sich gut an. Und so bin ich sehr dankbar für den Trainingsplan, der mich noch besser auf kommende Donnertage vorbereitet! YAY!

Der 22. Mai und die Walk-It Challenge kann also kommen. Ganz klar mache ich da mit! Und ihr!? :)