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Heute der unbeliebteste Tipp von allen: Aktiv werden aka Bewegung aka Sport aka Mord…

Die gute Nachricht ist: Das Weight Watchers Programm ist so konzipiert, dass man auch ohne Bewegung abnehmen kann. Das hat WW aber nicht für Sportmuffel so gemacht, sondern damit es auch für bewegungseingeschränkte Menschen durchführbar bleibt. Alle anderen sollten (müssen aber immer noch nicht) die Abnahme durch Bewegung ankurbeln.

Die Vorteile der Bewegung:

1. Du nimmst viel schneller ab
2. Du baust mit der Zeit Muskeln auf, die helfen Fett schneller zu verbrennen
3. Du beugst Hängefalten vor
4. Du bekommst (recht schnell nebenbei gesagt) eine bessere Körperform
5. Du kannst wunderbar Frust und Stress abbauen
6. Du fühlst dich lebendiger

Der einzige Nachteil, der mir im Moment einfällt: Man muss es eben tun, denn von nix kommt nix! BLERGH!

Nachfolgend schreibe ich euch meine Erfahrungen mit dem Aktiv werden auf. Bitte seht sie als persönliche Tipps von mir, denn ich bin alles andere als eine Fachfrau, wenn es um Sport geht. Was für mich super geklappt hat, muss für Euch nicht richtig sein! Seht dazu auch die Linktipps am Ende des Posts.

Aller Anfang ist schwer

Ich weiß nicht, was Euch die Freude an Bewegung vermiest hat, bei mir war es allem voran der Schulsport und anschließend der Geruch im Fitnessstudio, dicht gefolgt von den tollen Tipps und Aussagen einiger Trainer und schließlich die endlosen Monologe einiger (Möchtegern)-Aktiven aus meinem Bekanntenkreis. Nichts davon, aber auch rein gar nichts davon, hatte mit mir zu tun. Und so habe ich mir meine eigene Herangehensweise zusammen gebastelt, die ich bereits in meinem Post Aktiv werden ohne Frust und Ausreden ausführlich beschrieben habe. Anbei noch einmal eine etwas andere Zusammenfassung:

Lass dir keinen vom Pferd erzählen. Bewege dich dann, wenn du Lust und Zeit hast. Wenn das nur einmal in der Woche ist, dann ist es nur einmal in der Woche. Und wenn es nur 5 Minuten sind, dann sind es eben nur 5 Minuten! Nur weil ein paar Schlauberger behaupten, das bringe nichts, musst du dich nicht unter Druck setzen. Denn am Anfang ist es nicht wichtig etwas genau richtig zu tun, sondern es überhaupt zu tun.

Beginne ganz langsam, am besten mit kurzen Spaziergängen. Ich brauche immer ein Ziel, sonst fühle ich mich auf der Straße total unwohl. Darum habe ich mir auf Runmap Strecken um meinen Standort gesucht, die ich gerne gehen wollte. Inzwischen habe ich dort selbst schon einige Strecken angelegt zu denen ich mir immer aufschreibe, was ich an ihnen mag. Diese kurzen Zusammenfassungen helfen mir häufig Motivation zu finden, wenn ich mal wieder stundenlang überlege, ob ich nun raus gehen soll oder nicht.
Nicht für jeden eine Idee aber doch ganz süß: Ich habe schon von WW Treffen Teilnehmern gehört, die sich einen Hund gekauft haben, um einen Grund haben raus zu gehen. All diese Menschen sind sehr schnell sehr schlank geworden und einen neuen Kumpel haben sie auch gefunden – also gar kein so doofer Gedanke, wenn man Tiere mag😉

Finde deinen persönlichen Fitnessfavoriten. Mag sein, dass deine Bekannten Nordic Walking alle total toll finden, aber wenn du das mit den Stöcken albern findest, dann mach es einfach nicht! Du kannst immer noch neben ihnen her walken, joggen oder Rad fahren, wichtig ist nämlich nur, was du willst und was dir gefällt! Probier doch ruhig mal alles aus und entscheide dich dann für das am wenigsten Unangenehme!

Gib nicht jeder Laune nach, aber zwinge dich auch zu nichts. Wenn ich an Sport denke kommt bei mir immer noch häufig die Reaktion: Kein Bock! Inzwischen kann ich damit ganz gut umgehen und spontan entscheiden auf was ich noch am ehesten Lust habe. Wenn ich mich nämlich zwinge zu rennen, wenn ich keine Lust darauf habe, dann denke ich bei jedem einzelnen Schritt: Kein Bock! Kein Bock! Kein Bock! Das bringt gar nichts und endet meistens in Frustration und Knieschmerzen. Statt zu laufen bleibt mir dann immer noch die Fitness-DVD zuhause oder ein zügiger Spaziergang. Ich habe auch schon die Wohnung geputzt nur um mich zu bewegen. Bloß hinlegen solltest du dich nicht😉

Diese Tipps und Erfahrungen haben aus mir jemanden gemacht, der sich inzwischen sehr gern bewegt. Ich betone bewegen deshalb, weil ich nicht zu denen zähle, die Sport mögen oder gar süchtig danach sind. Ich bewege mich gerne, weil ich mich dann lebendig fühle, Stress abbauen kann und mit weniger Frust und Depressionen durchs Leben gehe.

Also nicht vergessen: Nicht deine Kleidung, die Häufigkeit der Trainingseinheiten, die Geschwindigkeit oder gar der Grad an Unannehmlichkeit ist wichtig, es kommt nur darauf an den Hintern hoch zu kriegen und anzufangen, der Rest kommt von selber! Viel Spaß dabei!

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Blognachbar André ist der Personal Training Kiel